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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 05.08.2009

Corazon Aquino gestorben
AVIVA-Redaktion

Am 01. August 2009 erlag die 76jährige ehemalige Präsidentin der Philippinen in Manila ihrem Krebsleiden. Die Reformerin war von 1986 bis 1992 die erste Frau im Präsidentenamt des Inselstaates.



Corazon Aquino wurde am 25. Januar 1933 in Paniqui auf den Philippinnen geboren. Sie gilt in ihrer Heimat als Wegbereiterin der Demokratie. Es war ein schwerer Schicksalsschlag, der die Mutter und Hausfrau dazu bewog, in der Politik aktiv zu werden.

Ihr Ehemann, der Oppositionspolitiker Benigno Aquino, kehrte im August 1983 aus seinem US-Exil zurück, um gegen den Diktator Ferdinand Marcos anzutreten. Kurz nach der Landung wurde er jedoch durch einen Schuss des Militärs ermordet.
Massenproteste flammten auf und die Witwe Corazon Aquino beschloss, selbst als Präsidentschaftskandidatin für die Opposition anzutreten. Nach der Wahl verkündete der Diktator Marcos seinen vermeintlichen Wahlsieg. Mit einem Volksaufstand gelang es den BürgerInnen, allen voran Corazon Aquino, den langjährigen Diktator zu stürzen, um den Staat vom jahrzehntelangen autoritären Regime zu befreien. Mit Aquino brach ein neues Zeitalter an. Ihre Partei "People Power" hatte gesiegt.

Corazon Aquino - Ikone der Demokratie

Die Präsidentin Corazon Aquino entließ politische Gefangene und brachte die Demokratie zurück auf die Philippinen. Sie hielt etlichen Putschversuchen stand und engagierte sich unter anderem für eine neue Verfassung und eine Agrarreform.

Vom Volk wurde sie liebevoll Cory genannt

1986 wurde sie durch ihr mutiges Engagement vom amerikanischen Nachrichtenmagazin "Time" zur "Frau des Jahres" gekürt und 1987 wurde sie für den Friedensnobelpreis nominiert.

Auch nach ihrer Amtszeit setzte sich Corazon Aquino weltweit für Demokratie und Frieden ein. Sie unterstützte auch die burmesische Bürgerrechtlerin Aung San Suu Kyi, die seit mittlerweile 20 Jahren für die Verbesserung der Menschenrechte kämpft und am 18.05.2009 erneut verhaftet wurde.

Aquino war eine Kritikerin ihrer Nachfolgerin Gloria Macapagal Arroyo. 2004 fordert sie nach einer undurchsichtigen Wahl deren Rücktritt.
Anlässlich des Todes von Aquino kündigte die amtierende Staatspräsidentin Arroyo eine zehntägige Staatstrauer an.

"The last words Mom expressed to each of us were ´Take care of each other.´I know that those words weren't meant just for our family, but for all of us as a nation."
Kristina Bernadette Yap, die Tochter von Corazon Aquino, zu den Trauergästen während der Beerdigung ihrer Mutter.

Die offizielle Webseite von Corazon Aquino finden Sie unter: www.coryaquino.ph


Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Aung San Suu Kyi von Amnesty International ausgezeichnet

Peace Women - Frauen mit dem Friedensnobelpreis

(Quellen: The Official Government Portal of the Republic of the Philippines)

Women + Work Beitrag vom 05.08.2009 AVIVA-Redaktion 

   




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