Codependent Lesbian Space Alien Seeks Same. Ein Film der Regisseurin, Produzentin und Autorin Madeleine Olnek. Ab 25. Mai 2012 auf DVD - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Kultur
AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

Die Pariserin ÔÇô Auftrag Baskenland VOM BAUEN DER ZUKUNFT ÔÇô 100 JAHRE BAUHAUS WOHNE LIEBER UNGEW├ľHNLICH
AVIVA-Berlin > Kultur AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Kultur live
   Kino
   DVDs
   Veranstaltungen in Berlin
   J├╝disches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Happy Birthday AVIVA




AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2018




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 16.05.2012

Codependent Lesbian Space Alien Seeks Same. Ein Film der Regisseurin, Produzentin und Autorin Madeleine Olnek. Ab 25. Mai 2012 auf DVD
Annika H├╝ttmann

Die Ozonschicht des Planeten Zots wird zunehmend durch die gro├čen romantischen Gef├╝hle der dortigen BewohnerInnen zerst├Ârt. Da hilft nur eins: Die liebenden Aliens auf die Erde zu schicken, damit...



...ihnen dort die Herzen gebrochen und alle positiven Emotionen genommen werden!

Ausgestattet mit einem sehr l├╝ckenhaften Wissen ├╝ber menschliches Verhalten begeben sich die drei Au├čerirdischen Barr (Cynthia Kaplan), Zylar (Jackie Monahan) und Zoinx (Susan Ziegler) also in die New Yorker Lesbenszene, um sich dort ungl├╝cklich zu verlieben. Doch das gestaltet sich schwieriger als von den Aliens erwartet, denn mit ihren Glatzen, riesigen Kragen und monotonen Stimmen rufen sie bei den potenziellen Herzensbrecherinnen vor allem Irritation hervor. Zylar hat auf ihrer Suche nach "hot earthling-on-alien-action" zwar massenweise Dates, diese enden jedoch stets damit, dass ihr Gegen├╝ber befremdet die Flucht ergreift. Barr hingegen bem├╝ht sich gar nicht erst, eine Erdbewohnerin kennen zu lernen - sie ist vor allem damit besch├Ąftigt, ihrer gro├čen Liebe Zylar ├╝berallhin zu folgen.

Nur Zoinx hat das Gl├╝ck, auf einen Menschen zu treffen, der sich nicht von ihrer Andersartigkeit abschrecken l├Ąsst. Die einsame Verk├Ąuferin Jane (Lisa Haas) wei├č, was es bedeutet, eine Au├čenseiterin zu sein. Sie l├Ąsst sich auf Zoinx` gew├Âhnungsbed├╝rftige Art, zu tanzen, zu lachen oder Gef├╝hle auszudr├╝cken, ein und erkl├Ąrt der Au├čerirdischen geduldig menschliche Eigenheiten. Zwischen den beiden entwickeln sich trotz aller Unterschiede immer tiefere Gef├╝hle, eine Situation, die jedoch l├Ąngst misstrauisch von zwei FBI-Agenten beobachtet wird.

Der Regisseurin, Produzentin und Autorin Madeleine Olnek ist ein absurd-komischer Film gelungen, der Slapstick, Science-Fiction-Trash und Romantik vereint. In Schwarz-Wei├č mit einem sehr geringen Budget gedreht, ist er auch eine Hommage an die ├ästhetik der Sci-Fi-Filme der 1950er und 60er Jahre. Computeranimation ist hier nicht zu finden, stattdessen besteht beispielsweise das Raumschiff, in dem die Aliens zur Erde fliegen, aus Pappe und Alufolie. "Codependent Lesbian Space Alien Seeks Same" besticht vor allem durch Situationskomik. Die Selbstverst├Ąndlichkeit, mit der sich die Aliens in einer Welt bewegen, die ihnen vollkommen fremd ist, f├╝hrt zu unglaublich vielen gelungenen Pointen. In einer Szene stehen Zylar und Barr zu Tr├Ąnen ger├╝hrt vor einer rotierenden Kuchenvitrine und philosophieren dar├╝ber, wie traurig es ist, wenn sich der K├Ąsekuchen immer wieder wegdreht. Kurz danach gestehen sie sich ihre Liebe. Diese Balance zwischen charmanter Albernheit und tiefen Gef├╝hlen gelingt den gesamten Film hindurch. Auf der einen Seite wird mit Lesben-, Alien- und AgentInnenklischees gespielt, es wird parodiert und entlarvt. Auf der anderen Seite geht es einfach um... die Liebe.

AVIVA-Tipp: Eine wundervoll trashige Kom├Âdie ohne Tiefgang, daf├╝r aber mit lesbischen Aliens. Unglaublich sympathisch und witzig!

Zur Regisseurin: Madeleine Olnek hat bereits mehr als 20 Theaterst├╝cke, alles Kom├Âdien, in New York aufgef├╝hrt. Ihre Kurzfilme "Hold Up" und "Countertransference" wurden unter anderem auf dem Sundance Filmfestival gezeigt, sie gewann mehrere Preise, darunter den "Adrienne Shelley Award for best female director" der Columbia University und verschiedene Jurypreise auf Filmfestivals. "Codependent Lesbian Space Alien Seeks Same" ist ihr erster Spielfilm.

Codependent Lesbian Space Alien Seeks Same
USA 2011
Regie und Drehbuch: Madeleine Olnek
Kamera: Nathaniel Bouman
Produzentinnen: Laura Terruso, Madeleine Olnek
DarstellerInnen: Lisa Haas, Susan Ziegler, Jackie Monahan, Cynthia Kaplan, Alex Karpovsky, Dennis Davis, Rae C. Wright, Susan Ziegler

DVD-Infos:
EAN: 4031846010669
FSK-Freigabe: 12 b.
Laufzeit (Hauptprogramm): ca. 72 Min.
Vertrieb: PRO-FUN MEDIA GmbH
Sprachen/Tonformat: Englische Originalfassung in Dolby Digital 2.0
Untertitel: Deutsch (optional)
Bildformat: 16:9 anamorph (1,78:1)
Extras: Original US Festival Trailer, Filmvorschau, Wendecover
DVD-Start: 25. Mai 2012
www.codependentlesbianspacealienseekssame.com

Weitere Informationen unter:

www.madeleineolnek.com





Kultur Beitrag vom 16.05.2012 Annika H├╝ttmann 





  © AVIVA-Berlin 2018 
zum Seitenanfang suche sitemap impressum datenschutz home Seite weiterempfehlenSeite drucken