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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 11.03.2009

Dortmunder Preis für Bildgestaltung vergeben
AVIVA-Redaktion

Die Jury des Wettbewerbs für Nachwuchs-Bildgestalterinnen hat die Preisträgerinnen bekannt gegeben und die prämierte Filme beim Frauenfilmfestival präsentiert. Die Preisverleihung..



... fand am 26. April 2009 in Schauburg statt.

Der Dortmunder Preis für Bildgestalterinnen wurde in diesem Jahr bereits zum 5. Mal im Rahmen des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund-Köln (21. - 26. April 2009) in Dortmund vergeben. Der Preis zeichnet die Kameraarbeit von jungen deutschen Bildgestalterinnen aus, die mit ihren Abschlussfilmen oder den ersten beiden freien Arbeiten teilnehmen können.

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis für die Sparte Spielfilm wird in diesem Jahr geteilt und geht zu gleichen Teilen an Susanne Kurz für ihre Kameraarbeit in dem Kurzspielfilm "1,2,3" und an Marlen Schlawin für "Badetag", ebenfalls ein Kurzspielfilm. Der erstmalig zu vergebene Preis für Dokumentarfilm-Kamerafrauen, dotiert mit 2.500 Euro und ausgelobt von DerWesten, geht an Anne Misselwitz für "Der Die Das".

Die Jury – Bella Halben, Sophie Maintigneux und Ute Freund – zeigte sich in diesem Jahr besonders von der Vielzahl, Vielfalt und Qualität der Dokumentarfilme überzeugt und vergibt daher zusätzlich eine lobende Erwähnung an die KHM-Absolventin Julia Daschner für "Auf der Walz".


Die ausgezeichneten Filme

1,2,3
Deutschland 2008, Kurzspielfilm, 35 mm/Digi Beta, Farbe, 15´
Regie und Buch: Siobhan Jackson, Produktion: HFF München, Susanne Kurz Film
Bildgestaltung: Susanne Kurz
Inmitten einer weiten, leeren Landschaft schlafen zwei Frischvermählte friedlich in ihrem Auto. Sie haben kein Benzin mehr im Tank, sind müde und abgekämpft vom Feiern. Mit Anbruch des neuen Tages will sich der Bräutigam auf den Weg machen, um Benzin zu holen. Die Stille, das Morgenlicht und die Landschaft üben einen seltsamen Reiz auf ihn aus. Er lässt seinen Gedanken freien Lauf, und schon bald wandelt sich das Gefühl von Liebe und Glück in etwas Dunkles, Erschreckendes. Jurybegründung: "In einem ungewöhnlichen Format, in 1: 1.37, gestaltet Susanne Kurz ein filmisches Gedicht. Mit großer Leidenschaft und Stilsicherheit komponiert sie in einem Film, der auf Dialog verzichtet, faszinierende und stimmungsvolle Bilder."

Susanne Kurz wurde 1974 in Ludwigshafen geboren. Nach ihrem Studium des Dokumentarfilms an der HFF München ging sie an die NFTVA (Netherlands Film und TV Academy) in Amsterdam. Das anschließende Studium im Bereich Kamera an der HFF München schloss sie 2008 mit ihrem Diplomfilm 1,2,3 ab. Sie arbeitet als freie Bildgestalterin. Filmografie: "Himmelfilm", 2005, "The Line", 2005, "Coup de Grace", 2006, "The Band", 2008, "1,2,3", 2008.

BADETAG
Deutschland 2007, Kurzspielfilm, 35 mm, Farbe, 17´
Regie und Buch: Philipp Batereau, Produktion: Philipp Batereau Film und Marlen Schlawin, Co-Produktion: FH Dortmund
Bildgestaltung: Marlen Schlawin Als Jakob eines Morgens vom Schwimmen im Badesee zurück nach Hause kommt, sind seine Frau und sein Sohn verschwunden. Er sucht sie überall und muss feststellen, dass er vollkommen allein ist in einer merkwürdig stillen, leblosen Welt. Kein Anruf wird beantwortet, niemand bewegt sich in den Straßen. Jurybegründung: "Vom ersten Moment erzeugt Marlen Schlawin mit ihrer Bildsprache eine geheimnisvolle, spannende Atmosphäre. Mit gestalterischen Mitteln wie Steadycam, Unterwasserkamera und 35mm Adapter setzt sie ihre künstlerischen Visionen um. Durch ihre mutige und präzise Herangehensweise im Umgang mit Räumen, Zeit, und Licht überrascht sie uns mit eindrucksvollen Bildern."

Marlen Schlawin wurde 1978 in Hamm geboren. Bis 2005 studierte sie Kamera an der Fachhochschule Dortmund und arbeitet seitdem als freie Bildgestalterin in Deutschland und den USA. Filmografie: "CH", 2003, "Classic Circus", 2004, "Badetag", 2007, "Vitamine", 2008.

