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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 21.04.2009

Gender Pay Gap in Führungspositionen der Privatwirtschaft
AVIVA-Redaktion

Das neue Diskussionspapier von Anne Busch und Dr. Elke Holst zum Thema: "Der Gender Pay Gap in Führungspositionen der Privatwirtschaft in Deutschland" steht zum kostenlosen Download in Netz bereit.



"Obwohl eine Vielzahl an Studien zum geschlechtsspezifischen Verdienstunterschied und dessen Erklärung existiert, konzentrieren sich bisher nur vergleichsweise wenige auf den ´gender pay gap´ in Führungspositionen, der im Fokus dieses Beitrags steht. In der hoch selektiven Gruppe der Führungskräfte in der Privatwirtschaft in Deutschland unterscheiden sich die Geschlechter in ihrer Humankapitalausstattung kaum, so dass der über eine Oaxaca/Blinder-Dekomposition ermittelte Unterschied in den Brutto-Monatsverdiensten hierüber nur sehr unzureichend zu erklären ist. Die Einbeziehung von Variablen zur geschlechtsspezifischen Segregation auf dem Arbeitsmarkt sowie haushaltsbezogener Kontrollvariablen führt zunächst dazu, dass der ´gender pay gap´ zu über zwei Dritteln erklärt werden kann.

Das tatsächliche Ausmaß der Nachteile von Frauen am Arbeitsmarkt wird erst unter Berücksichtigung von Selektionseffekten in eine Führungsposition sichtbar: Unter Einbezug von Selektionseffekten (Heckman-Korrektur) können die in den Verdienstschätzungen berücksichtigten Merkmale den ´gender pay gap´ nur noch zu einem Drittel erklären. Zudem wird deutlich, dass Frauen auch innerhalb der Frauenberufe weniger verdienen als Männer (allokative Diskriminierung). Der zwei Drittel umfassende nicht erklärte Anteil am ´gender pay gap´ (´Resteffekt´) repräsentiert die unbeobachtete Heterogenität. Hierzu gehören zum Beispiel gesellschaftliche und kulturelle Rahmenbedingungen sowie Strukturen und Praktiken auf dem Arbeitsmarkt und in Unternehmen, die zum Nachteil von Frauen wirken und den Aufstieg in eine Führungsposition erschweren,"
heißt es in dem Abstract zu "Der ´Gender Pay Gap´ in Führungspositionen der Privatwirtschaft in Deutschland", das im Rahmen der German Socio-Economic Panel Study (SOEP) vom DIW Berlin im Netz veröffentlicht wurde.

Kostenloser Download als PDF

Über das SOEP: Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) ist ein Survey, der für die sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Grundlagenforschung Mikrodaten bereitstellt. Beheimatet ist das multidisziplinäre SOEP am DIW Berlin, dem größten deutschen Wirtschaftsforschungsinstitut.

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Women + Work Beitrag vom 21.04.2009 AVIVA-Redaktion 

   




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