TANZ IM AUGUST 2012 - INTERNATIONALES TANZFEST BERLIN vom 10. bis zum 25. August 2012 - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Kultur
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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 25.07.2012

TANZ IM AUGUST 2012 - INTERNATIONALES TANZFEST BERLIN vom 10. bis zum 25. August 2012
AVIVA-Redaktion

Zum 24. Mal werden international renommierte ChoreografInnen und vielversprechender NewcomerInnen präsentiert, darunter aus Israel, Schweden, Frankreich, den USA und Portugal. AVIVA-Auswahl mit...



... Fokus auf die K√ľnstlerinnen und Israel.

Insgesamt werden beim gr√∂√üten deutschen Tanzfestival √ľber 30 Produktionen aus 19 L√§ndern, darunter 11 Deutschlandpremieren, zu sehen sein.

TANZ IM AUGUST findet in diesem Jahr auf zahlreichen Berliner B√ľhnen, u.a. im Hebbel am Ufer (HAU 1-3), dem Podewil, der Volksb√ľhne am Rosa-Luxemburg-Platz und der Akademie der K√ľnste statt.

Ausgesuchte Veranstaltungen des "Tanz im August" auf AVIVA-Berlin

13. & 14. August / 19.30 Uhr
Ambra Senatore (Turin)
/ Passo


HAU 1

Liebevoll verspieltes Tanztheater mit einem guten Schuss surrealer Komik pr√§sentiert die Turiner Choreografin Ambra Senatore mit "Passo". Ihre f√ľnf T√§nzerInnen gleichen sich wie ein Ei dem anderen: Sie tragen ein gr√ľnes Kleid und einen schwarzen Pagenkopf, so dass die feinen Unterschiede erst auf den zweiten Blick sichtbar werden. Poetische Momente wechseln mit Slapstick-Einlagen und streng choreografierte Sequenzen mit burlesken Theatergags. Nicht von ungef√§hr ist Senatore nicht nur Choreografin, sondern auch Tanzwissenschaftlerin. Hinter all seiner Leichtigkeit und Eleganz ist "Passo" zugleich eine kritische Auseinandersetzung mit Geschlechterklischees, dem weiblichen K√∂rper als Projektionsfl√§che und dem Verh√§ltnis von Gruppe und Individuum.


14. August / 20 Uhr, 15. August / 22 Uhr
LEE MEIR (Tel Aviv / Berlin)
/ Translation included


Podewil

Mit einem freundlichen Satz tritt die junge israelische Choreografin Lee Meir vor ihr Publikum. Durch die st√§ndige Wiederholung des an sich banalen Ausspruchs l√∂st die Performerin alsbald eine Folge von Gesten aus, die immer mehr au√üer Kontrolle zu geraten scheint. Einerseits setzen die Bewegungen die Worte in st√§ndig neue Kontexte, andererseits verselbst√§ndigen sie sich so weit, dass man fast um die Gesundheit der T√§nzerin f√ľrchtet. Ein minimalistisches, perfekt durchkomponiertes 15-Minuten-St√ľck, das aus der Spannung zwischen Gestik und gesprochener Sprache die verbl√ľffendsten Assoziationen erzeugt. Eine choreografische Miniatur mit viel Humor. Lee Meir studiert zur Zeit am Hochschul√ľbergreifenden Zentrum Tanz in Berlin Choreografie.


17. & 18. August / 20 Uhr
Gunilla Heilborn (Stockholm)
/ This is not a love story


Akademie der K√ľnste

Die schwedische Choreografin Gunilla Heilborn liebt das Unspektakul√§re. Ihr t√§nzerisches Roadmovie, das ihre Interpreten vom Nordkap √ľber Potsdam bis nach Lissabon f√ľhrt, ist voll von liebevoll erarbeiteten verschrobenen Miniaturen. In unterschiedlichen Rollen treffen eine Frau und ein Mann aufeinander, ber√ľhren einander, tanzen miteinander und erz√§hlen einander vor allem Geschichten. Aus sparsam eingesetztem Bewegungsmaterial und wunderbar unterk√ľhlten Dialogen entwickelt Heilborn eine √ľberaus originelle Hommage an den Roadmovie-Klassiker "Fluchtpunkt San Francisco" von Richard C. Sarafian. Wie der Protagonist dieses Kinofilms erreicht auch das Paar von "This is not a love story" niemals sein Ziel.


