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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 01.06.2003

Ladies Office Spezial
Sharon Adler

Familienservice. Das Interview mit Eva Donsbach, Direktorin und Geschäftsstellenleiterin der Weberbank Privatbankiers KGaA in der Jägerstraße am Gendarmenmarkt in Berlin.





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AVIVA: Was können Sie uns über das Familienservice erzählen?
Eva Donsbach:
Der Familienservice ist die fachkundige Adresse, die zu allen Fragen rund um die Kinderbetreuung und um die Pflege Angehöriger berät. Meine Kinderfrau habe ich über den Familienservice gefunden. Der große Vorteil des Familienservice ist, daß einem als Eltern das Gefühl vermittelt wird, ohne schlechtes Gewissen berufstätig sein zu können. Das liegt zum Teil daran, daß der Familienservice einem durch seine hohe Professionalität zeigt, daß man kein Einzelfall ist. Aber noch wichtiger ist, daß der Familienservice der Kinderfrau eine Art von Gütesiegel verleiht und man so als Mutter das Gefühl hat, die beste Lösung für sein Kind gefunden zu haben. Natürlich ist dies keine preiswerte Lösung. Au-Pair ist als Alternative keine Dauerlösung, da ja nach maximal einem Jahr die junge Frau oder der junge Mann wechselt. Und bei Au-Pair habe aber ich immer das Gefühl, das Ganze wird auf dem Rücken eines Kindes ausgetragen. Es ist nicht wie im Job, da kann man sich wieder trennen, aber ein Kind baut eine Bindung auf. Da ist die Kinderfrau die bessere Lösung.

AVIVA: Wer genau zahlt für den Familienservice?
Eva Donsbach:
Die Mitarbeiter zahlen nichts. Das Unternehmen zahlt. Der Familienservice steht denen zur Verfügung, deren Arbeitgeber mit dem Familienservice einen Vertrag abgeschlossen haben. Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen mit dem Familienservice haben wir nach einer Lösung gesucht, die Leistungen des Familienservice auch Kundinnen ermöglichen zu können.
Dies ist uns gelungen, und wir haben für unsere Kundinnen, die einen besonderen Service erwarten, ein Paket geschnürt, das Ladies´ Office Spezial. Neben den Leistungen des Familienservice sind in diesem Paket auch Leistungen aus unserem Bereich Family Office enthalten. Das sind Dienstleistungen, die über das normale Banking hinausgehen.

AVIVA: Das bietet auch keine andere Bank an, oder? Was haben Sie für Erfahrungen gemacht?
Eva Donsbach:
Ich habe noch von keiner anderen Bank gehört, die in dieser Richtung aktiv ist.
Als ich schwanger war und nach der Entbindung relativ schnell wieder ins Büro kam, waren alle überrascht. Zum einen, weil sie die Schwangerschaft gar nicht richtig mitbekommen haben, und zum anderen, weil ich nach so kurzer Zeit wieder arbeitete. Sie wollten wissen, wie ich das mit meinen Kind managte. Da erzählte ich, dass ich einen Familienservice genutzt habe. Und da kamen erstaunte Blicke, "Was ist das?" Die Frauen, die mich das gefragt haben, wären durchaus auch in der Lage, eine Kinderfrau zu zahlen. Oder besitzen sicherlich die Möglichkeit, da gestalterisch ranzugehen.

AVIVA: Wie hat die männliche Geschäftsleitung auf Ihre Schwangerschaft reagiert.
Eva Donsbach:
Die Geschäftsleitung hat mich in meiner Schwangerschaft begleitet, wie ich es mir schöner nicht hätte vorstellen können. Nach den Glückwünschen kam dann aber auch auf meine Beteuerung hin, dass ich keine lange Auszeit plane, die Aussage "Warten Sie das mal ab." Meine größte Sorge war, dass ich nicht einsatzfähig sein könnte. Das hat sich zum Glück so aber nicht herausgestellt. Ich wurde auch nicht gefragt "Wie wollen Sie arbeiten, wie lange wollen Sie ausfallen?". Es ist mir immer ein sehr großes Vertrauen entgegengebracht worden, dass ich das wohl richtig machen würde. Und so war ich froh, dass ich nach einer kurzen, sehr reduzierten Übergangszeit nach drei Monaten auf Basis meiner neuen Teilzeittätigkeit von 80% einsteigen konnte. Ich möchte auch hier noch einmal herausstellen, dass ich es überhaupt nicht für selbstverständlich halte, dass die Geschäftsleitung mir die Möglichkeit gegeben hat, meine Tätigkeit auf Teilzeitbasis auszuüben. Doch dies ist eben die persönliche Note der Weberbank, die eben nicht nur auf Kundenebene gepflegt wird, sondern auch auf Mitarbeiterebene.

