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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 17.06.2013

Women´s Tennis Association feiert 40jähriges Bestehen
Sylvia Rochow

Vorkämpferin Billie Jean King legte 1973 den Grundstein für den Siegeszug der Profi-Tennisspielerinnen und damit zum Aufstieg von schlecht bezahlten Sportlerinnen zu den best verdienendsten...



... Athletinnen der Welt.

Die Spielerinnengewerkschaft WTA (Women´s Tennis Association) feiert 2013 ihr 40jähriges Bestehen und stellt dieses Jahr daher unter das Motto "40 LOVE", in Anlehnung an die im Tennis übliche Zählweise, bei der die Null (zum Beispiel 40:0) im Englischen mit dem Wort "Love" bezeichnet wird.

Der Grundstein wurde noch drei Jahre früher gelegt, als die "Original Nine" im September 1970 symbolisch Verträge über einen US-Dollar mit der jüdischen Gründerin und Herausgeberin des erstmals 1953 erschienenen "World Tennis Magazine", Gladys Heldman, unterschrieben. Diese berechtigten die neun Spielerinnen um Billie Jean King, Rosie Casals und die Heldman-Tochter Julie im "Virginia Slims Circuit" anzutreten, einer unabhängigen Tour mit acht Profi-Turnieren. Ziel des Aufbegehrens der Spitzenspielerinnen war eine Angleichung ihrer Preisgelder an die ihrer männlichen Kollegen: Männer erhielten zu diesem Zeitpunkt um bis zu achtmal höhere Siegprämien als Frauen. Obwohl der einflussreiche US-Tennisverband USLTA King und Co. von seinen Veranstaltungen ausschloss, setzten sich die "Original Nine" durch und ihre Gruppe wuchs bereits innerhalb des ersten Jahres auf 40 Spielerinnen an. Die Basis für eine ganzjährige Tour mit 19 Turnieren war gelegt, Billie Jean King gewann 1971 als erste Profispielerin mehr als 100.000 US-Dollar in einer Saison.

1973 gründete sie schließlich in London die Women´s Tennis Association, ein Jahr später wurde der erste Fernsehvertrag mit dem Sender CBS unterzeichnet und bei den US Open erhielten Frauen und Männer das gleiche Preisgeld.

Am Rande des WTA-Turniers in Stuttgart äußerte sich die seit 2009 amtierende Geschäftsführerin und Präsidentin der Spielerinnengewerkschaft, die Kanadierin Stacy Allaster, im April optimistisch zur Zukunft des Frauentennis: "Die Bedeutung unseres Sports nimmt ständig zu." Sie kündigte an, in neue Märkte expandieren zu wollen, wobei insbesondere durch die Erfolge von French Open-Siegerin Na Li der asiatisch-pazifische Raum im Mittelpunkt stehen werde. Gab es noch 2008 in China nur zwei Turniere, werden es 2014 mindestens acht sein. Zudem ziehen die WTA Championships, das traditionelle Saisonfinale der acht besten Spielerinnen, ab dem nächsten Jahr von Istanbul nach Singapur um.

In der kürzlich vom US-amerikanischen Wirtschaftsmagazin "Forbes" veröffentlichten Liste der Sportlerinnen mit den höchsten Einnahmen 2012 (Preisgelder, Werbeverträge etc.) stehen inzwischen allein sieben Tennisspielerinnen unter den Top Ten. Angeführt wird sie von Maria Sharapova (Russland) mit einem Gesamteinkommen von 27,1 Millionen US-Dollar. Es folgen Na Li (China), Serena Williams (USA) und Caroline Wozniacki (Dänemark), bevor sich erst an Position fünf mit Rennfahrerin Danica Patrick (USA) die erste Nicht-Tennisspielerin findet. Nichtsdestotrotz verdienen die männlichen Tennisprofis auch heute noch deutlich mehr als ihre Kolleginnen, der Schweizer Roger Federer oder der Spanier Rafael Nadal beispielsweise bis zu doppelt so viel wie die bestbezahlten Frauen.

So weit die Wirkung der "Original Nine" damals und der WTA Tour heute weltweit in die Gesellschaft reichte und reicht und wichtige Schritte auf dem Weg zur Emanzipation und Gleichberechtigung von Frauen geleistet hat und leistet, so kritisch muss man die Entwicklung der vergangenen Jahre im Auge behalten, welche die Spielerinnen durch Hochglanzshootings und PR-Kampagnen häufig als heteronormative Werbefiguren präsentiert und Rollenbilder kreiert, denen Frauen nacheifern und die Männer begehren sollen. Häufig hat es den Anschein, als würde die WTA vor allem die Profis bei der Vermarktung unterstützen, die einem gängigen Weiblichkeitsbild entsprechen. Nicht zuletzt standen offen lesbische Top-Athletinnen seit dem Karriereende von Martina Navratilova, Amélie Mauresmo oder Rennae Stubbs kaum noch im Fokus.



Weitere Infos finden Sie unter:

Women´s Tennis Association



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Women + Work Beitrag vom 17.06.2013 Sylvia Rochow 

   




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