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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 08.01.2009

Rebecca Horn erhielt Poetik-Preis 2009
AVIVA-Redaktion

Die Alice Salomon Fachhochschule Berlin vergibt seit 2006 den mit 6.000 Euro dotierten Preis. Überzeugt hat die Jury das Gesamtwerk der Künstlerin mit seiner künstlerischen Interdisziplinarität.



Seit dem Beginn der siebziger Jahre hat Rebecca Horn ein Werk geschaffen, das sich aus Performances, Filmen, skulpturalen Raum-Installationen, Zeichnungen, Fotoübermalungen und Gedichten zusammenfügt. Unbelebten Objekten wird Leben eingehaucht. Da werden zum Beispiel Fundstücke und selbst konstruierte Gegenstände wie Geigen, Koffer, Taktstöcke, Leitern, Pianos, Metronome und viele mehr zu Bauelementen für kinetische Skulpturen. Die Kunstwerke bieten den BetrachterInnen die Möglichkeit, mythische Bilder zu assoziieren und kulturgeschichtliche, literarische und geistige Bezüge herzustellen.

Rebecca Horn wurde 1944 in Michelstadt in Hessen geboren. Schon als Kind war sie von dem Wunsch geleitet, Künstlerin zu werden. Ihre Eltern hingegen wollten ihr den Familienbetrieb vermachen. Sie studierte heimlich Philosophie und Kunst an der Hamburger Hochschule der Bildenden Künste. Rebecca Horn begann ihr Künstlerinnen-Dasein zunächst mit Performance-Kunst, in welcher sie vor allem den menschlichen Körper thematisierte. 1972 stellte sie ihr Werk erstmals auf der Documenta 5 in Kassel aus. Für ihren Film "Berliner Übungen in neun Stücken" erhielt sie den Deutschen 1975 den deutschen Kritikerpreis. Rebecca Horn lebt derzeit in Berlin und Paris.

Der Poetik-Preis wird jährlich vergeben. Er ist eine Hommage an seine Namensgeberin Alice Salomon. Für die Sozialreformerin stellten bereits vor 100 Jahren Kunst und Kultur eine wichtige Inspirationsquelle zur Erforschung und zur geistigen Reflexion der Welt dar.

Alice Salomon, die 1872 in Berlin geborene Tochter aus gutem Hause wurde mit 29 Jahren jüngstes Mitglied im Vorstand des "Bundes deutscher Frauenvereine" und ging gegen die den Willen ihrer Familie sozialer Arbeit im Mädchenhort nach. 1902 nahm sie trotz fehlendem Abitur ein Studium an der Friedrich-Willhelms-Universität zu Berlin auf und promovierte im Fach Nationalökonomie zu dem Thema "Die Ursachen der ungleichen Entlohnung von Männer – und Frauenarbeit". 1908 gründete sie die erste soziale Frauenschule in Berlin.

Mit der Einführung des ersten Masterstudiengangs "Biografisches und Kreatives Schreiben" in Deutschland im Wintersemester 2006/07 vergab die Alice Salomon Hochschule Berlin (ASFH) erstmalig den Alice Salomon Poetik Preis. Der Preis ist mit einer Poetik-Dozentur verbunden und wird nunmehr jährlich an AutorInnen vergeben, die durch ihre Werke in besonderem Maße biografische, interkulturelle und soziale Themen aufgreifen und so am kulturellen und sozialen Leben in Deutschland einen besonderen Anteil haben. Der Preis ist mit 6.000 Euro dotiert.

Die Jury besteht aus Hochschulangehörigen, KulturmanagerInnen und den PreisträgerInnen vom Vorjahr. Die Alice Salomon Hochschule Berlin zeichnet mit dem Preis KünstlerInnen aus, die durch ihre besondere Formensprache und Vielfalt zur Weiterentwicklung der literarischen sowie visuellen und musischen Künste beitragen. Die Rektorin der ASFH, Prof. Dr. Christine Labonté-Roset ergänzt: "Die Betonung liegt dabei auf der künstlerischen Interdisziplinarität, die sich auch in den Kulturangeboten der Hochschule wieder findet. Rebecca Horn ist eine international bedeutende Künstlerin und ein Vorbild speziell für junge Künstlerinnen." Durch den Preis sollen vor allem sie ermutigt werden, ihren Ideen zu vertrauen und sich auf dem hart umkämpften Kunstmarkt zu behaupten.

Für den Preis konnte die Hochschule in diesem Jahr folgende externe Juroren gewinnen: Friedrich Block, Kurator der Stiftung Brückner-Kühner, Michael Roes (Preisträger 2006) stellvertretend für Gerhard Rühm (Preisträger 2007) und Thomas Wohlfahrt, Direktor der Literaturwerkstatt Berlin. Die ASFH wurde vertreten durch: Christine Labonté-Roset und Klaus Mischon.

Die feierliche Preisverleihung fand am 17. Januar 2009 in der Berlinischen Galerie statt. Die Laudatio hielt Joachim Sartorius, der Intendant Berliner Festspiele.Weitere Infos finden Sie unter: www.asfh-berlin.de und www.rebecca-horn.de

Women + Work Beitrag vom 08.01.2009 AVIVA-Redaktion 

   




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