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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 22.03.2004

Ein Netzwerk stellt sich vor
Margarete Krümpel

Vom 18.-20.Juni 2004 feiert das EWMD (European women´s Management Development) sein 20 jähriges Bestehen. Das internationale Netzwerk wurde 1984 gegründet und hat heute 800 Mitglieder in 25 Ländern.



Utopisch?
In den Führungsetagen finden wir gleichviel Frauen wie Männer. Männer tragen ihre Babys in Tragegurten in die Krippe. Sowohl Frauen als auch Männer fühlen sich verantwortlich für den Haushalt. An der Staatsspitze gibt es genau so viele Männer wie Frauen, und an den Schultoren warten genau so viele Väter wie Mütter auf ihre Kinder.

Gegenwärtig findet eine Umverteilung des Bildungspotenzials von den Männern hin zu den Frauen statt. Frauen holen auf. Statistiken beweisen: je anspruchsvoller die Schule, desto größer der Anteil der Mädchen. Mehr als doppelt so viele Jungen wie Mädchen bleiben sitzen. Pro Schuljahr macht ein Viertel der Mädchen, aber nur ein Fünftel der Jungen Abitur. In technischen und naturwissenschaftlichen Fächern hat sich der Studentinnen-Anteil in den vergangenen zehn Jahren auf knapp ein Viertel verdoppelt. Natürlich sind die sogenannten "weichen Fächer" noch die von den Frauen meist studierten. Jedoch: Bei der Mathematik sind Frauen fast paritätisch vertreten. Bei den Ingenieurswissenschaften und der Informatik holen Frauen auf.

Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie für ihre Wettbewerbsfähigkeit nur die Besten einstellen dürfen. Leistung und persönliche Stärken werden künftig bei der Besetzung von Fach- und Führungspositionen mehr als das Geschlecht eine Rolle spielen. Wichtige Kriterien der Unternehmen bei der Auswahl ihrer Mitarbeiter sind heute: messbarer Erfolg, Integrationsfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit.

Matthias Horx, ein gefragter Zukunftsforscher, spricht sogar von dem "Jahrhundert der Frauen". Frauen haben heute beste Chancen - vorausgesetzt, dass Frauen initiativ werden und gleichsam sich selbst fördern und fordern. Und hier können Netzwerke unterstützen! Allein in Berlin sind über 20 Netzwerke nur für Frauen aktiv.

Entwickelt hat sich der Begriff "Networking" in den 70er-Jahren aus der angelsächsischen Subkultur. Netzwerke benötigen nicht immer eine Organisation, sie sind sehr häufig informell. In Netzwerken kommen Menschen zusammen, die durch gemeinsame Interessen und Erfahrungen miteinander verbunden sind. Sie leben von dem Engagement, von der Aktivität und der Kreativität ihrer Mitglieder.
Das Prinzip von Netzwerken ist, Informationen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und bei Bedarf zu nutzen. So entstehen Beziehungsgeflechte, die eine breite Palette bieten:

Das erste Netzwerk für Frauen wurde schon 1865 gegründet. Der "Allgemeine Deutsche Frauenverein" setzte sich für das Recht auf Bildung, Arbeit und freie Berufswahl ein. Um 1920 wurde der erste Club für Karrierefrauen gegründet. Er hat heute mehr als 40.000 Mitglieder. Diesem Renommierclub gehören Frauen wie Margret Thatcher und Königin Silvia von Schweden an.

Warum sind auch heute noch Netzwerke für Frauen wichtig? Viele männliche Führungskräfte entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für Männer als Kollegen. Einige Gründe sind: Rollenverständnis, Kommunikationsbarrieren, mangelnde Mobilität von Frauen und die Mutterschaft.
Das wirkt sich diskriminierend auf Frauen aus. Frauen, die bereits eine Führungsposition haben, fühlen sich wie unter einer Glaskuppel. Ein Weiterkommen ist in Sicht, jedoch verhindert ein unsichtbares Dach jede weitere Beförderung. Offiziell gibt es keine Karrierehemmer, es geht nur nicht vorwärts. Dieser Trend ist nicht nur typisch in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern Europas.

EWMD ist ein internationales Management-Netzwerk mit 800 Mitgliedern in 25 Ländern. Es wurde 1984 gegründet. Die Gründung wurde von der Europäischen Gemeinschaft unterstützt. Die Zielsetzung war, ein europäisches Netzwerk von Frauen im Management einzurichten. Die Vision des EWMD zur Zukunft der Arbeitswelt ist, dass Frauen und Männer in Management- und Führungspositionen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur ihr volles Potenzial im Management entfalten und verwirklichen. So wurde der EWMD zum internationalen Netzwerk von Frauen aus Organisationen aller Bereiche. In Deutschland gibt es 280 Mitglieder, davon 170 individuelle und 11 Firmenmitglieder.

Die Basis des persönlichen Netzwerkens bilden Themenabende, Business Lunches und kulturelle Veranstaltungen. Zu diesen monatlichen Veranstaltungen, die in Deutschland in sechs Städten stattfinden, werden regelmäßig Interessentinnen eingeladen.

Vom 18. - 20. Juni 2004 feiert das Netzwerk EWMD sein 20 jähriges Bestehen während des jährlichen Kongresses in München. Das Thema dieser Konferenz: Leadership der Zukunft - Nachhaltigkeit in den Führungsetagen.

Weitere Informationen finden Sie im Netz unter: www. ewmd.org

Women + Work Beitrag vom 22.03.2004 AVIVA-Redaktion 

   




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