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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 27.02.2006

Moses-Mendelssohn-Preis ausgeschrieben
AVIVA-Redaktion

2006 wird erneut der bedeutende Preis für die Verdienste um Verwirklichung von Toleranz und Kommunikation zwischen den Kulturen und Religionen vergeben. Einsendeschluß ist der 31. März 2006.



In diesem Jahr wird zum 14. Mal der Moses-Mendelssohn-Preis des Landes Berlin zur Förderung der Toleranz gegenüber Andersdenkenden und zwischen den Völkern und Religionen ausgeschrieben.Mit dem Preis wird jeweils eine Persönlichkeit, Gruppe oder Institution ausgezeichnet, die sich durch ihr Wirken auf geistig-literarischem oder religiös-philosophischem Gebiet oder durch praktische Sozialarbeit um die Verwirklichung der Toleranz verdient gemacht hat.
Die Vergabe des mit 10.000 Euro dotierten und alle zwei Jahre vergebenen Preises wird voraussichtlich am 6. September 2006, dem Geburtstag von Moses Mendelssohn, erfolgen.

Bisher wurden mit dem Moses-Mendelssohn-Preis ausgezeichnet:
Barbara Just-Dahlmann (1980)
Eva G. Reichmann (1982)
Liselotte Funcke und Barbara John (1984)
Sir Yehudi Menuhin (1986)
Helen Suzman (1988)
Teddy Kollek (1990)
Charlotte Schiffler und Wolfgang Thierse (1992)
Inge Deutschkron und Heinz Knobloch (1994),
Hans Koschnick und Bosiljka Schedlich (1996)
Kurt Scharf (1998)
Ivan Nagel (2000)
Anetta Kahane (2002)
Hilde Schramm (2004).

Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury, die vom Berliner Senat berufen wird. Die Jury setzt sich aus Vertretern der evangelischen und katholischen Kirche, der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, des Freidenkerverbandes, der Mendelssohn-Gesellschaft sowie zwei vom Senat bestimmten Persönlichkeiten zusammen.

Vorschläge mit einer eingehenden schriftlichen Begründung unter Angabe
der Leistungen und / oder Veröffentlichungen
, die den Vorschlag
für den Moses-Mendelssohn-Preis ausweisen, können bis zum 31. März 2006 (es gilt der Poststempel) eingereicht werden bei:
Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, K E Me
Brunnenstraße 188-190
10119 Berlin

Women + Work Beitrag vom 27.02.2006 AVIVA-Redaktion 

   




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