Deutscher Olympischer Sportbund initiiert Schnupperkurse zur Gewaltprävention für Frauen - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

Weiberwirtschaft Gründerinnenzentrale Finanzkontor_Banner
Aviva-Berlin > Women + Work
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Infos
   WorldWideWomen
   Wettbewerbe
   Lokale Geschichte_n
   Schalom Aleikum
   Veranstaltungen in Berlin
   Public Affairs
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in größerer Schrift!

TIPP: über den Zurück-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 24.11.2009

Deutscher Olympischer Sportbund initiiert Schnupperkurse zur Gewaltprävention für Frauen
AVIVA-Redaktion

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2009 bieten Kampfsportvereine bundesweit über 140 kostenlose Schnupperkurse für Frauen und Mädchen an. Unter dem Motto...



...der gleichnamigen Initiative "Frauen gewinnen!" will der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die Position von Frauen im Vereinssport stärken und mehr Frauen und Mädchen für den Sport begeistern.

Frauen und Mädchen sind tagtäglich unterschiedlichsten Formen von körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt ausgesetzt – oft auch im sozialen Nahbereich. Viele dieser Übergriffe bleiben oft unbemerkt, weil die Betroffenen aus Angst oder Scham schweigen. Häufig werden solche Gewalthandlungen aber auch tabuisiert, ignoriert oder bagatellisiert. Oder Außenstehende schweigen, weil sie nicht wissen, wie sie helfen können oder weil sie sich nicht in sogenannte "Privatangelegenheiten" einmischen wollen.

Sport ist dabei oft wie ein Spiegel der Gesellschaft. Daher sind für ihn die unterschiedlichsten Formen von Übergriffen auch ein wichtiges Thema. Durch konkrete Angebote, zum Beispiel im Bereich Selbstbehauptung und Selbstverteidigung, stärkt Sport das Selbstbewusstsein und die Durchsetzungsfähigkeit und dient so auch der Gewaltprävention. Durch die erlebte eigene Stärke werden Frauen motiviert, sich gegen Übergriffe zur Wehr zu setzen und sie zurückzuweisen.

Am 23. November 2009 stellte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in Berlin seine Aktion "Gewalt gegen Frauen – nicht bei uns" vor. "Sport kann stark machen gegen Gewalt. Ob in der Partnerschaft, auf der Straße oder in der Sporthalle: Es gilt Null Toleranz bei Gewalt", sagte Ilse Ridder-Melchers, Vize-Präsidentin für Frauen und Gleichstellung des DOSB. "In den Kursen lernen Frauen und Mädchen, wie sie sich selbst schützen und Übergriffe abwehren können. Wir übernehmen gesellschaftspolitische Verantwortung und leisten unseren Beitrag zum Abbau von Gewalt gegen Frauen und Mädchen." Alle Kampfsportvereine können sich jetzt über ihre Verbände anmelden. Der DOSB stellt den Vereinen Eindruck-Flyer zur Verfügung.

Der Sportbund initiiert die Aktion "Gewalt gegen Frauen – nicht bei uns" bereits zum zweiten Mal. Erste Kennenlernangebote laufen schon – mit guter Resonanz. "Je mehr Menschen sich durch unsere Aktion mit dem Thema auseinandersetzen, desto mehr können wir gemeinsam bewegen", sagte Katja Grieger, die Leiterin des Bundesverbandes Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe, der die Initiative unterstützt. "Wir begrüßen die Initiative des DOSB sehr", ergänzte Kirsten Lühmann, stellvertretende Bundesvorsitzende des Beamtenbundes und der Tarifunion, Polizei des Landes Niedersachsen. "Es ist wichtig, Frauen zu stärken, bevor sie zu Opfern von Übergriffen werden."

Kampfsportarten wie Taekwondo, Karate, Judo, Ju-Jutsu oder Aikido sind nach Meinung von ExpertInnen gleich in doppelter Hinsicht für die Gewaltprävention geeignet. "Kampfkünste machen körperlich fit und stärken das Selbstbewusstsein", sagte Gültekin Özcifci, Vorsitzender des Berliner Taekwondo-Verbandes. "Frauen lernen beim Kampfsport die Stärken ihres Körpers kennen. Dadurch verändert sich ihr gesamtes Auftreten – sie werden nicht mehr so leicht zu Opfern."

An der Aktion beteiligen sich neben den Initiativen Deutscher Aikido-Bund, Deutscher Judo-Bund, Deutscher Ju-Jutsu Verband, Deutscher Karate Verband und Deutscher Taekwondo Union auch Fraueninitiativen außerhalb des Sports: der Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe, die Frauenhaus-Koordinierungsstelle e.V. sowie die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Gleichstellungsbeauftragte und Frauenbüros.

Der Deutsche Olympische Sportbund ist die regierungsunabhängige Dachorganisation des deutschen Sports und mit rund 27,5 Millionen Mitgliedschaften in etwa 91.000 Sportvereinen die weltweit größte Sportorganisation. Der DOSB ist die Beratungs- und Servicestation seiner organisatorisch, finanziell und fachlich selbstständigen Mitgliedsorganisationen.


Weitere Infos finden Sie unter:

www.aktiongegengewalt.dosb.de und www.frauen-gewinnen.de

Als Ansprechpartnerin beim DOSB steht Ihnen Kirsten Witte (Projektleiterin "Frauen gewinnen!") unter witte@dosb.de zur Verfügung.

Women + Work Beitrag vom 24.11.2009 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken