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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 14.06.2007

Ferien
Tatjana Zilg

Paul und Laura leben mit ihren beiden Kindern in Berlin. In den Sommerferien fahren sie in die Uckermark, um Lauras Mutter zu besuchen. Familienmelodram von Thomas Arslan



Eine unterdrückte Anspannung ist von Beginn an zwischen den Familienmitgliedern spürbar. Nur die beiden Kinder von Paul (Uwe Bohm) und Laura (Karoline Eichhorn) genießen unbekümmert ihre Ferien auf dem Land. Bis zur letzten Sequenz hüpfen sie fröhlich spielend durch die Bilder. Ihre Eltern dagegen machen sich das Leben schwer, wo es nur geht.
Laura kritisiert ständig ihre Mutter Anna (Angela Winkler), die etwas depressiv wirkt und nach einiger Zeit zugibt, mit der dörflichen Umgebung nicht mehr viel anfangen zu können. Vor über einem Jahrzehnt hat sie mit ihrem zweiten Mann Robert (Wigand Witting) ein Haus, mitten im Wald gelegen, gekauft und behutsam renoviert. Ihr gemeinsamer Sohn Max, der Halbbruder von Laura, wird bald volljährig und verbringt fast all seine Zeit mit der ersten Freundin.

Nach und nach komplettiert sich die Großfamilie von vier Generationen: Laura´s Großmutter (Gudrun Ritter) erkrankt und Anna beschließt, sie bei sich zu pflegen. Doch hier überstürzen sich die Ereignisse: Schon bald muss sie stationär ins Krankenhaus.
Auch Sophie (Anja Schneider), Laura´s Schwester, will diesen Sommer einige Zeit in dem Landhaus zu verbringen. Sie hat sich zuvor lange nicht mehr sehen lassen, lebt weit weg im Ausland und hofft auf eine Karriere im harten Musikgeschäft.

Die üppige Natur und das schonend renovierte Haus stellen schnell den Eindruck einer heilen Welt in der äußeren Umgebung her, die von den schwellenden inneren Konflikten der Familienmitglieder gesprengt wird. Die Beziehungskrise von Laura und Paul, die sich in jedem Dialog still-bedrohlich ankündigt, findet ihren Höhepunkt, als sie ihm eine Affäre gesteht, die sie seit vier Monaten mit einem anderen Mann verbindet.

AVIVA-Tipp: Innerhalb dieser Beziehungsfäden bewegen sich die ProtagonistInnen von „Ferien“ seltsam starr und vorherbestimmt. Die Worte, die sie nutzen, um sich ihre ambivalenten Gefühle zueinander mitzuteilen, bleiben immer sehr kurzbündig und im Rahmen dessen, wie Konflikte dieser Art zwischen Menschen in der Midlife-Crisis oft real verhandelt werden.

Ferien
Deutschland 2007, 92 Minuten
Regie, Buch, Produktion: Thomas Arslan
Kamera: Michael Wiesweg
Montage: Bettina Blickwede
DarstellerInnen: Angela Winkler, Karoline Eichhorn, Uwe Bohm, Anja Schneider, Gudrun Ritter, Wigand Witting
Filmstart: 14.06.2007
Verleih: Peripher

www.peripherfilm.de/ferien/index.html


Kultur Beitrag vom 14.06.2007 AVIVA-Redaktion 





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