Frauen und Vorbilder - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

Weiberwirtschaft Gründerinnenzentrale Finanzkontor_Banner
Aviva-Berlin > Women + Work
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Infos
   WorldWideWomen
   Wettbewerbe
   Lokale Geschichte_n
   Schalom Aleikum
   Veranstaltungen in Berlin
   Public Affairs
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in größerer Schrift!

TIPP: über den Zurück-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 03.03.2005

Frauen und Vorbilder
AVIVA-Redaktion

Die Unternehmensberatung Accenture, deren eigene Vorbildfunktion seit den jüngsten Kungelei-Vorfällen bezweifelt werden muss, legt eine Studie zum Thema Führungskräfte und Vorbilder vor.



"Nicht ohne unsere Frauen! Parameter für unternehmerischen Erfolg in einem herausfordernden Umfeld" - so der offizielle Titel der Begrüßungsrede am zweiten Konferenztag. Doch über die angekündigten Erfolgsfaktoren erfuhren die Teilnehmerinnen der World Women Work - nichts.

Stattdessen zog es Susanne Klöß, Geschäftsführerin der Firma Accenture vor, ihre neueste Studie zum Thema "Frauen und Vorbilder" zu präsentieren.
Accenture? Diesen Namen kennen wir doch: Die Bundesagentur für Arbeit hatte 2003 der Unternehmensberatung Accenture den Auftrag zum Aufbau eines Virtuellen Arbeitsmarkts erteilt. Die BA hatte für die Erstellung der Internet-Börse, deren Stellenangebote laut Bundesrechnungshof "unvollständig, nicht aussagekräftig oder nicht schlüssig" sind, unglaubliche 100 Mio. Euro ausgegeben. Jüngsten Berichten zufolge hat die BA bei der Auftragvergabe die Firma Accenture begünstigt, Accenture hatte danach Einfluss darauf, dass ein Auftrag von drei Millionen Euro nicht an einen Mitbewerber vergeben wurde.

Viele peanuts waren offensichtlich auch in die Produktion und Präsentation der Accenture-Vorbild-Studie geflossen:
Ein Video-Clip, in welchem zahlreiche als Business-Frauen verkleidete Models agieren und ein Hochglanz-Magazin, in dem auf bunten Seiten die Ergebnisse der Untersuchung dargelegt werden: 246 Führungskräfte aus deutschsprachigen Ländern waren zu ihrem Verhältnis zu Vorbildern befragt wurden, nur 35% der Interviewten waren allerdings weiblich (ging es nicht um Frauen und Vorbilder?), weshalb man die Aussagekraft dieser Untersuchung anzweifeln darf.
Auch Frau Klöß war sich offenbar des mangelnden Gehalts ihrer Umfrage bewusst, weshalb sie ersatzweise auf die "hochinteressanten" Interviews in ihrem Heftchen verwies, darunter immerhin zwei Gespräche mit weiblichen Führungskräften.

Die bahnbrechenden Ergebnisse der Accenture-Studie? "Es gibt zu wenig weibliche Vorbilder" und echte Vorbilder sollten "Fixsterne statt Sternschnuppen" sein! Hätte Frau Klöß uns doch lieber etwas über Erfolgsfaktoren erzählt.

Women + Work Beitrag vom 03.03.2005 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken