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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 21.01.2018

DIE ERSTE GENERATION. Bildhauerinnen der Berliner Moderne. Ausstellung im Georg Kolbe Museum, Berlin vom 18. Februar bis 17. Juni 2018
AVIVA-Redaktion

Mit Sophie Wolff, K√§the Kollwitz, Milly Steger, Marg Moll, Tina Haim-Wentscher, Ren√©e Sintenis, Christa Winsloe, Emy Roeder, Jenny Mucchi-Wiegmann und Louise Stomps formierte sich eine erste Generation von freischaffenden Bildhauerinnen in Deutschland, die von ihrer Kunst leben konnten und w√§hrend der Weimarer Republik Anerkennung bei Kunstkritik und Publikum fanden. Nicht alle dieser heute zum gro√üen Teil vergessenen K√ľnstlerinnen √ľberlebten, denn die Naziherrschaft setzte ihrem Leben und Werk ein j√§hes Ende. Das Leben und Wirken der Vorreiterinnen bildet die Ausstellung ab.



Unter dem Motto "Glamour! Das Girl wird feine Dame ‚Äď Frauendarstellung in der sp√§ten Weimarer Republik" hatte das Georg Kolbe Museum vom 17. Februar bis zum 12. Mai 2008 bereits Gem√§lde, Skulpturen, Kleider, Fotografien und Zeichnungen unter anderem von Lotte Laserstein, Lotte Jacobi, Tamara de Lempicka, Anni Offterdinger, Ernesto de Fiori, Lieselotte Friedlaender, George Hoyningen-Huene, Willy Jaeckel, Leo von K√∂nig, Jeanne Mammen, Nikolaus Sagrekow, Christian Schad und Yva gezeigt, um die "Neue Frau" die in den "Goldenen Zwanzigern" vor allem in Berlin das Gesellschaftsbild bestimmte und sich selbstsicher √ľber tradierte Vorstellungen hinwegsetzte, abzubilden.

Nun also, vom 18. Februar bis 17. Juni 2018, zeigt das von jeher von Frauen gef√ľhrte Museum, das sich der Geschichte des Bildhauers Georg Kolbe verpflichtet f√ľhlt, die Ausstellung "DIE ERSTE GENERATION. Bildhauerinnen der Berliner Moderne". "Heute widmet sich das Museum neben der Klassischen Moderne auch der Zeitgen√∂ssischen Kunst und forscht nach Kontinuit√§ten und Br√ľchen."

Die acht in der Ausstellung "DIE ERSTE GENERATION. Bildhauerinnen der Berliner Moderne" repr√§sentierten K√ľnstlerinnen wirkten ebenfalls in Berlin und sie waren teils eng mit der freien Kunstszene der Zeit verwoben. In den rund 60 Werken zeigt sich ihr hohes sch√∂pferisches Potential. Von Beginn an suchten sie eigenst√§ndige k√ľnstlerische Wege, die sich nicht auf vermeintlich weibliche Themen reduzieren lassen. Dennoch hatten die K√ľnstlerinnen, gerade im k√∂rperbetont-schweren Medium der Skulptur, immer wieder mit Vorurteilen und tradierten Rollenmodellen zu k√§mpfen. Sie mussten sich zudem aufgrund der schlechten Ausbildungssituation f√ľr Frauen, die noch keinen Zugang zu den Kunstakademien hatten, eigene Wege und Lebenslinien erarbeiten. Unter ihnen waren auch viele j√ľdische K√ľnstlerinnen, die von den Nationalsozialisten ihrer Arbeitsgrundlage beraubt und entweder emigrieren konnten oder aber in der Shoah ermordet wurden. Deren Wirken und Leben setzte das Nazi-Regime ein Ende. Nur wenige konnten an ihre Erfolge ankn√ľfen, viele sind heute vergessen.

Die Ausstellung im Georg Kolbe Museum ermöglicht die Vertiefung und Wiederentdeckung ihrer Werke und Biographien.

K√ĄTHE KOLLWITZ (1867-1945)
Am popul√§rsten wirkte K√§the Kollwitz in ihrer Zeit und weit √ľber diese hinaus. Ihre ausdrucksstarken Plastiken, in denen sie h√§ufig √ľber das Thema der Mutterschaft eine allgemeine Gebundenheit des Menschen an sein Gegen√ľber artikuliert, gelten auch als Zeichen ihres sozialen Engagements. Insbesondere in der Nachkriegszeit wurden ihre Kunstwerke zu Sinnbildern einer vers√∂hnlichen Menschlichkeit, bis heute werden sie als eindringliche Aufrufe gegen Krieg und Gewalt verstanden. K√§the Kollwitz war das erste weibliche Mitglied der Berliner Akademie der K√ľnste und fr√ľh auch in den Ausstellungen der Berliner Secession vertreten. Vor allem ihre Druckgrafik fand weite Verbreitung in der Bev√∂lkerung. So schaffte die K√ľnstlerin eine breite Zug√§nglichkeit ihrer Kunst, die sich nicht ausschlie√ülich an die Eliten ihrer Zeit wandte, sondern einer gesellschaftlichen Bewegung und ihrem Ringen nach Freiheit einen bildnerischen Raum gab.

