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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2016 - Beitrag vom 09.11.2009

Verleihung des Darboven IDEE-Förderpreises 2009
AVIVA-Redaktion

Am 5. November 2009 wurden in Hamburg Dr. Frauke Petry, Prof. Dr. Daniela Steinberger und Mariana Yordanova mit dem Darboven IDEE-Förderpreis geehrt. Die Auszeichnung wird Frauen mit ambitionierten...



...Zukunftsprojekten für eine unternehmerische Existenz sowie erfolgreichen Jungunternehmerinnen verliehen.

Seit 12 Jahren ist der Darboven IDEE-Förderpreis die renommierteste Ehrung ihrer Art für Frauen mit Erfolg versprechenden Business-Konzepten und wegweisenden Geschäftsideen.

Mit persönlichem Engagement und Unternehmergeist entwickeln Frauen in Deutschland innovative Ideen, machen sich selbständig, gründen Existenzen und schaffen neue Arbeitsplätze. Trotzdem sind nur ein Viertel der Selbstständigen in Deutschland Frauen. "Die Kreativität und Leistungsbereitschaft der Frauen ist ein wichtiger Motor für die Volkswirtschaft, auf den Deutschland nicht verzichten kann", so Albert Darboven, Inhaber und Geschäftsführer des Hamburger Traditionsunternehmens J.J. Darboven. Aus diesem Grunde rief der Stifter den Darboven IDEE-Förderpreis ins Leben.

Der Preis unterstützt Jungunternehmerinnen und angehende Existenzgründerinnen in ihren innovativen Vorhaben und ist, mit 75.000 Euro dotiert, mehr als nur eine Anerkennung des unternehmerischen Potentials von Frauen. Vielmehr kann das Preisgeld eine wirkliche Starthilfe einer viel versprechenden Geschäftsidee sein. Die Zweitplazierte erhält für ihr Konzept 7.000 Euro und die Drittplazierte wird mit 4.000 Euro belohnt.

Die hohe Anzahl an Interessentinnen und die 188 eingereichten Konzepte zur Teilnahme am Darboven IDEE-Förderpreis 2009 zeigen das kreative und unternehmerische Potential der Existenzgründerinnen in Deutschland. Die Jury, bestehend aus unter anderem den beiden Preisträgerinnen 2007, Dr. Barbara Mayer und Dr. Ilona Funke, hat aus den eingereichten Bewerbungen fünf Finalistinnen ausgewählt. Diese durften am Vortag der Preisverleihung ihre Gründungsidee persönlich präsentieren. Danach legten die PreisrichterInnen die GewinnerInnen nach den Kriterien Neuigkeitsgrad der Geschäftsidee, bereits erzielter beziehungsweise zu erwartender Erfolg, persönliches Engagement und Anzahl der geschaffenen beziehungsweise zu erwartenden neuen Arbeitsplätze fest.

© Darboven


Dr. Frauke Petry und ihr Unternehmen PURinvent GmbH wurden mit dem ersten Platz geehrt. Die Jungunternehmerin und Mutter dreier Kinder absolvierte von 1995 bis 1998 ihr Bachelor-Studium in Chemie an der University of Reading. Anschließend studierte sie an der Georg-August-Universität in Göttingen, erwarb im Jahr 2000 das Diplom und promovierte 2004. Ab 2005 arbeitete sie als Postdoktorandin am Institut für Humangenetik in Göttingen und im März 2007 gründete sie die Firma PURinvent GmbH.

Das Unternehmen hat den neuartigen, ökologischen Polyurethan-Kunststoff HydroPUR® entwickelt, der zu 70% aus Wasser und nachwachsenden Rohstoffen besteht. Dadurch verringert sich der Anteil von erdöl-basierten Rohstoffen auf 30%. Unter dem Namen BiO-Fill® vertreibt PURinvent seit 2007 diesen elastischen, unbrennbaren und besser biologisch abbaubaren Kunststoff als Pannenschutzfüllung für Räder aller Größen.

Da HydroPUR® auf giftige Rohstoffe verzichtet, erfüllt es bereits heute die Anforderungen der neuen europäischen Chemikaliengesetzgebung (REACH). Als einziger Anbieter umweltfreundlicher Reifenfüllungen (BiO-Fill®) strebt PURinvent in diesem Segment die europäische Marktführerschaft an und zielt mit seiner Forschungs- und Entwicklungstätigkeit auf die durch REACH geforderte Substitution herkömmlicher Kunststoffe durch HydroPUR® in weiteren technischen Anwendungen.

© Darboven


Zweitplazierte wurde Prof. Dr. Daniela Steinberger und ihr Unternehmen bio.logis GmbH. Die Preisträgerin studierte Humanmedizin an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt und habilitierte 2000 im Fach Humangenetik. Zusätzlich erwarb sie die Abschlüsse Gesundheitsökonom und Master of Business Administration Health Care Management bevor sie im August 2008 das Unternehmen bio.logis GmbH gründete.

bio.logis hat besondere Analyseverfahren entwickelt, die ÄrztInnen wie PatientInnen mit den so genannten "personal genomics services" (PGS) Informationen zu ihren individuellen Gen-Analysen zur Verfügung stellt. Über ein Internetportal oder über eine "off-line-Lösung" werden die Analysen den KundInnen direkt zugänglich gemacht, so dass sie zusammen mit ihren ÄrztInnen, entsprechend ihrer genetischen Disposition, verbesserte Entscheidungen für ihre Gesundheit treffen können.
Das Unternehmen hofft in Zukunft mit der kontinuierlich entwickelten Technologie die gesamte Erbinformation der PatientInnen über die von bio.logis und IBM entwickelte IT-Landschaft zugänglich machen zu können.

© Darboven


Der dritte Platz ging an Mariana Yordanova und ihre Firma MediaBIOse, Architecture & Technology. Yordanova machte 2006 ihr Diplom in Architektur mit Auszeichnung an der TU München. Sie arbeitete für verschiedene Architekturbüros in Japan und den USA und erwarb im September 2009 den Master of Science in ClimaDesign. Seit Februar 2009 arbeitet die Goldmedaillengewinnerin der Weltmeisterschaften in Rhythmischer Sportgymnastik (1994) daran, gemeinsam mit ihrem Team MediaBIOse zu einem erfolgreichen Unternehmen zu machen.

Die Firma hat die erste Media-Jalousien-Technologie entwickelt, die den Kühl-Energiebedarf im Sommer reduziert und gleichzeitig in der Lage ist, Mediaübertragungen wie Animationen, Texte und Videos abzuspielen. Die Hauptaspekte der Media-Jalousie sind die innovative LED-Technik und die produktspezifische Steuerung, welche das Bild an die Jalousiestellung anpasst.

Das Unternehmen will in der dritten Produktgeneration Photovoltaikzellen auf der Jalousieoberfläche anbringen. Diese werden tagsüber durch Solarenergie betrieben und können in ihrer Position so eingestellt werden, dass sogar die für LED benutzte Energie zum großen Teil wieder gewonnen werden kann. Dadurch ließe sich für die Zukunft eine Null-Energie-Media-Fassade planen.

Weitere Infos zur Auszeichnung und den Preisträgerinnen finden Sie im Netz unter:
www.darboven.com

Women + Work > WorldWideWomen Beitrag vom 09.11.2009 AVIVA-Redaktion 

   




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