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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 24.02.2018

Molly┬┤s Game - Alles auf eine Karte. Ein Film von Aaron Sorkin mit Golden Globe-Gewinnerin Jessica Chastain. Kamera: Charlotte Bruus Christensen Kinostart: 8. M├Ąrz 2018
Tina Schreck

Das stylische Filmdeb├╝t des renommierten Drehbuchautors Aaron Sorkin ("The Social Network", "Steve Jobs") versetzt die Zuschauer_innen in die Welt der illegalen Gambling-Szene von Hollywood, die neben Geld und Luxus auch ihre rigorose Kehrseite offenbart. Der wahre Fokus der Geschichte liegt allerdings auf ihrer charakterstarken Titelheldin Molly Bloom, die trotz ihrer illegalen Machenschaften heute als Vorbild f├╝r junge, ambitionierte Frauen fungiert. AVIVA verlost 2x2 Freikarten



"This is a true story, but except from my own, I changed all the names."

Sagt Molly Bloom (Jessica Chastain), als sie aus dem Off ihre spektakul├Ąre Geschichte zu erz├Ąhlen beginnt. Von der ehemaligen olympischen Skifahrerin schaffte sie den Sprung zur glamour├Âsen Veranstalterin des exklusivsten Poker-Rings der Welt. Zu ihren prominenten G├Ąsten z├Ąhlten Hollywood-Stars, Sportgr├Â├čen, erfolgreiche Gesch├Ąftsleute und zuletzt auch - von ihr angeblich unbemerkt - die russische Mafia. 2013 wurde die fr├╝here US-Olympiahoffnung dann eines Nachts von schwer bewaffneten FBI-Agenten festgenommen und zu einem Jahr Bew├Ąhrung, 200 Sozialstunden und einer Geldstrafe von 1000 $ verurteilt.

Und auch wenn Molly die Identit├Ąten dieser ausgew├Ąhlten Gesellschaft im Film sowie im gleichnamigen Buch verschweigt, gelangten w├Ąhrend des Prozesses gegen sie sowohl Namen als auch andere brisante Details an die ├ľffentlichkeit. So fanden sich Filmgr├Â├čen wie Matt Damon, Leonardo DiCaprio, Alex Rodriguez, Macaulay Culkin, Ben Affleck, Pete Sampras und Tobey Maguire regelm├Ą├čig zu von ihr veranstalteten illegalen Pokerrunden ein. Vor allem Letzterer spielt eine gro├če Rolle, da er wie ein gierig lauerndes Raubtier zu Molly┬┤s gef├Ąhrlichem Gegenspieler avanciert. Doch dazu sp├Ąter mehr.

How to become America┬┤s most famous Poker Princess?

Nachdem ein schwerer Unfall ihre Profi-Ski-Karriere beendet hatte, gab Molly auch ihr Studium der Politikwissenschaft an der University of Colorado in Boulder und ihre Pl├Ąne f├╝r ein Jurastudium an einer Elite-Uni vor├╝bergehend auf. Fortan verdiente sich Molly in LA zun├Ąchst als Kellnerin in einem bekannten Szeneclub der Reichen und Sch├Ânen Hollywoods ihr Geld. Dort lernte sie auch den Unternehmer Dean Keith kennen, der ihr einen lukrativen Job als seine pers├Ânliche Assistentin anbot. Bei den von ihm w├Âchentlich organisierten Pokerspielen nimmt Molly eine zunehmend wichtige Rolle ein und wird dank ihrer Intelligenz und eisernen Disziplin bald zum eigentlichen Kopf des gewinnbringenden Gesch├Ąfts.

"What kind of music do poker players like to listen to?"

Mittels Internetrecherche liest sich Molly in die Welt des Pokers ein. Was essen die Spieler gerne? Welche Musik h├Âren sie? In dekolletiertem Dress - sexy, jedoch mit opportunem Ma├č an Distanziertheit - lockt sie reiche M├Ąnner in das Spiel, das sie schlie├člich an sich rei├čt. Mit provokanten Aussagen ├á la "You know what makes you feel OK about losing? Winning" heizt sie die kompetitiven Alpha-Instinkte ihrer G├Ąste an und spielt mit deren Gier nach Macht und Geld, indem sie die Eins├Ątze in schwindelerregende H├Âhe treibt. Vor allem einer springt auf ihre riskante Strategie an:

The Player X

"It┬┤s somewhat obvious that ┬┤Player X┬┤ represents Tobey Maguire", hei├čt es in einem Artikel der Online-Page der ehemaligen TV-Show History vs. Hollywood, die von 2001 bis 2004 auf dem History Channel in den Vereinigten Staaten zu sehen war. "Aaron Sorkin even gives a nod to the Spider-Man actor at one point, with a line about ┬┤Player X┬┤ portraying a superhero." Es steht au├čer Frage, dass er in den testosterongeladenen Poker-Fights ÔÇô die Tatsache, dass es sich ausschlie├člich um m├Ąnnliche Spieler handelt, wird im Film kommentarlos als Selbstverst├Ąndlichkeit toleriert - das Alphatier markiert. Er war bekannt daf├╝r, der beste Spieler und gleichzeitig der schlechteste Verlierer zu sein. "In real life, Bloom wrote in her memoir that Tobey Maguire once offered her a $1,000 tip to bark like a seal that wants a fish and then stormed off when she refused." Die ├╝berhebliche, geschmacklose Art gepaart mit findiger Cleverness erzeugen bei Molly eine sichtliche Mischung aus Abscheu und Faszination, die ihr sp├Ąter zum Verh├Ąngnis werden soll.

