Nominierungsaufruf für die Obermayer German Jewish History Awards – Einsendeschluss 23. September 2013 - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

Gründerinnenzentrale Finanzkontor_Banner Weiberwirtschaft
Aviva-Berlin > Women + Work
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Infos
   WorldWideWomen
   Wettbewerbe
   Lokale Geschichte_n
   Schalom Aleikum
   Veranstaltungen in Berlin
   Public Affairs
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in größerer Schrift!

TIPP: über den Zurück-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 20.06.2013

Nominierungsaufruf für die Obermayer German Jewish History Awards – Einsendeschluss 23. September 2013
AVIVA-Redaktion

Die Auszeichnungen werden jedes Jahr an Personen vergeben, die ehrenamtlich herausragende Beiträge zur Dokumentation und zum Erhalt jüdischer Geschichte und Kultur, des jüdischen Erbes...



... und/oder der Überreste lokaler deutscher Gemeinden geleistet haben.

Die Auszeichnung, die im Jahr 2000 ins Leben gerufen wurde, wird jährlich im Abgeordnetenhaus von Berlin, dem Sitz des Berliner Landesparlaments, überreicht. Normalerweise findet die Preisverleihung am 27. Januar statt. Dieses Datum markiert den Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz im Jahr 1945 und ist der deutsche Holocaust-Gedenktag.

In den letzten Jahrzehnten haben zahlreiche Einzelpersonen in Deutschland versucht, Informationen über das jüdische Leben, das einst über Jahrhunderte hinweg in großen und kleinen Gemeinden in Deutschland blühte, zu sammeln, das heißt das Bild jüdischen Lebens vor der Zerstörung durch die Nazis wiederherzustellen. Ohne an eine Gegenleistung zu denken, haben diese Personen geholfen, das Bewusstsein für eine einstmals dynamische Kultur wieder wach zu rufen, im Andenken an diejenigen, die im Holocaust umgekommen sind. Sie taten es in Anerkennung der großen kulturellen Leistungen jüdischer Menschen in Deutschland und sie taten es in der Hoffnung, zerstörte Verbindungen und verlorenes Kulturerbe wiederherzustellen.
Diese Personen haben freiwillig einen großen Teil ihrer Freizeit ihren Projekten gewidmet, aber nur wenige fanden für diese Bemühungen Anerkennung oder Würdigung. Der German Jewish Community History Council fordert deshalb Jüdinnen und Juden aus aller Welt auf, solche Arbeiten auszuwählen, mit einer Auszeichnung zu würdigen und ihnen auf diese Weise internationale Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen.

Die Beiträge der PreisträgerInnen reichen von selbst verfassten Büchern, Artikeln und Ausstellungen zum Thema "Lokale jüdische Geschichte" über Projekte, wie restaurierte Synagogen und Friedhöfe, bis hin zu Forschungen in Familiengeschichte und der Suche nach verschwundenen Objekten. Nicht zu vergessen Projekte im Bereich pädagogischer Arbeit, sei es die Erstellung von Webseiten und die Entwicklung spezieller Jugendprogramme. Viele PreisträgerInnen haben durch ihre eigenen Projekte weitere Projekte in ihrer Gemeinde oder Region angeregt.

Viele der nominierten Personen erhielten "Zertifikate der Anerkennung" für ihre außergewöhnlichen Arbeiten. Die Vorschlagenden waren in erster Linie Jüdinnen und Juden, die außerhalb Deutschlands leben, aber überraschenderweise wurde die erste Gruppe von Preisträgern von Überlebenden des Holocaust nominiert.

Kriterien für eine Auszeichnung

Die German Jewish History Awards werden an BürgerInnen Deutschlands nicht mosaischen Glaubens verliehen, die das Bewusstsein für ehemaliges jüdisches Leben in ihrer Gemeinde oder Region nachhaltig gestärkt haben. Frühere PreisträgerInnen können nicht mehr vorgeschlagen werden. Aber Personen, die bisher nur eine Ehrenurkunde erhielten, können mit dem German Jewish History Award 2012 ausgezeichnet werden.
Die Arbeit der KandidatInnen wird nach folgenden Kriterien bewertet: ihre Bedeutung für den Fortbestand jüdischen Lebens in Deutschland, ihr pädagogischer Wert, ihre Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit, ihre Nachhaltigkeit und ihre Bedeutung für die Verbesserung der Kommunikation zwischen Jüdinnen/Juden und deutschen Nichtjüdinnen/ Nichtjuden. Die Arbeit darf nicht Teil der beruflichen, das heißt bezahlten Arbeit sein, und sie soll nicht Teil eines akademischen Studiums sein, darf aber mit dem Beruf der/des Nominierten in Zusammenhang stehen, sofern die Beiträge weit über das hinausgehen, was im Rahmen der beruflichen Arbeit erwartet werden kann.