DER DIE DAS
Deutschland 2008, Dokumentarfilm, Digi Beta, Farbe, 92´
Regie und Buch: Sophie Narr, Produktion HFF Konrad Wolf, Potsdam-Babelsberg, Verleih HFF Konrad Wolf, Potsdam-Babelsberg
Bildgestaltung Anne Misselwitz
Alltag in der Klasse 1e: Sanita schleicht sich mal wieder verschlafen zur Tür herein. Sie setzt sich neben Bright, der seinen Kopf in den verschränkten Armen versteckt, als wäre er dann unsichtbar. Laethicia rückt ratlos ihre Plastikkrone zurecht und starrt auf den Rechenschieber, während Fuat lieber von der Autofahrt mit seinem Vater träumt. Bright, Fuat, Laethicia und Sanita leben in Berlin und haben dasselbe Problem – sie sind Schulanfänger. Denn egal, ob nigerianisch, bosnisch, deutsch oder türkisch, zur Schule gehen heißt für die 6 bis 8jährigen die tägliche Konfrontation mit dem Gefühl, anders zu sein. Der Schulalltag ist ein einsamer Kampf um Anpassung und Leistung, der seine Ventile sucht. Wer bekommt eine Chance und wer bleibt außen vor? Eine Reise zurück in die Kindheit, ein Film, der den kleinen ProtagonistInnen Zeit lässt und sich ihnen respektvoll nähert. Jurybegründung: "Immer auf Augenhöhe. Respektvoll, zurückhaltend, liebevoll. Geduldig, gelassen, beobachtend. Anne Misselwitz ermöglicht uns durch ihre intuitive Kameraführung ein unmittelbares Miterleben und Mitfühlen. Ihr unvoreingenommener Blick, der nie bewertend oder aufdringlich ist, hinterlässt Spuren."

Anne Misselwitz wurde 1977 in Jena geboren. Von 1977 bis 2002 lebte und studierte sie in London. 2001 schloss sie ihr Studium mit dem Bachelor of Arts in Film und Video am London College of Communications ab. Von 2002 bis 2007 studierte sie Kamera an der HFF Konrad Wolf. "Der Die Das" ist ihr Abschlussfilm.
Filmografie: "Belgrad Backspin", 2004, "Göttliche Durga", 2005, "Jin-Riki-Shaw", 2006, "Der Die Das", 2008.

AUF DER WALZ
Deutschland 2008, Dokumentarfilm, Digi Beta, Farbe, 76´
Produktion: Kunsthochschule für Medien Köln, Co-Produktion: Schneider +Groos Filmproduktion GmbH
Regie, Buch und Bildgestaltung: Julia Daschner
Nina, Kerstin, Simon, Stefano und Flurin sind WandergesellInnen auf der Walz. Mehr oder weniger lange unterwegs gehen sie verschiedene Wege, ein jeder auf seine eigene Weise. Mal zu zweit, mal allein. Sie folgen den ungeschriebenen Regeln aus der Tradition ihres Handwerks, aber auch den eigenen, inneren Wegweisern. Sie alle sind auf der Suche. Und Julia Daschner folgt ihnen mit ihrer Kamera, durch Deutschland, bis nach Rumänien, bei Sonnenschein und bei Regen. Auf der Walz gewährt Einblicke in ein temporär begrenztes Arbeits- und Lebenskonzept, dem sich in den letzten Jahren wieder mehr junge Männer und auch Frauen anschließen. Jurybegründung "Der Film "Auf der Walz" transportiert ein Lebensgefühl von Freiheit und Beweglichkeit. Durch die malerischen Bilder, ihrem Gefühl für Lichtstimmungen und den Blick für die Schönheit der Natur schafft Julia Daschner eine poetische Abbildung der Tradition und Lebensweise der WandergesellInnen. Ihre Entscheidung, den Film auf 16mm zu drehen, trägt zu einer sinnlichen Erfahrbarkeit bei."

Julia Daschner Die Dokumentarfilmregisseurin und Bildgestalterin wurde 1980 in München geboren. Während ihres Studiums von 2001 bis 2007 an der Kunsthochschule für Medien in Köln im Fachbereich Film/Fernsehen ging sie für ein Auslandssemester nach Kuba an die Internationale Filmhochschule EICTV und arbeitete im Bereich Kamera/Licht bei mehreren Hochschulproduktionen in Deutschland mit. "Auf der Walz" ist ihr Diplomfilm. Sie arbeitet als freie Bildgestalterin und Regisseurin. Filmografie: Bildgestaltung: "Ein Sommer lang", 2006, "Sirenen", 2009. Bildgestaltung und Regie: "Lormen", 2003, "Havanna 30 de febrero", 2005, "Auf der Walz", 2008.

Weitere Infos:
www.frauenfilmfestival.eu

Women + Work Beitrag vom 11.03.2009 AVIVA-Redaktion 

   




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