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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 04.03.2010

Nächster Equal Pay Day für den 25. März 2011 angekündigt
AVIVA-Redaktion

Ausgehend von den neuen Zahlen des Statistisches Bundesamtes vom 31. Mai 2010 rief das nationale Aktionsbündnis für Entgeltgleichheit am 1. Juni 2010 zu einem weiteren Equal Pay Day in 2011 auf.



... Die Veranstaltungen seit dem Start dieser Initiative waren in Bezug auf öffentliches Interesse und Aktionsvielfalt große Erfolge, doch der Entgeltunterschied zwischen Männern und Frauen stagniert in Deutschland bei noch immer 23 Prozent.

Das belegen die vom Statistischen Bundesamt am 31. Mai 2010 veröffentlichten Zahlen. Zum nächsten Aktionstag will das Bündnis von Wirtschaftsverbänden und Frauenorganisationen vor allem die in Deutschland so verfestigten Rollenstereotype in den Fokus nehmen. Bundesweit sollen Maßnahmen und Aktionen entwickelt werden, um Rollenstereotype und deren "Verstärker" aufzudecken und abzubauen.

Das Aktionsbündnis kritisiert, dass traditionelle Rollenbilder nicht nur die Aufgabenverteilung in den Familien beeinflussen, sondern auch das Berufswahlverhalten von Mädchen und Jungen. So sind die Berufsbiographien von Frauen nach wie vor durch längere familienbedingte Erwerbsunterbrechungen gekennzeichnet, was zu Einbußen bei Gehalt und Karriere führt. Frauen arbeiten in hohem Maße in Teilzeit und erreichen deutlich seltener Führungspositionen. Althergebrachte Rollenstereotype werden nach Meinung der Equal-Pay-Day-VeranstalterInnen zudem durch das derzeitige Steuer- und Sozialversicherungsrecht genährt, indem es immer noch die Alleinverdienerehe fördert. Dies geschieht unter anderem durch die beitragsfreie Ehegattenmitversicherung in der Kranken- und Pflegeversicherung und die nach wie vor unzureichenden Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit. Zudem sei es nötig, die Ausgestaltung des Ehegattensplittings auf den Prüfstand zu stellen, so die Initiatorinnen.

Dem aktuellen Ergebnis des Statistischen Bundesamtes zufolge liegt der Entgeltunterschied in Westdeutschland sogar bei 25 Prozent, im Osten hingegen bei nur 6 Prozent. Im europäischen Vergleich nimmt Deutschland damit weiterhin einen der hinteren Ränge ein. Auf Grundlage dieser Zahlen wurde der Termin des nächsten Aktionstages festgesetzt, der einen bestimmten Zeitraum kennzeichnet: Bis zum 25. März müssen Frauen nach Ablauf eines Jahres länger arbeiten, um das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern ihrer männlichen Kollegen zu erreichen.

Das nationale Aktionsbündnis setzt sich zusammen aus der Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG), der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), dem Frauennetzwerk Business and Professional Women (BPW) Germany, dem Deutschen Frauenrat (DF) und dem Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU).

Das Aktionsbündnis will:

  • die Debatte über die Gründe der Entgeltunterschiede zwischen Männern und Frauen in Deutschland in die Öffentlichkeit tragen
  • alle Akteurinnen und Akteure sensibilisieren und mobilisieren
  • das Bewusstsein für die Ursachen von Entgeltunterschieden schärfen
  • die unterschiedlichen Karrierechancen in den einzelnen Berufen und Branchen darstellen und Wege zur Überwindung der Unterschiede aufzeigen
  • sich für einen zügigen Ausbau der Kinderbetreuung in Deutschland einsetzen
  • die unterschiedlichen Verdienstchancen in einzelnen Berufen und Branchen darstellen und Wege aufzeigen, die zur Erreichung einer Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern beitragen können

    Die Kernfragen lauten:

  • Was sind die Ursachen von Entgeltunterschieden zwischen Frauen und Männern?
  • Wie kann der Abbau von Entgeltunterschieden erreicht werden?

    Ursprünglich stammt die Idee des Equal Pay Day aus den USA, wo ihn die amerikanischen Business and Professional Women bereits Mitte der Neunziger Jahre etablierten. Das Thema Entgeltgleichheit steht im Mittelpunkt zahlreicher Aktionen und Veranstaltungen.

