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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 22.02.2004

WorldWomenWork 2004 - Susanne Ahlers
AVIVA-Redaktion

Interview mit Susanne Ahlers, Staatssekretärin für Frauen und Arbeit



AVIVA-Berlin: Die Themen im Verhältnis zur World Women Work 2003 haben sich spezifiziert. Weg von "Working Mum" hin zu "Frauen an die Macht" ...
Das Motto der WorldWomenWork 2004 lautet "Nutzung geschlechterspezifischer Potenziale für die Herausforderung der Zukunft. Wie können Ihrer Meinung nach diese Potentiale optimal genutzt werden?
Susanne Ahlers: Indem erst mal überhaupt die Fähigkeiten von Frauen und Männern anerkannt werden und auch wirklich versucht wird, sich von Vorurteilen, von Klischees und bestimmten Bildern zu verabschieden. Die Grundlage und der erste Schritt ist, die Potentiale zu erkennen und sie dann auch entsprechend zu nutzen. Ich würde auch behaupten, dass dies für beide Geschlechter gilt. Aber insbesondere Frauen wird ja immer noch unterstellt, dass sie emotionaler sind, eher Fähigkeiten im sozialen Bereich haben etc. Da genauer hinzugucken, wenn es denn tatsächlich so sein sollte, durchaus auch diese Fähigkeiten zu nutzen. Zu schauen, welche Fähigkeiten hat denn jemand überhaupt und was kann jemand einbringen. Es ist meiner Meinung nach notwendig, die Unterschiede wahrzunehmen und produktiv zu nutzen. Von den Geschlechtern zum Einen, aber auch von Herkunft, Bildung, Alter. Dies ist eine Bereicherung und bringt auch ökonomisch Fortschritte.

AVIVA-Berlin: Warum sind Sie hier? Welche Erwartungen haben Sie?
Susanne Ahlers: Ich selber eröffne ja lediglich mit diesem Kongress. Ich hoffe, dass sich durch den Austausch, auch dem internationalen Austausch, der ja hier ermöglicht wird, neue Strategien entwickeln. Neue Möglichkeiten und neue Ideen entstehen, die dann dazu führen, dass wir wirklich langfristig dazu kommen diese Potentiale von Frauen sinnvoll zu nutzen.

AVIVA-Berlin: Was tun Sie in Ihrem Ressort für den Bereich Frauenförderung?
Susanne Ahlers: Das ist natürlich eine schwierige Frage. Wir haben ein Landesgleichstellungsgesetz mit dem wir versuchen, Gleichstellung auch zu erreichen. Wir haben darüber hinaus 2003 in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, ein Mentoringprojekt initiiert. Die Mentoren und Mentorinnen kamen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft und das finde ich einen sehr guten Ansatz von dem wir auch hoffen, dass wir ihn weiterführen können.

AVIVA-Berlin: Was würden Sie sich für die World Women Work 2005 wünschen, was möchten Sie diskutiert wissen?
Susanne Ahlers: Ich denke, es ist schon wichtig, zu diskutieren. Wie kann man grundsätzlich etwas verändern? Und auch: wie können wir uns, gerade Deutschland ist da ja in vielen Sachen Schlusslicht, mit anderen europäischen Nationen oder auch den USA vergleichen? In Deutschland sieht die Situation für Frauen gerade in Führungspositionen schlechter aus. Ich hoffe, dass wir auch davon profitieren können von der World Women Work. Hier in Deutschland ganz speziell und natürlich auch in Berlin.

Women + Work Beitrag vom 22.02.2004 AVIVA-Redaktion 

   




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