BPW Germany: Nächster Equal Pay Day nötiger denn je. Aktuelle Destatis-Zahlen zum Verdienstabstand geben keine Entwarnung - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 29.10.2010

BPW Germany: Nächster Equal Pay Day nötiger denn je. Aktuelle Destatis-Zahlen zum Verdienstabstand geben keine Entwarnung
AVIVA-Redaktion

Das Berufsfrauennetzwerk Business and Professional Women (BPW) Germany sieht die am 25.10. 2010 veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts zum "Gender Pay Gap" als Aufforderung, weiter ...



... am Abbau von geschlechtsspezifischer Entgeltungleichheit zu arbeiten.

Entgeltunterschied nach wie vor bei 23 Prozent

Die Studie zeigt, dass Frauen auch bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit pro Stunde durchschnittlich 8 Prozent weniger verdienen als Männer. Werden die unterschiedlichen Zugangschancen beider Geschlechtergruppen auf bestimmte Tätigkeitsfelder oder Positionen sowie strukturelle Benachteiligungen mit eingerechnet, liegt der Entgeltunterschied nach wie vor bei 23 Prozent.

"Die heute vom Statistischen Bundesamt vorgelegte Studie zeigt uns deutlich, dass wir unser Ziel ´gleicher Lohn für gleiche Arbeit´ noch lange nicht erreicht haben und in Deutschland weiter am Abbau der Ursachen arbeiten müssen", verdeutlichte Dagmar Bischof, Präsidentin des BPW Germany am 25.10. 2010. "Zum nächsten Equal Pay Day werden wir deshalb verstärkt auf die Ursachen von Entgeltungleichheit eingehen und Maßnahmen vorstellen, die diese Ursachen angehen", so Bischof weiter.

Ursachen von Entgeltungleichheit

Nach Angaben von Destatis sind 63 Prozent des so genannten unbereinigten Gender Pay Gap vor allem darauf zurückzuführen, dass Frauen in Berufen und Branchen arbeiten, die schlechter bezahlt sind. Sie sind zudem weitaus seltener in Führungspositionen anzutreffen und gehen familienbedingt eher einer Teilzeitbeschäftigung nach als Männer. "Es kann nicht angehen, dass die Entgeltentwicklung von Frauen ab 30 stagniert, während Männer in dieser Zeit erhebliche Verdienststeigerungen zu verzeichnen haben", betonte Bischof. "Frauen müssen Voraussetzungen vorfinden, die ihnen eine existenzsichernde Berufstätigkeit ermöglicht und zwar auf demselben Gehaltsniveau wie Männer", fuhr Bischof fort.

Nächster Equal Pay Day am 25. März 2011

Der nächste Aktionstag für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern, der Equal Pay Day, wird am 25. März 2011 stattfinden. Das Datum des Equal Pay Day markiert den Zeitraum, den eine Frau über den Jahreswechsel hinaus arbeiten muss, um den Jahresverdienst ihres männlichen Kollegen zu erreichen.

Zum Equal Pay Day

2008 wurde der Equal Pay Day auf Initiative des BPW Germany erstmals in Deutschland durchgeführt. Entstanden ist der "Tag für gleiche Bezahlung" in den USA. Initiatorinnen waren die amerikanischen Business and Professional Women (BPW/USA), die 1988 die "Red Purse Campaign" ins Leben riefen, um auf die bestehende Lohnkluft hinzuweisen. Diesen Gedanken griff der BPW Germany 2007 auf und startete die Initiative Rote Tasche, aus der die Idee für die bundesweite Einführung des Equal Pay Day hervorging. Die roten Taschen stehen für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen.

Zum BPW Germany

Mit 42 Clubs und rund 1.800 Mitgliedern sind die Business and Professional Women (BPW) Germany eines der größten und ältesten Berufsnetzwerke für angestellte und selbständige Frauen in Deutschland. Der in den 30er Jahren entstandene und nach der Auflösung unter den Nationalsozialisten 1951 neu gegründete gemeinnützige Verband unterstützt berufstätige Frauen auf vielfältige Weise: Neben persönlichem Austausch, Vorträgen, Tagungen und Mentoring leistet das Netzwerk politisch-gesellschaftliche Lobbyarbeit auf nationaler und internationaler Ebene und engagiert sich für humanitäre Zwecke. Der BPW Germany kooperiert mit Wirtschaft, Medien, Politik und unterstützt seine PartnerInnen in Fragen der Unternehmensverantwortung und Chancengleichheit im Beruf. Der BPW Germany ist Teil des BPW International, der in über 100 Ländern vertreten ist, darunter 31 europäische Länder, und BeraterInnenstatus bei den Vereinten Nationen und beim Europarat genießt.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.equalpayday.de

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 25.10. 2010: www.destatis.de

Informationen zur Verdienststrukturerhebung finden Sie im Qualitätsbericht des Statistischen Bundesamtes

Projektbericht des Statistischen Bundesamtes (Stichwort: Verdienststrukturerhebung)

www.bpw-germany.de

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Women + Work Beitrag vom 29.10.2010 AVIVA-Redaktion 

   




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