Deutscher Juristinnenbund e.V. startet Aktion Hauptversammlungen - Aktionärinnen fordern ein - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 21.01.2010

Deutscher Juristinnenbund e.V. startet Aktion Hauptversammlungen - Aktionärinnen fordern ein
AVIVA-Redaktion

Um der Forderung nach mehr Frauen in Aufsichtsräten Nachdruck zu verleihen, startet der djb am 21. Januar 2010 in Zusammenarbeit mit "Frauen in die Aufsichtsräte (FidAR) e.V." und der ARGE ...



... Anwältinnen im Deutschen Anwaltverein die "Aktion Hauptversammlungen: Aktionärinnen fordern ein!", die in über 70 Hauptversammlungen von DAX-Unternehmen durchgeführt wird.

Auf der Hauptversammlung der ThyssenKrupp AG am 21. Januar 2010 haben Jutta Wagner, Präsidentin des Deutschen Juristinnenbunds (djb), sowie Mechtild Düsing, Rechtsanwältin und Notarin, vom aktienrechtlichen Auskunftsrecht Gebrauch gemacht und von den Mitgliedern des Vorstands und Aufsichtsrats konkret Auskunft verlangt, warum trotz der Vorgaben im "Deutschen Corporate Governance Kodex" und anderweitigen Bekundungen aus den Unternehmen der Frauenanteil bei den Aufsichtsratsmandanten der Anteilseigner sich immer noch nicht wesentlich erhöht hat.

Das ist erst der Anfang:

Zahlreiche Mitglieder des Deutschen Juristinnenbund e.V. werden an über 70 Hauptversammlungen der größten deutschen Unternehmen teilnehmen und von ihrem Auskunftsrecht als Aktionärinnen Gebrauch machen. Sie wollen genau wissen, welche Bemühungen das Unternehmen unternommen hat und unternehmen wird, um Vorstand und Aufsichtsrat mit Frauen zu besetzen.

Trotz der Appelle an die Wirtschaft, endlich die "gläserne Decke" zu beseitigen, und der Verabschiedung gesetzlicher Regelungen zur Gleichstellung von Frauen und Männern, bleibt die Beteiligung von Frauen an Führungspositionen in der Wirtschaft auf einem unakzeptablen, niedrigen Level.

Nach einer Studie des DIW Berlin betrug der Anteil von Frauen in den Aufsichtsräten der 100 umsatzstärksten deutschen Unternehmen im Jahr 2007 lediglich 8,5 Prozent – das entspricht einem Männeranteil von fast 92 Prozent. Zur nachhaltigen Veränderung dieser Situation fordert der DJB nun die Verabschiedung einer gesetzlichen Mindestanteilsregelung von 40% bei der Besetzung von Aufsichtsräten.

Für die kurzfristige und nachhaltige Erhöhung des Frauenanteils in den Aufsichtsräten der deutschen Wirtschaft setzt sich auch die Initiative "FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte e.V." intensiv ein. FidAR arbeitete mit Vertreterinnen anderer Frauen-Netzwerke auch daran, im "Deutschen Corporate Governance Kodex" (DCGK) eine entsprechende Verpflichtung aufnehmen zu lassen.

Dieses Ziel ließ sich allerdings mit der freiwilligen Selbstverpflichtung der Wirtschaft allein nicht erreichen. Deshalb hatte FidAR im Oktober 2008 im Rahmen einer Deklaration kurzfristig eine Quote von 25% Frauen auf Anteilseignerseite für die Aufsichtsräte aller Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien und Europäische Gesellschaften (SE) mit mehr als 100 MitarbeiterInnen gefordert.

Initiator der Aktion "Hauptversammlungen: Aktionärinnen fordern ein!" ist der Deutsche Juristinnenbund - ein Zusammenschluss von Juristinnen, Volks- und Betriebswirtinnen zur Fortentwicklung des Rechts. Er ist unabhängig, überparteilich und überkonfessionell. Jede Frau, die Rechts- oder Wirtschaftswissenschaften studiert hat oder studiert und an der Durchsetzung der Ziele des Verbandes interessiert ist, kann laut Satzung Mitglied werden.

Die "Aktion Hauptversammlungen: Aktionärinnen fordern ein!" wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).



www.djb.de und www.fidar.de


Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

FidAR - Frauen in die Aufsichtsräte e.V.

Juristinnenbund fordert Neubesetzung des BVG-Vorstands

Women + Work Beitrag vom 21.01.2010 AVIVA-Redaktion 

   




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