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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 22.02.2004

Mentoring - Erfolgsstrategien von und für Frauen
AVIVA-Redaktion

Referentin: Christine Heinze, Autorin und ihr Mentée Anne-Kathrin Illner



Christine Heinze führte ihr Thema sehr überzeugend mit einem praktischen Beispiel ein. Hatte sie doch ihre Mentée Anne-Kathrin Illner mitgebracht, die als junge Studentin gleich die Vorteile dieses Systems demonstrieren konnte. Überzeugend und fachkundig co-moderierte sie vor dem Auditorium.
Die Frage ob Mentoring wichtig ist, erübrigt sich. Wichtiger ist die Fragestellung: Warum wird Mentoring benötigt.

Unsere Gesellschaft ist gekennzeichnet durch lebenslanges Lernen. Sie verlangt nach Menschen, die verschiedene Berufe erlernt und erlebt haben. Um überlebens- und wettbewerbsfähig zu sein, wird von Organisationen Bereitschaft zur Veränderung abverlangt. Jede/r Einzelne erfährt Situationen, wo eine Neu- bzw. Umorientierung notwendig ist. Dieser Schritt wird durch Mentoring erleichtert oder gar erst ermöglicht.

Nur wenige Unternehmen -meist Großunternehmen- bieten überhaupt Mentoring an. Doch gerade in Deutschland stellt der Mittelstand die größte Anzahl der Arbeitsplätze.
Es gibt weit mehr Frauen die eine Mentoring Partnerschaft anstreben als dies durch Unternehmen und Organisationen ermöglicht wird.

Wer kann Mentoring nutzten und davon profitieren?

Grundsätzlich ist Mentoring für jede Person geeignet, die sich verändern möchte und neue Impulse von außen benötigt. Es spielt keine Rolle, ob es sich um Berufsanfängerinnen , Umsteigerinnen oder Aufsteigerinnen handelt Auch Alter und Ausbildung sind für den Beratungsprozess nicht relevant. Natürlich müssen Zielsetzung und Herangehensweise individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt werden.

Definition Mentoring
Der Begriff stammt aus der griechischen Mythologie. Er ist auf Odysseus zurückzuführen, der den Gebildeten Mentor bat, sich während seiner Abwesenheit der Erziehung seines Sohnes Telemachus zu widmen. Mentor war Berater, Erzieher, Vaterfigur, Vertrauter und Lehrer. Er führte ihn in die Gesellschaft ein und unterstützte ihn mit seiner Erfahrung und seinen Kontakten.

Die Entwicklung von Mentoring
Aus den Anfängen in der griechischen Antike entwickelten sich in den folgenden Jahrhunderten die "Old-Boys-Networks" und Seilschaften. Damit wurde das Hineinwachsen junger Männer in eine immer komplexer werdende Arbeitswelt gesichert. Kontakte und Informationen über Aufstiegsmöglichkeiten erleichtern den Karrieresprung. Von diesen Strukturen und dieser Art von Unterstützung waren Frauen bislang ausgeschlossen.
In den vergangenen 10 Jahren hat sich zuerst in den USA, Skandinavien und mittlerweile auch in Deutschland eine Menge getan. Verschiedene formelle unternehmensinterne sowie externe Mentoring Programme wurden initiiert.

Vorteile und Chancen für die Mentée

  • Definition persönlicher Stärken und Schwächen

  • Strategische Karriereplanung

  • Vermeiden von Fallstricken und Fettnäpfchen

  • Kontakte

  • Erproben von Fähigkeiten durch Übernahme von Projekten


  • Zitate von Mentée

    "Ich bin geduldiger geworden"
    "Ich habe gelernt mir Bühnen zu suchen oder mir diese selbst aufzubauen"
    "Jetzt kann ich mir selbst Mentorin sein"

    Does and Dont`s für Mentées

  • Es ist die Verantwortung der Mentee, das Beste aus der Mentoring-Partnerschaft zu machen

  • Gute Vorbereitung auf die Treffen notwendig

  • Mentee sollte nicht erwarten, dass Ihre Mentorin unfehlbar ist

  • Die Beziehung sollte sich persönlich aber nicht privat gestalten


  • Vorteile und Chancen für die Mentorin

  • Reflexion und Training des eigenen Führungsverhaltens

  • neue Impulse und Perspektiven

  • Spaß und Lustgewinn


  • Funktion und Rolle der Mentorin

  • Beratungsfunktion

  • Führungsfunktion

  • Schutzfunktion

  • Transferfunktion

  • Katalysator

  • Vorbildfunktion


  • Does and Dont`s für Mentorinnen

  • Achten Sie auf Ihre eigenen Bedürfnisse

  • Seien Sie offen über Ihr Wissen, Ihre Fähigkeiten und bisherigen Misserfolge

  • Bieten Sie keine vorgefertigten Lösungen an


  • Wo finden Sie MentorInnen?

  • In Ihrem Unternehmen

  • In anderen Unternehmen

  • In Alumniclubs

  • In Netzwerken und Berufsverbänden

  • In Ihrem erweiterten Umfeld und Bekanntenkreis


  • Welche Vorteile ergeben sich für eine Organisation?

  • Festgefahrene Strukturen aufbrechen (Integration von jungen Frauen)

  • Kommunikation innerhalb es Unternehmens stärken

  • Kompetenzen von Frauen sichtbar machen

  • Weibliche Vorbilder schaffen

  • Attraktiv für Bewerberinnen


  • Die Fragen und Anmerkungen der Teilnehmerinnen zeigten, dass Mentoring ein Thema ist, das interessiert und nachgefragt wird, aber noch nicht im beruflichen Alltag etabliert ist. Der Bedarf an professioneller Unterstützung ist groß und wird teilweise meiner Erfahrung nach, durch private Aktivitäten gedeckt.
    Es wäre erstrebenswert wenn dieses Modell der Hilfe und Unterstützung in jedem Betrieb zum Alltag gehören würde.

    Der BPW-Germany, Business and Professional Women, ist eines des größten Berufsnetzwerke von Frauen weltweit
    Eine seiner Aufgaben ist es, seine jungen Mitglieder zu fördern und zu unterstützen. Falls Sie an einem Mentoring interssiert sind und weitere Information wünschen, klicken Sie auf
    www.bpw-germany.de

    Women + Work Beitrag vom 22.02.2004 AVIVA-Redaktion 

       




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