21. & 22. August / 21.30 Uhr
Bengolea, Chaignaud, Harrell, Freitas (Paris / New York City / Lissabon)
/ (M)IMOSA ‚ÄĒ Twenty Looks or Paris is Burning
at The Judson Church (M)


HAU 2

"(M)IMOSA" ist ein glamour√∂ses Wesen jenseits der Geschlechtergrenzen. Drag Queen, Latino-Rockstar, Ballerina und Butch-Lesbe zugleich, fasziniert sie die BesucherInnen eines Cabarets mit ihren Geschichten. In einer teils schrillen, teils anr√ľhrenden Nummernrevue wetteifern Fran√ßois Chaignaud, Cecilia Bengolea, Trajal Harrel und Marlene Montero Freitas um ihre originellste Verk√∂rperung. Ein grellbuntes Spektakel, das gleichzeitig auf unpr√§tenti√∂se Art und Weise √ľber Themen wie Gender, Sexualit√§t und Hautfarbe reflektiert. W√§ren die Postmodernisten der Judson Church 1963 gemeinsam mit den queeren Vertretern der Voguing-Bewegung aufgetreten, h√§tte so das Ergebnis aussehen k√∂nnen.


23. & 24. August / 20 Uhr
Carte Blanche (Bergen)
Sharon Eyal & Gai Behar (Tel Aviv)
/ Corps de Walk


Volksb√ľhne am Rosa-Luxemburg-Platz

Mit der gef√§hrlichen Erotik der Masse besch√§ftigt sich die israelische Choreografin Sharon Eyal in ihrer j√ľngsten Sch√∂pfung f√ľr das norwegische Ensemble Carte Blanche. In "Corps de Walk" steckt Eyal ihre zw√∂lf T√§nzerInnen in fleischfarbene Bodysuits, verpasst ihnen wei√üe Kontaktlinsen und identische Frisuren und l√§sst diese androgynen Aliens streng geometrische Marschformationen zelebrieren. Mit geradezu be√§ngstigender Pr√§zision oszilliert die Gruppe zwischen roboterartigen Aufm√§rschen und ekstatischen heidnischen Fruchtbarkeitsriten. Unterst√ľtzt von dem Technok√ľnstler Gai Behar und dem DJ Ori Lichtik parodiert die Choreografin die gro√üen Gruppenszenen des klassischen Balletts und stellt ihnen ein aktuelles Gegenbild entgegen, das direkt von der Tanzfl√§che eines futuristischen Techno-Clubs zu stammen scheint.


24. & 25. August / 20 Uhr
Deborah Hay (Austin)
/ No Time to Fly


HAU 2

"Strictly speaking I believe I¬īve never been anywhere", murmelt Deborah Hay mit dem Akzent der US-S√ľdstaaten. Dieses Zitat von Samuel Beckett ist nur ein winziger Baustein in dem Palimpsest, das die Pionierin des Postmodern Dance in ihrem Solo "No Time to Fly" aus rhythmischen Ger√§uschen, gesungenen Phrasen und Lautmalereien entstehen l√§sst. 50 Minuten lang f√ľhrt Hay eine Serie von Bewegungen durch, die gleicherma√üen banal und seltsam anmuten. Obwohl es sich um einfache Schrittfolgen in unterschiedlichen Intensit√§tsgraden handelt, haben die Gesten etwas Suchendes, Rituelles. "No Time to Fly" folgt einer 18-seitigen Partitur, die Bewegung, Sprache und Klang als Rohmaterial verwendet. Eine sehr pers√∂nliche, hochkonzentrierte Arbeit, die die unterschiedlichsten Assoziationen weckt und dabei zugleich sinnlich und humorvoll ist.


Ehud Darash (Berlin / Tel Aviv)
Constructing Resilience


Sophiensæle

Daten: 17. & 18. August / 19 Uhr Präsentation
Open days of work am / on 10. Aug., 12. Aug., 14. Aug., 16. Aug., 10 ‚Äď 16 Uhr
20 Euro - 30Euro Euro inklusive Präsentation

