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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 15.05.2006

Bestandsaufnahme und Perspektiven der Berliner Frauenpolitik
Agnes Winklarz

Einem Bericht der Senatsverwaltung zufolge sind Berliner Frauen stärker berufsorientiert und häufiger erwerbstätig als Frauen in anderen Bundesländern.



Der Bericht liefert Daten aus den Bereichen Arbeitsmarkt und Beschäftigung, Bildung und Einkommen sowie Informationen zur Lebenszufriedenheit von Frauen in der Stadt und zur Teilhabe an Politik und Gesellschaft. Eine vergleichbare Studie ist zuletzt vor zehn Jahren vorgelegt worden.

Die aktuellen Ergebnisse belegen, dass die Gleichstellung von Männern und Frauen leichte Fortschritte gemacht hat und dass Berlin im Vergleich mit anderen Bundesländern eine gute Position einnimmt.

Berliner Frauen haben ein höheres Bildungsniveau, sind stärker berufsorientiert und häufiger erwerbstätig als Frauen in anderen Bundesländern. Die allgemeine Lebenszufriedenheit der Frauen in Berlin ist größer als die der Männer und größer als die der Frauen im Bundesgebiet. Sie hängt direkt von der Arbeitsmarktbeteiligung ab: Während erwerbstätige Frauen, Rentnerinnen und Hausfrauen annähernd gleich hohe Zufriedenheitswerte aufweisen, sind arbeitslose Frauen mit ihrem Leben eher unzufrieden.

Im Vergleich mit dem Bundesgebiet ist die Beschäftigungssituation der Frauen in Berlin besser, die der Männer schlechter. Frauen stellen in Berlin die Mehrheit der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Allerdings liegt ihr Anteil an den Vollzeitbeschäftigten bei nur 45,6 Prozent und nur 43,3 Prozent des Erwerbsvolumens entfällt auf Frauen.

Während in Ost- und Westdeutschland die Arbeitslosenquoten von Männern und Frauen jeweils annähernd gleich sind, ist in Berlin die Arbeitslosenquote der Männer deutlich höher als die der Frauen.

Aber immer noch erreichen die Frauen in Berlin nur ca. 85 Prozent der Nettoerwerbseinkommen der Männer.

An der geschlechtsspezifischen Aufteilung des Arbeitsmarktes hat sich in den letzten Jahren wenig geändert. Frauen- wie männerdominierte Wirtschaftsbereiche haben sich seit 1995 kaum angenähert.

Entscheidend für die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen ist deren Qualifikation. 75 Prozent der Frauen mit Hochschulbildung können ihren Lebensunterhalt überwiegend aus eigener Erwerbstätigkeit bestreiten. Frauen haben in der Schulbildung einen Vorsprung gegenüber Männern. Sie stellen mit 57 Prozent die Mehrheit der Schulabsolventen mit Hochschulreife.

Dennoch werden Mädchen und junge Frauen immer noch überwiegend in frauendominierten Berufen mit geringen Verdienst- und Karrierechancen ausgebildet.


(Quelle: Landespressedienst des Landes Berlin)

Women + Work Beitrag vom 15.05.2006 AVIVA-Redaktion 

   




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