AVIVA: Gerade mit einem Kind ist es ja auch schwierig, aus beruflichen Gründen ständig umzuziehen, das Kind in verschiedene Schulen zu geben.
Eva-Donsbach:
Das hängt davon ab, was man selber will. Dieses Problem stellt sich mir zwar im Moment nicht, da die Weberbank nur in Berlin ansässig ist. Aber ganz schrecklich finde ich es, wenn man glaubt, sich für das Kind aufgeben zu müssen, weil der Kleine am besten gedeiht, wenn man zu Hause ist. Dieser Meinung bin ich nicht. Wenn ich geglaubt hätte, dass es so wäre, wäre ich irgendwann kreuzunglücklich gewesen. Ich habe das mit meinem Mann diskutiert, als ich schwanger wurde. Er war und ist immer noch in Dresden und wird auch voraussichtlich nicht nach Berlin kommen. Wir hatten kurz überlegt, ob ich versuchen sollte, nach Dresden zu gehen. Das wäre sicherlich in mancherlei Hinsicht einfacher gewesen. Aber abgesehen davon, dass ich dort eventuell nicht den adäquaten Job bekommen hätte, fühle ich mich in Berlin und bei der Weberbank äußerst wohl. Irgendwann hätte ich vielleicht dagestanden und festgestellt: "Ich bin nach Dresden gegangen und habe überhaupt nichts gewonnen." Und ich denke auch nicht, dass es den Kindern wirklich hilft, wenn man immer Rücksicht nimmt.

AVIVA: Ich sehe viele unzufriedene Frauen, die die ersten drei Jahre nur zu Hause bleiben, denen eigentlich schon nach drei Monaten die Decke auf den Kopf fällt. Und die über nichts anderes, als über Windeln reden können.
Eva Donsbach:
Ich habe mir überlegt, dass ich als berufstätige Mutter etwas mit anderen Müttern machen sollte und bin in eine Pekip-Gruppe gegangen. Wir treffen uns einmal wöchentlich bei mir zu Hause. Ich bin nach wie vor die einzige berufstätige Mutter, und werde von den anderen gefragt: "Wie machst Du das denn eigentlich?". Aber nicht eine vermittelt mir das Gefühl, dass sie es auch gerne tun würde. Auch wenn ansatzweise mal ein bisschen Unzufriedenheit rauszuhören ist, geben sie es mir gegenüber nicht zu: Denn das würde ja bedeuten, dass sie es ändern müssten, und das wollen sie nicht. Letztendlich ist dies aber auch nicht immer nur die Entscheidung der Frauen, sondern häufig eine Entscheidung, die in der Familie getroffen wird und häufig abhängig vom sozialen Umfeld und der gesellschaftlichen Akzeptanz ist. Und schließlich ist die Bequemlichkeit der Männer auch nicht zu unterschätzen. Eine Frau, die dem Mann zu Hause den Rücken freihält, ist sicherlich für den Mann entspannender als eine Frau, die die Doppelbelastung zu meistern hat.
Als engagierte berufstätige Frau habe ich bisher die Bestätigung aus meinem Job gezogen, aus dem Erfolg, den Kontakten und so weiter. Erfuhr neue Einflüsse, gab diese dann auch an meinem Mann weiter. Wir haben eine abwechslungsreiche Beziehung geführt - das hört alles auf, wenn ich ein Kind habe und zu Hause bleibe. Wer soll mir die Bestätigung bringen? Da gibt es nur meinen Mann, meinen Sohn. Mein Mann ist es gewohnt, eine Partnerin zu haben, die mitredet. Das wäre eine komplette Umkehr der Beziehung. Meinem armen Kind möchte ich nicht zumuten, dafür verantwortlich zu sein, dass es mir gut geht.
Das bedeutet also, dass ich arbeiten muss!

Die Weberbank stellt den Ladies´ Office-Kundinnen gegen eine jährliche Pauschale das Ladies´ Office Spezial zur Verfügung, das ihnen viele Aufgaben des Alltags abnimmt. Das Paket umfasst u.a.:
o Kinderbetreuung: Beratung zu allen Kinderbetreuungsfragen, Vermittlung von Tagesmüttern, Au-pairs und Notmüttern
o Eldercare: Hilfe in allen Fragen der Angehörigenbetreuung
o Private Finanzbuchhaltung mit bis zu zwei Bankverbindungen
o Korrespondenzen mit Banken und Versicherungen
o Jährliche Aktualisierung der Vermögensstruktur anhand einer umfassenden Analyse
o Führung und Aufbereitung Ihrer sämtlichen Steuerbelege
o Eine monatliche Privat- und Liquiditätsbilanz



Lesen Sie auch die anderen beiden Interview-Beiträge mit Eva Donsbach:

Frauen haben besondere Ansprüche an ihre Bank. Ladies Office Spezial...

Frauen haben besondere Ansprüche an ihre Bank. Frauen und Geld. Die Seminare der Weberbank...



Women + Work > Interviews Beitrag vom 01.06.2003 Sharon Adler 

   




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