Who runs the world?

Mit unbeteiligtem Hochmut und hoheitsvoller Erhabenheit ├╝ber jede Situation verk├Ârpert Molly Bloom die Frau, die sich auf imponierende Weise in der m├Ąnnerdominierten Pokerszene zu etablieren wusste. F├╝r ihre Darstellung wurde sie zu Recht f├╝r einen Golden Globe┬« als Beste Hauptdarstellerin nominiert. Auch Aaron Sorkin, Autor und Regisseur des Films, erhielt f├╝r sein packendes Deb├╝t eine Nominierung f├╝r das Beste Drehbuch. Die ├╝berzeugende Darstellung des hochkar├Ątigen Cast und der alerte Schlagabtausch der Figuren sorgen f├╝r raffinierte Sexiness. Vor allem Jessica Chastain brilliert in der Titelrolle und repr├Ąsentiert authentisch Mollys unverwechselbaren Mix aus Cleverness, Eleganz und Kalk├╝l.

What is Molly Bloom doing today?

Heute nutzt sie ihre Networking Experience, um Frauen zum Erfolg zu verhelfen. Hierzu kreiert sie co-working spaces f├╝r Frauen, mit dem Ziel eine effiziente Gemeinschaft zu etablieren. "I have a network, and I have a lot of lessons," erz├Ąhlt Molly dar├╝ber im Interview mit Ellen
Mehr zu Molly Bloom www.immollybloom.com und www.facebook.com/immollybloom
┬┤Molly┬┤s Game┬┤ Inspiration Molly Bloom Chats with Ellen (TheEllenShow)
www.youtube.com

AVIVA-Tipp: "Molly┬┤s Game ÔÇô Alles auf eine Karte" ist die mitrei├čende und wahre Geschichte einer smarten Frau, die es mittels Intelligenz und Willenskraft zu immensem Erfolg brachte und selbst nach ihrem tiefen Fall innerhalb k├╝rzester Zeit wieder auf den F├╝├čen steht. Eindrucksvoll und h├Âchst spektakul├Ąr.

Molly┬┤s Game ÔÇô Alles auf eine Karte
Drehbuch und Regie: Aaron Sorkin
Buchvorlage: Molly Bloom
Darsteller_innen: Jessica Chastain, Idris Elba, Kevin Costner, Michael Cera, Christopher O┬┤Dowd, Bill Camp, Jeremy Strong, Brian d┬┤Arcy James
Kamera: Charlotte Bruus Christensen
Im Verleih von SquareOne Entertainment und Telepool im Vertrieb der Twentieth Century Fox of Germany
Laufl├Ąnge: 140 Minuten
Kinostart: 08.03.2018
Filmwebsite und Trailer: www.mollysgame-film.de
Facebook: www.facebook.com/mollysgame.derfilm

Zur Hauptdarstellerin: Jessica Chastain wurde am 24. M├Ąrz 1977 in Sacramento, Kalifornien geboren. Sie studierte an der Julliard School in New York City, wo sie ihre Schauspielkarriere mit der Hauptrolle in "Romeo und Julia" begann. In den Folgejahren fokussierte sie sich auf eine Theater-Laufbahn. F├╝r ihre Darstellung an der Seite von Michelle Williams in "The Cherry Orchard" auf dem Williamstown Theatre Festival sowie am Playwrights Horizons erhielt sie viel Lob und Aufmerksamkeit. Zu ihren weiteren B├╝hnenauftritten geh├Ârt u.a. die Titelrolle von "Salome" am Los Angeles Wadsworth Theatre. Daraufhin erschuf Produzent Barry Navidi die Filmversion mit dem Titel "Wilde Salome" (2011), in der sie ebenfalls mitwirkte und die ihre Premiere bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig feierte. F├╝r Kathryn Bigelows "Zero dark thirty" (2012) erhielt sie im gleichen Jahr den Golden Globe┬« und war zus├Ątzlich dreimal nominiert.
Weitere Infos zu Jessica Chastain unter: www.imdb.com

Das Buch zum Film

Molly Bloom
Molly┬┤s Game: Der Insiderbericht ├╝ber die Pokerrunde der Stars
Originaltitel: Molly┬┤s Game: From Hollywood┬┤s Elite to Wall Street┬┤s Billionaire Boys Club, My High-Stakes Adventure in the World of Underground Poker
Plassen Verlag, erschienen am 15. Mai 2015. Das Taschenbuch erschien am 1. Februar 2018
352 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 9783864705809
9,99 Euro
www.plassen-buchverlage.de


AVIVA-Berlin verlost 2x2 Freikarten. Bitte senden Sie uns dazu das Abschluss-Statement aus dem Trailer mit Angabe Ihrer Postadresse bis zum 15.03.2018 per Email an folgende Adresse: info@aviva-berlin.de


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Kultur Beitrag vom 24.02.2018 Tina Schreck 





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