SOPHIE WOLFF (um 1875-etwa 1944)
Wie viele ihrer Kolleginnen und Kollegen ging Sophie Wolff nach Paris, das damalige Zentrum der modernen Kunst, um sich als Malerin ausbilden zu lassen. 1904 besuchte sie gemeinsam mit ihrer engen Freundin K√§the Kollwitz Auguste Rodin in seinem Atelier und entschloss sich, sich der vormals m√§nnlich besetzten Gattung der Bildhauerei zuzuwenden. Ab 1914 wurde Berlin ihr Lebensmittelpunkt. Ihre Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen des Deutschen Lyceum Clubs, der Berliner und Freien Secession und der Akademie der K√ľnste gezeigt, heute ist ihr Werk jedoch nur noch wenigen bekannt und gilt in weiten Teilen als verschollen. Ihre Werke befinden sich im Georg Kolbe Museum und der Nationalgalerie Berlin, Material befindet sich im VdBK-Archiv. 1933 wurde sie als "Halbj√ľdin" aus der Reichskammer der bildenden K√ľnste ausgeschlossen und h√∂chst wahrscheinlich 1944 in der Shoah ermordet. (Anm. AVIVA-Berlin: Bisherige intensive Recherche verlief ohne Ergebnis.)

MILLY STEGER (1881-1948)
Milly Steger verstand sich als Sch√ľlerin Georg Kolbes, des seinerzeit einflussreichsten deutschen Bildhauers der fig√ľrlichen Aktplastik. Sie hat in ihrem eindrucksvollen Werk dem Thema "Tanz" eine ganze Reihe von Skulpturen gewidmet, die in den 1920er Jahren sowohl hohe Popularit√§t genossen als auch einen Skandal ausl√∂sten. In feinen Silhouetten feiern sie eine neu empfundene Leichtigkeit des Menschen, die einer modernen Auffassung von K√∂rperbildern Raum gaben. In Hagen, wo sie im Kreis um den Museumsgr√ľnder, M√§zen und Netzwerker Karl Ernst Osthaus au√üergew√∂hnliche Anerkennung fand, f√ľhrte sie etliche gro√üformatige Bauplastiken, darunter vier monumentale Frauenakte f√ľr die Fassade des Hagener Stadttheaters aus und widersprach schon mit dieser f√ľr eine Frau damals sehr ungew√∂hnlichen Aufgabe weit verbreiteten Rollenklischees. Steger setzte sich Zeit ihres Lebens f√ľr die Frauenrechte und insbesondere f√ľr die Zugangsm√∂glichkeiten f√ľr Bildhauerinnen an den Kunstakademien ein. Else Lasker-Sch√ľler widmete der Mutter von Milly Steger ein 1916 erschienenes Gedicht.

MARG MOLL (1884-1977)
Marg Moll hat in ihrem Werk einen vollkommen eigenst√§ndigen Weg eingeschlagen. Fr√ľh war sie von der Formensprache des Kubismus gepr√§gt, der sie in ihren oft abstrahierenden Skulpturen einen offenen Resonanzraum verlieh. Insbesondere ihre freundschaftliche F√∂rderung durch Henri Matisse, dessen Acad√©mie sie schlie√ülich mitbegr√ľndete, aber auch die Begegnungen mit der franz√∂sischen Bildhauerei, etwa von Constantin Brancusi oder Fernand L√©ger, waren entscheidende Impulse f√ľr ihre k√ľnstlerische Entwicklung. Ihre Skulpturen behandeln Volumina und K√∂rper in abstrahiert-summarischen Einzelformen, die sich zu einer eleganten Synthese verschmelzen und in der Vollansicht immer wieder √ľberraschende Linien und Kurvaturen erzeugen. Ihre als "entartet" verfemte Skulptur einer T√§nzerin war Teil des spektakul√§ren Berliner Skulpturenfunds von 2009. Marg Moll geh√∂rt zu den fr√ľhen Stimmen der bildhauerischen Avantgarde, die jedoch erst nach dem Krieg volle Anerkennung fand ‚Äď meist ohne die Werke der Frauen zu ber√ľcksichtigen.

