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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 23.02.2013

Ausstellung in der Galerie Funke - √Āgnes L√∂rincz: Modern Life, Galerie Funke, 2. M√§rz - 6. April 2013
Claudia Funke

Die erste Einzelausstellung in einer Berliner Galerie der 1959 in Rum√§nien geborenen, in Berlin lebenden K√ľnstlerin pr√§sentiert Gem√§lde und Zeichnungen. Mit den Mitteln der Collage √ľbertr√§gt sie...



... Versatzst√ľcke aus der Bilderwelt der Medien und Werbung, aus Modezeitschriften, Musikmagazinen und Reklametafeln als Zitate in ihre Malerei...

¬© √Āgnes L√∂rincz, Am Meer, 2010, √Ėl und Stoff auf Leinwand, 135 x 185 cm


Diese gefundenen Motive kombiniert die K√ľnstlerin, die bereits an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland teilnahm, mit der materiellen Pr√§senz von Dekostoffen, Tapetenmustern und Werbefahnen. Gemalte Figuration und abstrakte ornamentale Struktur vereinen sich in einem Bild. Satte, oft leuchtende Farben, die zeichnerische Linie, klare, schnell lesbare Gegenst√§ndlichkeit, Aussparungen, die den Bildgrund sichtbar werden lassen gehen eine Verbindung ein mit den Fl√§chen der Stoffmuster, wobei sich Vorder- und Hintergrund, Gemaltes und Bedrucktes kaum voneinander unterscheiden lassen.

¬© √Āgnes L√∂rincz, Erste Sonne, 2010, √Ėl auf Leinwand, 180 x 140 cm


Die verf√ľhrerische Welt des Glamour und die Verhei√üungen des Konsums, die allgegenw√§rtigen Versprechungen von Sch√∂nheit und Sinnlichkeit, Erfolg und Ruhm werden im Werk der K√ľnstlerin gebrochen durch die Wahl der Ausschnitte und best√§ndige Fragmentierung. L√∂rincz sampelt die Bildmotive und versetzt sie in einen neuen Kontext. Mit Humor und Leichtigkeit distanziert sie die Inhalte der urspr√ľnglichen Bildaussagen, indem sie diese √ľberzeichnet und als Klischees entlarvt. Im Zusammenspiel mit den ornamentalen Mustern, die altmodisch bieder oder grell an das Design der 1960er und 1970er Jahre erinnern, schafft sie eine aktuelle Visualit√§t des Camp.

Die Verwendung von Punktrastern und Stoffmustern im Werk von √Āgnes L√∂rincz, die Anspielungen auf Konsumg√ľter und Ber√ľhmtheiten - von Claudia Schiffer bis zu Gianna Nannini - kann als Reminiszenz an die Pop Art und K√ľnstler wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein oder Sigmar Polke und Alex Katz gelesen werden. L√∂rincz verweist auf ihre Wertsch√§tzung der Kunst von Henri Matisse und Picasso. Wesentlich ist ihr eine kraftvolle, pure Malerei, die mit minimalen Mitteln - wozu auch Leerstellen und Auslassungen z√§hlen - gr√∂√ütm√∂glicher Schnelligkeit und Lockerheit stoffliche Beschaffenheit darzustellen vermag.

Die Gem√§lde und Zeichnungen von L√∂rincz fungieren als B√ľhne, auf denen die Requisiten und Insignien der Warenwelt neu arrangiert und verhandelt werden. Das Theater des "Modern Life" wird re-inszeniert. Die K√ľnstlerin erfasst ihre Figuren in Momenten der Bewegung. Allerdings bleibt der Zusammenhang, in dem sie agieren, in der Schwebe ‚Äď denn es handelt sich um zeichenhafte Szenen und Posen. L√∂rincz, die k√ľnstlerisch ebenfalls im Genre des Films und der Fotografie arbeitet, √ľberf√ľhrt die √Ąsthetik des ¬īgefrorenen¬ī Augenblicks eines Filmstils und der Fotografie in das Medium der Malerei.

¬© √Āgnes L√∂rincz, Not You, 2012, √Ėl, Acryl, Fotodruck auf Leinwand, 180 x 140 cm



Weitere Infos zur K√ľnstlerin unter: www.agnes-loerincz.de


Die Ausstellung wird vom 2. März bis zum 6. April 2013 zu sehen sein.
√Ėffnungszeiten: Mittwoch 12-17 Uhr, Donnerstag/Freitag 12-18 Uhr, Samstag, 12-15 Uhr u. n. Vereinbarung.




Veranstaltungsort: Galerie Funke, Berlin
Willibald-Alexis-Straße 14
10965 Berlin
Weitere Infos unter:
www.galeriefunke.de



AVIVA-Berlin ist Medienpartnerin dieser Ausstellung.


(Copyright: Claudia Funke, Februar 2013)





Kultur Beitrag vom 23.02.2013 AVIVA-Redaktion 





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