Informationen & Anmeldung bis zum 30. Juli: constructingresilience@gmail.com

"Constructing Resilience" ist ein Langzeitprojekt, das zeitlich begrenzte lokale Gemeinschaften von Individuen aufbaut, die K√∂rperpraktiken im √∂ffentlichen Raum verorten. Initiiert wurde das Projekt kurz vor dem Ausbruch der "Proteste f√ľr soziale Gerechtigkeit" in Israel im Sommer 2011. Nach seiner Fortsetzung w√§hrend der Occupy Wall Street-Aktionen in New York und einer weiteren Station in Tel Aviv findet "Constructing Resilience" nun in Berlin seinen Abschluss. Durch kollektive Stra√üenbegehungen und die Projektion bestimmter Gedankenwelten auf die Umgebung versucht das Projekt, eine Bewegung hervorzubringen. Teilen Sie die Erfahrung von "Constructing Resilience"! Nehmen Sie mit den K√ľnstlerinnen an unterschiedlichen Demonstrationszeremonien teil. InteressentInnen k√∂nnen nach Anmeldung an vier Terminen am Arbeitsprozess der Gruppe teilnehmen. Zus√§tzlich findet eine Abschlussperformance im Theaterraum statt.


18 & 19 August / 19 Uhr
Niv Sheinfeld & Oren Laor (Tel Aviv)
/ Ship of Fools


PODEWIL

Zwei M√§nner und eine Frau teilen sich einen Raum. Situationen entstehen scheinbar zuf√§llig und ver√§ndern sich st√§ndig. Aus harmlosem Miteinander entstehen unvermittelt dramatische Konflikte. Ein naives Gespr√§ch zwischen zwei Bekannten stellt pl√∂tzlich die eigene Existenzberechtigung in Frage. Ein anr√ľhrendes Lied endet in Aggression und k√∂rperlicher Gewalt. Ausgehend von Sebastian Brants mittelalterlicher Moralsatire "Das Narrenschiff" entwickelt das israelische Regie- und Choreografenduo Niv Sheinfeld & Oren Laor eine schwarzhumorige Reise durch die Abgr√ľnde der menschlichen Seele, ohne dabei je die Sympathie f√ľr ihre Protagonisten zu verlieren.


24. & 25. August / 20 Uhr
Deborah Hay (Austin)
/ No Time to Fly


HAU 2

"Strictly speaking I believe I¬īve never been anywhere", murmelt Deborah Hay mit dem Akzent der US-S√ľdstaaten. Dieses Zitat von Samuel Beckett ist nur ein winziger Baustein in dem Palimpsest, das die Pionierin des Postmodern Dance in ihrem Solo "No Time to Fly" aus rhythmischen Ger√§uschen, gesungenen Phrasen und Lautmalereien entstehen l√§sst. 50 Minuten lang f√ľhrt Hay eine Serie von Bewegungen durch, die gleicherma√üen banal und seltsam anmuten. Obwohl es sich um einfache Schrittfolgen in unterschiedlichen Intensit√§tsgraden handelt, haben die Gesten etwas Suchendes, Rituelles. "No Time to Fly" folgt einer 18-seitigen Partitur, die Bewegung, Sprache und Klang als Rohmaterial verwendet. Eine sehr pers√∂nliche, hochkonzentrierte Arbeit, die die unterschiedlichsten Assoziationen weckt und dabei zugleich sinnlich und humorvoll ist.


Reihe "In Progress":
25. August / 21 Uhr
EMMA MURRAY (Bern)
/ Chaos Theory (it¬īs a mess)


Podewil

Emma denkt √ľber Unordnung nach. Nach 10 Jahren in der Schweiz hat die neuseel√§ndische Choreografin Emma Murray beschlossen, sich mit M√∂glichkeiten zur Systematisierung von Chaos zu besch√§ftigen. Sie versucht, Bewegung, ihre h√§ufig zuf√§lligen Impulse und unvorhersehbaren Ergebnisse, zu kategorisieren. Gleichzeitig entwickelt das Berner Duo KG & Morricone eine musikalische Partitur nach Ordnungsprinzipien. Eine Reflexion √ľber die Verbindung zwischen Chaos und Kreativit√§t.

Karten telefonisch unter: 030 - 259 00 427 und ab 30. Juli auch unter: 030 - 247 49 880

Weitere Informationen und das vollständige Programm finden Sie unter:

www.tanzimaugust.de

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Dance@Summer 12 - Zeitspuren am Ufer 18.- 25. August 2012 im Circus Schatzinsel

Tanz im August 2011 - Internationales Tanzfest Berlin

Tanz im August 2009 ‚Äď Internationales Tanzfest Berlin

Tanz im August ‚Äď Internationales Tanzfest Berlin 2008






Kultur Beitrag vom 25.07.2012 AVIVA-Redaktion 





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