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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 25.02.2004

WorldWomenWork 2004 - Elena Maroufi
AVIVA-Redaktion

Interview mit Elena Maroufi, MYLIRIS, Geschäftsführende Partnerin, Seminare/Coachings zur Karriereförderung/Kreativität/ Balance mit Schwerpunkt Frauen/ganzheitliche Karriere



AVIVA-Berlin: Haben Sie 2003 an der WWW teilgenommen?
Elena Maroufi: Nein.

AVIVA-Berlin: Die Themen im Verhältnis zur WWW 2003 haben sich spezifiziert. Weg von "Working Mum" hin zu "Frauen an die Macht" ... Das Motto der WorldWomenWork 2004 lautet "Nutzung geschlechterspezifischer Potenziale für die Herausforderung der Zukunft. Wie können Ihrer Meinung nach diese Potentiale optimal genutzt werden?
Elena Maroufi: Indem eine ganze Reihe von Schlüsselkompetenzen, über die Frauen oftmals unbewusst schon durch ihre Sozialisation verfügen, aber nicht nutzen konnten, weil sie sich gar nicht darüber klar waren, in die Wirtschaft und in die Politik getragen werden. Gemeinsam, Hand in Hand mit den Männern. Eigenschaften, die früher traditionell als weiblich galten, sind immer abgelehnt worden und daran krankt unsere Wirtschaft und Gesellschaft heute.

AVIVA-Berlin: Warum sind Sie hier? Welche Erwartungen haben Sie?
Elena Maroufi: Meine Erwartungen gehen dahin, zu schauen, was Kolleginnen in dem Bereich machen.
Wie versuchen sie, andere Frauen in Führungspositionen zu bringen oder denen, die dort sind, das Leben zu erleichtern? Ich erhoffe mir eine ganze Reihe von Anregungen bezüglich neuer Forschungslagen, neuer Erfahrungen.

AVIVA-Berlin: Welche Topics und Workshops interessieren Sie hier am stärksten?
Elena Maroufi: Alles, was an die Grundlagen, an die Ursachen herangeht. Warum Frauen noch nicht so in Führungspositionen präsent sind, wie sie es eigentlich von ihren Fähigkeiten her sollten und könnten.

AVIVA-Berlin: Wie oder Wo sehen Sie die Zukunft von WorldWomenWork?
Elena Maroufi: Solche Kongresse haben eine sehr wesentliche Signalfunktion. Es ist immer noch wichtig, Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass Probleme bestehen, und wie man sie lösen kann. Selbst wenn viele Dinge eigentlich im Allgemeinwissen schon vorhanden sind, ist es notwendig, das in die Medien zu bringen und immer wieder ins Bewusstsein aller zu bringen, denn nur so werden auch Gelder dafür bereit gestellt.

AVIVA-Berlin: Was würden Sie sich für die WWW 2005 wünschen, was möchten Sie diskutiert wissen?
Elena Maroufi: Ich wünsche mir als nächsten Schritt eine Konkretisierung in etwas weniger allgemein gefasste Themen, sondern ganz konkrete praktische Handlungsvorschläge.

AVIVA-Berlin: Was nehmen Sie mit? Ihr Fazit?
Elena Maroufi: Mein Fazit ist ein sehr erfolgreicher Kongress auf verschiedenen Ebenen. Einerseits beruflich-fachlich, weil ich viele Dinge erfahren habe, die ich vorher nicht wusste. Andererseits sehr wertvoll - wie immer - persönliche Kontakte geknüpft zu haben und vor allen Dingen zu sehen, dass über alle Branchen hinweg bestimmte Probleme dieselben sind und daher die Lösungsansätze auch branchenübergreifend kommen können.

Women + Work Beitrag vom 25.02.2004 AVIVA-Redaktion 

   




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