    Um auf die Entgeltunterschiede in Deutschland aufmerksam zu machen, hat der Business and Professional Women Germany e.V. (BPW) im Jahr 2008 den ersten Equal Pay Day / Tag der Entgeltgleichheit initiiert. In Berlin trafen sich 103 TeilnehmerInnen zur Zentralveranstaltung (100 Frauen und 3 Männer) am Potsdamer Platz, die mit roten Taschen auf die Roten Zahlen im Portemonnaie der weiblichen Arbeitnehmer symbolisch hinwiesen. Der erste Equal Pay Day schloss mit einer prominent besetzen Podiumsdiskussion im Roten Rathaus, an der Wissenschaftlerinnen, Journalistinnen und Politikerinnen teilnahmen. Die Aktion fand eine breite Beachtung. Bundesweit nahmen 6.000 Frauen und Männer an rund 40 Aktionen und Veranstaltungen in 25 Städten teil.

    Bereits der zweite Equal Pay Day am 20. März 2009 wurde von einem nationalen Aktionsbündnis unter der Federführung des BPW Germany und mit Projektmitteln des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführt.

    Zum dritten Equal Pay Day lud der Deutsche Frauenrat und der LandesFrauenRat Berlin am 26. März 2010 zu einer Equal-Pay-Day-Aktion vor dem Brandenburger Tor ein. Mit harten Fakten und handfesten Argumenten wurde dort der Entgeltdiskriminierung hör- und sichtbar der Kampf angesagt. Als DiskutantInnen und UnterstützerInnen waren auch Abgeordnete aus dem nahegelegenen Reichstag und Regierungsmitglieder eingeladen. Zusätzlich fanden zahlreiche Aktionen statt:
    Viele Geschäfte, Restaurants, Bars und Cafés räumten Frauen einen Rabatt von 23 Prozent auf ausgewählte Waren und Dienstleistungen ein.
    Neuköllnerinnen stellten in Handarbeit rote Taschen für Neuköllnerinnen her. Die liebevoll gehäkelten, gestrickten oder genähten Taschen wurden im Vorfeld des Equal Pay Day kostenlos verteilt.

    Mit Spannung werden also die Ideen, weiteren KooperationspartnerInnen und Entwicklungen innerhalb der privaten Wirtschaft und dem öffentlichen Dienst (bis) zum Equal Pay Day 2011 erwartet.

    Weitere Informationen finden Sie unter:

    www.frauenrat.de
    www.equalpayday.de
    Daten, Fakten und Hintergründe zum Gender Pay Gap in Deutschland
    Positionspapier des Deutschen Frauenrates zur geschlechtergerechten Entlohnung von 2009

    Weitere Infos und Kontakte:

    Business and Professional Women (BPW) Germany e.V.
    Dagmar Bischof, Präsidentin BPW Germany e. V.
    Tel.: 04 21 - 89 54 28 oder 05502 - 91 19 69
    d.bischof@bpw-germany.de
    www.bpw-germany.de

    Deutscher Frauenrat e.V.
    Dr. Bettina Schleicher, Stellvertretende Vorsitzende Deutscher Frauenrat
    Tel.: 030 - 84 18 71 34
    b.schleicher@frauenrat.de
    www.frauenrat.de

    Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU) e.V.
    Carlotta Köster-Brons, Geschäftsführerin VdU e.V.
    Tel.: 030 - 2 03 08 45 40
    Carlotta.Koester-Brons@vdu.de
    www.vdu.de

    Initiative Rote Tasche: www.rotetasche.de
    www.equalpayday.de
    Medienkontakt im nationalen Aktionsbündnis zum Equal Pay Day:
    Simone Denzler M.A., E-Mail: s.denzler@equalpayday.de

    DGB Frauen: www.dgb-frauen.de

    Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG)
    Dörthe Domzig, Bundessprecherin BAG
    Tel.: 06221 - 5 81 55 00
    Doerthe.Domzig@Heidelberg.de
    www.frauenbeauftragte.de

    Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)
    Dr. Heinz Schmitz, Leiter der Pressestelle
    Tel.: 030 - 20 33 18 00
    presse@arbeitgeber.de
    www.arbeitgeber.de

    Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

    Equal Pay Day 2010 - Aktionen

    "Equal Pay Day 2009"

    100 Berlinerinnen und 3 Berliner kamen zum Equal Pay Day 2008

    "Gender Datenreport 2009"

    "Frauen auf dem Sprung. Wie Junge Frauen heute leben wollen" von Jutta Allmendinger





  • Women + Work Beitrag vom 04.03.2010 AVIVA-Redaktion 

       




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