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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 30.09.2001

Geschäftskonzept - 2. Teil
Susanne Appelt

Weiter gehts mit dem Finanzierungsplan



[1][2][3][4][5][6] Als nächstes legen Sie dar, wie Sie Ihre geplanten Investitionen aus 4) finanzieren wollen:

5. Der Finanzierunsplan

Dazu führen Sie die geplanten Kredite und eventuell beantragten Fördergelder auf, aber auch, wenn vorhanden, wieviel Eigenkapital Sie in die Existenzgründung einbringen.

Ein kleiner Tipp am Rande: Bevor Sie einen Kredit bei einer Bank beantragen bedenken Sie, dass damit immer zusätzliche Kosten verbunden sind (z.B. die Bearbeitungsgebühren und vorallem die Zinsen!). Vielleicht haben Sie aber jemanden in Ihrer Familie oder ihrem Bekanntenkreis, der Ihnen ein zinsloses Darlehen gewähren kann.

Beispiel:


Langfristige Kapitalausstattung


Bankdarlehen (Investitionskredit)

17.500,-- Euro
Förderprämie (wegen besonderem Wirtschaftsstandort)5.000,-- Euro
Eigenkapital4.500,-- Euro
Arbeitsamt:überbrückungsgeld
(Höhe stand bei Erstellung des Geschäftsplans noch nicht fest)

0.000,-- Euro

Insgesamt


27.000,--Euro



[1][2][3][4][5][6] Wenn Sie uns bis hierher gefolgt sind, fehlt Ihnen nur noch der krönende Abschluss Ihres Geschäftskonzepts:

Die Rentabilitätsvorschau

Oder: Was am Ende übrig bleibt...

Nachdem Sie sich bis zu diesem letzten Punkt vorgearbeitet haben, legen Sie nun dar, wie die Zahlen im 1. Geschäftsjahr aussehen werden. Ein Geschäftsjahr zählt 12 Monate ab dem 1. Tag Ihrer Geschäftsaufnahme.

Natürlich können Sie hier noch keine konkreten Werte anführen, aber wie hoch Ihre Einnahmen und Ausgaben in einem Jahr sind, sollten Sie schon abschätzen können, bevor Sie sich tatsächlich selbständig machen, denn sonst kann es ein böses Erwachen geben!

Also: In der Rentabilitätsvorschau ziehen Sie, einfach gesagt, alle Ausgaben, die Sie in einem Jahr machen werden, von den erwirtschafteten Einnahmen ab. Dann können Sie sehen, ob alle Kosten gedeckt sind, wieviel Gewinn Sie machen und ob noch Geld als Reserve übrig bleibt.

Dazu haben wir eine Tabelle vorbereitet, die Ihnen das erleichtern soll. Bitte geben Sie alle Beträge ohne den enthaltenen Mehrwertsteuer-Betrag ein.

Als erstes geben Sie ein, wie hoch Ihre Einnahmen in einem Geschäftsjahr sein werden.

Dann geben Sie die zu erwartenden Ausgaben ein. Wenn Sie einige Beträge noch nicht wissen, lassen Sie die entsprechenden Felder leer. Nun addieren Sie alle Ausgaben und tragen den Betrag in das Feld „SUMME aller AUSGABEN„ ein.

Nun brauchen Sie nur noch die Summe der Ausgaben von dem Gesamtumsatz abzuziehen und haben den Betrag, der am Ende verbleibt ermittelt!

Und los geht"s:
GESAMTUMSATZ: (Also alle zu erwartenden Einnahmen)
a) Ausgaben PRIVATENTNAHMEN/PERSONALKOSTEN:
- Privatentnahmen (Ihr monatlicher Unterhalt inkl. Kranken- und Rentenversicherung)
- Personalkosten (inkl. Renten-, Kranken-, Pflege-, Arbeitslosenversicherung und anteiliger Einkommensteuer)
- Freie Mitarbeiter (auf Honorarbasis)
b) Ausgaben SACHGEMEINKOSTEN:
- Miete
- Warenlieferungen
- Telefon
- Büromaterial
- Werbungskosten (z.B. Anzeigen, Broschüren, Plakate)
- Fahrtkosten (z.B. Benzin, Taxi, BVG)
- Laufende Kosten Geldverkehr (Kontoführungsgebühren, Zinsen usw.)
- Porto
- Beiträge (IHK, Gewerkschaft, Verbände)
- Einkommensteuer
- Beratungskosten (z.B. Steuerberater)
- Versicherungen (Betriebshaftpflicht-, Elektronik- usw.)
c) SONSTIGE Ausgaben:
SUMME aller AUSGABEN aus a), b) und c) .
Verbleibender REST (für Rücklagen, Steuern, Fehlkalkulationen)=

Herzlichen Glückwunsch!

Sie haben mit Vollendung dieses letzten Punktes Ihr erstes eigenes Geschäftskonzept erstellt. Jetzt können wir Ihnen nur noch viel Erfolg bei der Umsetzung Ihres Vorhabens wünschen.

Falls Sie jetzt planen, sich nochmal professionell beraten zu lassen, sind Sie auf jedem Fall bestens vorbereitet. Die Adressen von Beratungseinrichtungen in Berlin zum Thema Existenzgründung finden Sie ebenfalls in unserer Rubrik Startup Infos.

Women + Work Beitrag vom 30.09.2001 Susanne Appelt 

   




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