TINA HAIM-WENTSCHER (1887-1974)
In den 1910er und 20er Jahren geh√∂rte Tina Haim-Wentscher zu den gefragtesten deutschen Portr√§tbildhauerinnen: Die kulturelle Elite Berlins sa√ü ihr Modell, unter anderem lie√üen sich die T√§nzerin Tilla Durieux, die K√ľnstlerin K√§the Kollwitz und der Kunstm√§zen James Simon von ihr verewigen. Doch die √ľberwiegende Zahl ihrer in dieser Zeit entstandenen Werke gilt als verschollen. Erhalten geblieben ist ihr Modell nach der Nofretete, dem ber√ľhmtesten Grabungsfund des 19. Jahrhunderts. Diesen wichtigen Auftrag vermittelte ihr James Simon, die erste ihrer hervorragenden Kopien ging an den deutschen Kaiser Wilhelm II., das wertvolle Original schenkte Simon dem √Ągyptischen Museum. Ab Anfang der Drei√üiger Jahre reiste sie mit ihrem Ehemann Julius Wentscher, einem Maler, durch Asien. Dort erreichten sie u.a. Warnungen von K√§the Kollwitz zur politischen Situation in Deutschland, die das j√ľdische Paar dazu veranlassten, nicht mehr nach Deutschland zur√ľckzukehren. In Australien fand sie eine neue Heimat, wurde Mitglied der "Melbourne Society of Women Painters and Sculptors" und war dort bis in die 1960er Jahre weiterhin k√ľnstlerisch t√§tig.

REN√ČE SINTENIS (1888-1965)
Ren√©e Sintenis gilt mit ihrem herb-sch√∂nen √Ąu√üeren, ihrer Omnipr√§senz in den zeitgen√∂ssischen Medien und ihrem seinerzeit √§u√üerst popul√§ren tierplastischen Werk als Prototyp einer "Neuen Frau" der Weimarer Republik. Mit ihrem Berliner B√§ren, der noch heute Berlin-Reisende am ehemaligen Grenz√ľbergang Dreilinden empf√§ngt und der auch auf der Berlinale allj√§hrlich verliehen wird, genie√üt sie bis heute quasi ikonischen Status. Das Georg Kolbe Museum verwahrt einen Teil ihres k√ľnstlerischen und pers√∂nlichen Nachlasses und widmete ihr bereits 2013 eine Einzelausstellung.
Insbesondere in der Tierbildhauerei oder in der bevorzugten Wahl eines kleinen Formats lassen sich Ankn√ľpfungspunkte an die Arbeiten anderer K√ľnstlerinnen finden. Dar√ľber hinaus zeigt sich der √ľberaus freie Lebensentwurf einer K√ľnstlerin, der sich fr√ľh √ľber die althergebrachten Modelle des "Frauseins" hinwegsetze und ihr erm√∂glichte, mit der Kunst einen eigenen Lebensunterhalt verdienen zu k√∂nnen.
Die j√ľdische Bildhauerin und Grafikerin wurde 1934 wegen der "Rassen"-Ideologien der Nationalsozialisten aus der Akademie der Bildenden K√ľnste ausgeschlossen. Dennoch konnte sie in der Reichskulturkammer bleiben, ihre Werke wurden von den Nationalsozialisten aus √∂ffentlichen Sammlungen entfernt. Bis zur Zwangsaufl√∂sung des Deutschen K√ľnstlerbundes (DKB) blieb sie dessen Mitglied.
Ab 1955 lehrte sie als eine der ersten Professorinnen an der Hochschule f√ľr Bildende K√ľnste in Berlin.
An dem Haus in der Innsbrucker Str. 23, das sie bis zu ihrem Tod zusammen mit ihrer Lebensgefährtin und späteren Nachlassverwalterin Magdalena Goldmann bewohnte, erinnert heute eine Gedenktafel an die Bildhauerin.

CHRISTA WINSLOE (1888-1944)
Christa Winsloe, bzw. Hatvany durch ihre kurze Ehe, ist heute eher als Schriftstellerin bekannt und nur noch Wenigen als Bildhauerin, sie z√§hlte jedoch zu den schillernden Figuren der Berliner Kunstszene, in der sie als Multitalent wirkte. Im ber√ľhmten "Rezept" f√ľr einen gelungenen Ball des enthusiastischen Kunsth√§ndlers Alfred Flechtheim wurde 1925 folgende Parole ausgegeben: "Man nehme sehr viele sch√∂ne Frauen, f√ľnf Mitglieder der Haute-Banque, mehrere andere Bankiers, je f√ľnf prominente Schauspielerinnen, T√§nzerinnen und mehrere ber√ľhmte Rechtsanw√§lte, Dichter, Parlamentarier, Frauen√§rzte, Boxer, etwas von der Konfektion, Matratzen, die Sintenis und die Hatvany, drei Schnapsfabrikanten, Erik Charell und Lotte Cassirers J√ľngsten als Dekorateure, Gin, eine Jazz Band...". Winsloe schrieb journalistische Texte f√ľr die ber√ľhmten Feuilletons ihrer Zeit und lieferte die literarische Vorlage f√ľr Leontine Sagans Film "M√§dchen in Uniform", dessen erste Fassung von 1931 stammt. Er wird als Ikone des lesbischen Films gefeiert. In der Ausstellung ist die unkonventionelle K√ľnstlerin mit mehreren Tierskulpturen repr√§sentiert ‚Äď ihre seinerzeit popul√§rste Skulptur, die eines lebensgro√üen Hausschweins, gilt, wie der √ľberwiegende Teil ihres bildhauerischen Werkes, als verschollen