Die bisherigen Arbeiten können als Maßstab genommen werden, aber andere Formen von Beiträgen sind willkommen.

Vorschlagsverfahren

Es wird davon ausgegangen, dass die KandidatInnen in erster Linie von Jüdinnen und Juden aus aller Welt vorgeschlagen werden, die Deutsche nicht-mosaischen Glaubens für ihr außergewöhnliches Engagement ehren möchten. Angaben, die in der Nominierung nicht ausreichend begründet sind, können auf Anforderung des Vorschlagenden oder der Jury durch den Vorgeschlagenen ergänzt werden. Die Nominierung soll maximal 1000 Worte umfassen und muss bis zum 23. September 2013 eingegangen sein.

Die Nominierung sollte eine kurze Biographie der vorgeschlagenen Person und eine Beschreibung der Aktivitäten enthalten, in der die folgenden Punkte angesprochen werden:

  • Inhalt und Form der Arbeit, zum Beispiel schriftliches Dokument, Ausstellung, etc.
  • Was war das angestrebte Ziel, die Zielgruppe und die Botschaft?
  • Worin bestand die Motivation für diese Unternehmung?
  • Durch wen oder welchen Umstand erhielt der Vorschlagende Kenntnis von der Arbeit?
  • Handelt es sich um eine fortlaufende Arbeit oder umfasste sie einen klar definierten Zeitraum?
  • Wie wurde die Arbeit ausgeführt – zum Beispiel in Zusammenarbeit mit anderen Personen, wurden Archive oder andere Stellen/Quellen benutzt?
  • Wie gelangte die Arbeit an die Öffentlichkeit und wie wurde sie aufgenommen? (evtl. auf Presse und Medienberichte hinweisen)
  • Kann die Arbeit von Anderen – zum Beispiel in Archiven, in Bibliotheken, im Unterricht – genutzt werden?
  • Gab es besondere Schwierigkeiten bei der Ausführung der Arbeit?
  • Nachhaltige Wirkung der Arbeit?
  • Vollständige Kontaktadresse von Ihnen und der von Ihnen nominierten Person (Name, Adresse, Telefonnummer sowie Email und Fax, falls vorhanden)

    Der Bewerbung sollten Referenzen von zwei weiteren Personen, die mit der Arbeit des Kandidaten/der Kandidatin vertraut sind, beigefügt werden. Nutzen Sie die obigen Kriterien als Leitfaden, denn das ist die Grundlage, auf der die Jury über die GewinnerInnen entscheiden wird. Die Jury wird möglicherweise in der Endphase des Auswahlverfahrens diese Personen kontaktieren.

    In erster Linie werden digitale Vorlagen gewünscht. Diese Vorlagen sind in folgenden technischen Formaten zu erstellen: docx, doc, rtf, pdf. Nicht-digitale Vorlagen müssen in der Endfassung per Computer erstellt worden sein.
    Bitte nutzen Sie dafür auch den Vordruck, den Sie sich unter www.obermayer.us herunterladen können.
    Sie können bis zum 10. September 2013 Kopien von einzelnen Endprodukten (zum Beispiel Bücher, Artikel, Videos, CD-ROMs) oder Fotos von Exponaten, Umbauten oder Renovierungen einreichen. Normalerweise wird das Material nicht zurückgegeben, sondern es wird zum Eigentum des ständigen Archivs des Leo Baeck Institute.

    Die PreisträgerInnen werden im November 2013 benachrichtigt.

    Alle Anfragen und Nominierungen sollten möglichst in englischer Sprache per E-Mail an die

    Obermayer Foundation
    239 Chestnut Street
    Newton, MA. 02465
    USA
    germanaward@hotmail.com

    gesendet werden.

    Anfragen in deutscher Sprache bitte nur an

    Frau Karin Brandes
    Referat Protokoll
    Abgeordnetenhaus von Berlin
    Niederkirchnerstraße 5
    10111 Berlin
    E-Mail: Karin.Brandes@parlament-berlin.de


    Weitere Informationen erhalten Sie unter

    Obermayer German Jewish History Awards


  • Women + Work Beitrag vom 20.06.2013 AVIVA-Redaktion 

       




       © AVIVA-Berlin 2017  
    zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken