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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 07.10.2008

Stelle statt Stütze – Berliner Förderprogramm
AVIVA-Redaktion

Bis Ende 2008 können noch über 600 ALG-II-EmpfängerInnen mit diesem Förderprogramm in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Bewerben Sie sich jetzt als ArbeitgeberIn oder -nehmerIn!



Jährlich können bis zu 1.000 ALG-II-EmpfängerInnen mit "Stelle statt Stütze" Förderungen erhalten und dadurch in die Erwerbsfähigkeit zurückgeführt werden. Das Programm unterstützt seit über zehn Jahren klein- und mittelständische Unternehmen in Berlin mit bis zu 250 MitarbeiterInnen. Durch die Förderung können diese einen finanziellen Zuschuss - monatlich bis zu 1.000 Euro für 6 bis 12 Monate - für die betriebliche Einarbeitung und Qualifizierung von ArbeitnehmerInnen erhalten, wenn sie einen zusätzlichen, unbefristeten und sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz für Arbeitslosengeld-II-EmpfängerInnen schaffen. "Stelle statt Stütze" wird direkt durch die Berliner JobCenter gefördert und aus dem Europäischen Sozialfonds durch das Land Berlin finanziert.

Insbesondere die Berliner Kreativwirtschaft kann von dieser Förderung profitieren, jedoch ist den Unternehmen das Programm häufig nicht bekannt. Um das zu ändern, begeben sich Heidi Knake-Werner, Senatorin für Integration, Arbeit, Soziales und Gabriele Fellermayer, Prokuristin gsub mbH, auf Promotion-Tour durch die Hauptstadt.

Im Rahmen dessen luden sie am 6. Oktober 2008 ins Studio 38 zu einem Pressegespräch, bei dem sich Reinhard Knobelspies, Geschäftsführer Studio 38, und der von ihm durch das Programm eingestellte Mediengestalter Benjamin Frank vorstellten. Fast drei Jahre lang war der 26 jährige arbeitslos, als er sich für ein Praktikum bei dem Designbüro Studio 38 bewarb, um wieder beruflich auf den neuesten Stand zu kommen. Die Zusammenarbeit verlief so gut, dass der Geschäftsführer sich bereit zeigte, für den jungen Mediengestalter eine neue Stelle zu schaffen. Um die längere Einarbeitungszeit, die durch Benjamin Franks lange Abwesenheit in seinem Arbeitsbereich entsteht, finanziell tragbar zu machen, bevor sich seine Stelle eines Tages selber trägt, beantragte Knobelspies die Förderung von "Stelle Statt Stütze". Darum geht es auch bei diesem Programm, wie Gabriele Fellermayer, Prokuristin der Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH (gsub), äußerte: "aus unserer Sicht benötigen Arbeitslosengeld-II-EmpfängerInnen häufig wegen lange zurückliegender Berufspraxis eine längere und qualifiziertere Einarbeitung für den neuen Job. Hier setzt Stelle statt Stütze an: wir unterstützen die Unternehmen in der notwendigen, längeren Einarbeitung und Qualifzierung für sechs bis zwölf Monate."



Die Bedingungen für die Förderung sind:

  • das Wirtschaftsunternehmen muss eine Betriebsstätte in Berlin haben
  • einen zusätzlichen, unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz schaffen
  • eine/n Berliner Arbeitslosengeld-II-EmpfängerIn einstellen
  • den/die ArbeitnehmerIn mit bis zu 600 Stunden über den Förderzeitraum einarbeiten und qualifizieren.

  • Einarbeitung bedeutet "learning by doing" - es geht um das praktische Erlernen der notwendigen Tätigkeiten für das Berufsbild, Qualifizierung bedeutet, es werden sowohl branchenspezifische Kenntnisse, als auch fachübergreifende Schlüsselqualifikationen vermittelt.

    Auch ALG-II-EmpfängerInnen, die kein Unternehmen in Aussicht haben, bei dem sie arbeiten möchten, sowie Unternehmen, die eine neue Stelle schaffen wollen, jedoch noch nicht die passende Besetzung haben, können sich hier bewerben: www.stelle-statt-stuetze.de

    Women + Work Beitrag vom 07.10.2008 AVIVA-Redaktion 

       




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