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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 23.09.2010

Leo-Baeck-Medaille für Angela Merkel
AVIVA-Redaktion

Angela Merkel wurde am 21. September 2010 in New York mit der Leo-Baeck-Medaille des Leo Baeck Instituts ausgezeichnet. Damit ging die Auszeichnung in diesem Jahr erstmals an eine/n deutsche/n...



... RegierungschefIn.

In einem Festakt im Zentrum für jüdische Geschichte in New York erhielt die Bundeskanzlerin die Auszeichnung für ihre Verdienste um die deutsch-jüdische Versöhnung. Die Laudatio hielt der Vorsitzende des Jüdischen Museums in Berlin, Michael Blumenthal. Er würdigte ihre Anstrengungen um ein gutes Verhältnis der Deutschen zu Israel und den Juden in der Welt. Weiterhin hob er hervor, wie sich die Vorsitzende der CDU für jüdisches kulturelles Leben als auch die Integration von Minderheiten einsetze.

Angela Merkel erklärte, sie verstehe diese Auszeichnung als Ansporn und als Auftrag, sich auch in Zukunft "[...] für ein gedeihliches Miteinander mit der jüdischen Gemeinschaft einzusetzen." Sie führte aus, dass es dazu leider immer wieder nötig sei, gegen Antisemitismus, gegen Fremdenfeindlichkeit und gegen Rassismus einzutreten.

Das Leo Baeck Institut (LBI) ist eine unabhängige und wichtigste Dokumentations- und Forschungsstätte für die Geschichte und Kultur des deutschsprachigen Judentums mit den drei Teilinstituten in den Zentren der deutsch-jüdischen Emigration in Jerusalem, London und New York.
Es wurde 1955 von u.a. Hannah Arendt, Martin Buber, Gershom Scholem, Ernst Simon und Robert Weltsch gegründet. Das Institut den Namen des 1956 verstorbenen Rabbiners und Holocaust-Überlebenden Leo Baeck, ein bedeutender Repräsentant des deutschen Judentums.

Die Leo-Baeck-Medaille wird seit 1978 in unregelmäßigen Abständen vom Leo Baeck Institut in New York an Personen vergeben, die sich in besonderer Weise um die deutsch-jüdische Aussöhnung verdient gemacht haben. Angela Merkel ist neben Ruth K. Westheimer die einzige Frau, der diese Ehre zuteil wurde. Neben der Bundeskanzlerin wird 2010 auch Kurt Masur mit der Auszeichnung geehrt. Weitere Preisträger waren u.a. Johannes Rau, Daniel Libeskind, Otto Schily, Mathias Döpfner und Joschka Fischer.

Die Leo-Baeck-Medaille ist nicht zu verwechseln mit dem Leo-Baeck-Preis, der alljährlich vom Zentralrat der Juden in Deutschland an Menschen verliehen wird, die sich einerseits in herausragender Weise für die jüdische Gemeinschaft eingesetzt haben und denen es andererseits gelungen ist, Lehren für die Zukunft aus den dunklen Kapiteln der deutschen Geschichte zu ziehen.

Weitere Infos finden Sie unter:

Leo Baeck Institute New York

Leo Baeck Institute London

Leo Baeck Institute Jerusalem

Freunde und Förderer des Leo Baeck Instituts e.V.


Women + Work Beitrag vom 23.09.2010 AVIVA-Redaktion 

   




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