EMY ROEDER (1890-1971)
Auch Emy Roeders Werk ist von einem tief empfundenen Humanismus gepr√§gt, den sie im "Kosmischen allen Seins" begreift. Wie ihre K√ľnstlerkollegin Marg Moll schuf sie eine gro√üe Anzahl von stehenden Frauenfiguren, oftmals als Freundinnen in Paaren vereint. Auch Schwangere und M√ľtter stellte sie dar und widmete so ihre Arbeit Motiven, die vorher in der profanen Skulpturgeschichte unterrepr√§sentiert waren. Sie verarbeite immer wieder auch ihre Beobachtungen aus dem italienischen Exil und sp√§ter von ausgedehnten Reisen. Mit ihren Darstellungen von j√ľdischen Fl√ľchtlingen in den 1920er-Jahren und arabischen Frauen in den 1960er-Jahren ergreift sie eine pluralistische Haltung zur Welt, die auch an den gesellschaftlichen R√§ndern genau hinsieht. In ihrem vom Expressionismus ausgehenden, dabei sehr eigenen Stil erfasst sie eine konzentrierte Innerlichkeit in ihren Skulpturen, die eine feine Konturiertheit der Form mit einer starken Ausdruckskraft verbinden.

JENNY MUCCHI-WIEGMANN (1895-1969)
Jenny Mucchi-Wiegmann z√§hlte in der ehemaligen DDR zu den engagiertesten Vertreterinnen der fig√ľrlichen Bildhauerei. Ihr Werk wurzelt in den 1920er-Jahren in Berlin, wo sie zu einer konzentrierten Darstellung des Menschen fand. Eine herbe Spr√∂digkeit zeichnet ihre expressiven Werke aus, deren reduzierter Existentialismus eine im Kern humanistische Botschaft mit einer modernen Form verbindet. Die in Spandau geborene K√ľnstlerin lebte sp√§ter in Italien und in Ost-Berlin und geh√∂rte dem antifaschistischen Widerstand an. Ihr zweiter Ehemann, Gabriele Mucchi, lehrte an der Kunsthochschule Wei√üensee und z√§hlte zu den wichtigsten Stimmen eines neuen Realismus. √úber die politische Pr√§gung ihrer Arbeit hinaus schuf sie ein eindrucksvolles Gesamtwerk, das sich von einem harten Realismus zu einer klaren und sehr eindringlichen Formensprache entwickelte.

LOUISE STOMPS (1900-1988)
Louise Stomps (1900-1988) ist die j√ľngste K√ľnstlerin, die mit Werken in der Ausstellung vertreten ist. Sie war bis ins hohe Alter k√ľnstlerisch t√§tig und hat daher ein umfassendes, jedoch selten gezeigtes Werk hinterlassen. Von Beginn an fand sie in der Abstraktion des menschlichen K√∂rpers und in der extensiven Beobachtung der wachsenden Formen der Natur ihre k√ľnstlerische Lebensaufgabe. Sie geh√∂rte zu den fr√ľhen Stimmen der organischen Abstraktion, die in der Skulptur der Nachkriegszeit hohe Anerkennung fand. Ihr pr√§ziser Umgang mit den Naturmaterialien, h√§ufig behaut sie Naturstein oder unregelm√§√üig gewachsene Fundh√∂lzer, und ihr spielerischer Umgang mit teilweise gro√üen Formaten zeichnen ihr Werk aus. Neben einem bildhauerischen Ňíuvre hat sie ein konzentriertes zeichnerisches Werk hinterlassen, in dem sie einzelne Formprinzipien und elementare Strukturen isoliert, um zu √ľbergreifenden Ordnungen zu gelangen.

Ausstellung

DIE ERSTE GENERATION. Bildhauerinnen der Berliner Moderne
18. Februar bis 17. Juni 2018
Georg Kolbe Museum
Sensburger Allee 25
14055 Berlin

Mehr Informationen finden Sie unter:

www.georg-kolbe-museum.de sowie www.facebook.com/GeorgKolbeMuseum

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Quelle: Pressemitteilung Georg Kolbe Museum. AVIVA-Berlin.

Kultur Beitrag vom 21.01.2018 AVIVA-Redaktion 





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