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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 17.06.2011

Sharon Brauner und Band - Bei mir bist Du sch├Ân. 28. Juni bis 24. Juli 2011 in der BAR JEDER VERNUNFT
AVIVA-Redaktion

AVIVA-Berlin und die J├╝dische Allgemeine pr├Ąsentieren die Konzertreihe mit Sharon Brauner und Band. Gespielt wird jiddische Popul├Ąrmusik, nie geh├Ârte Lieder, Biografisches von Sharon Brauner ...



... und vieles mehr.

"Bei mir bist Du sch├ÂnÔÇŁ ist eine ├╝bersch├Ąumende Hommage an die jiddische Popul├Ąrmusik und gleichzeitig eine musikalische Reise durch die Biographie der K├╝nstlerin Sharon Brauner, die uns alle mitnimmt, eine ganz neue, eigene Facette j├╝discher Kultur zu entdecken.
Never-Heard-Before-Songs, j├╝dische Evergreens und eigene Chansons pr├Ąsentiert sie mit Humor und ungebremster Lebensfreude. Ihre samtklare Stimme und ihr Charisma ber├╝hrt die Zuh├ÂrerInnen und hinterl├Ąsst ein beseeltes Publikum.

Zur K├╝nstlerin: Sharon Brauner ist in West-Berlin geboren und aufgewachsen. Im Alter von drei Jahren spielt sie eine erste kleine Rolle in einem Kinofilm. W├Ąhrend der Schulzeit besucht sie eine Musicalschule und wirkt als Schauspielerin in verschiedenen Serien und Fernseh- und Kinofilmen mit. Nach dem Abitur geht sie ÔÇô nachdem sie genug Geld durchs Drehen, aber auch durch Jobs als T├╝rsteherin, Garderobiere, Barfrau und GoGo-T├Ąnzerin in Berliner Szeneclubs zusammen hat ÔÇô nach New York, ans Lee Strasberg Institute, um weiter Schauspiel zu studieren.
Neben dem Schauspielunterricht belegt sie Regieklassen und singt nachts Jazz-Standards in diversen Clubs. Weil sie die Gelegenheit bekommt, in Deutschland weiter als Schauspielerin zu arbeiten, pendelt sie zwischen New York und Berlin.
1994 machte sie ihren Schauspielabschluss vor dem Deutschen B├╝hnenverband.

Von nun an schl├╝pfte Sharon in mehr als 50 TV-Serien, Kino- und Fernsehfilmen in die unterschiedlichsten Rollen: Stra├čenm├Ądchen, Prinzessin, Drogens├╝chtige, Stripperin, Sekret├Ąrin, Diebin und Kommissarin, pakistanische Asylantin oder auch norddeutsche Volksmusikantin, t├╝rkische Putzfrau, liebende Psychopatin und viele mehr.

Eines Nachts h├Ârt und sieht der damalige Chef der "Bar jeder Vernunft" Sharon in der Berliner Szene-Bar "Florian" auf dem Tresen singen und tanzen und engagiert sie noch am selben Abend. "Ab da wurde es ernst mit dem Singen", erinnert sich Sharon, f├╝r die Musik schon immer fester Bestandteil ihres Lebens war.

Als sie von einer gro├čen Plattenfirma f├╝r den Grand-Prix-Vorentscheid ausgew├Ąhlt und ihr ein Plattenvertrag angeboten wird, trennt sie sich nach dem Vorentscheid von der Firma. Sharon verliebt sich in einen Berliner Musiker, zieht zu ihm in eine "Hippyhightechmusikkommune" in Kreuzberg, schreibt Lieder und nimmt ein Demo-Band auf.

"In New York hatte ich haupts├Ąchlich englische und franz├Âsische Lieder aus den 20er bis zu den 60er Jahren gesungen. Zur├╝ck in Deutschland habe ich die Magie deutscher Lieder entdeckt. F├╝r mich f├╝hlt es sich richtig an, in einer Sprache zu singen, die die Zuh├Ârer verstehen."

In ihrer drehfreien Zeit schreibt sie au├čer den eigenen Liedern auch ihr erstes Drehbuch und erh├Ąlt daf├╝r eine F├Ârderung von der Film- und Fernsehanstalt Berlin. Der erste Filmproduzent der das Buch liest ist gleichzeitig Inhaber eines Plattenstudios und bietet ihr an, als Gegenleistung f├╝r das Drehbuch sein Plattenstudio zu nutzen, um aus ihren Demo-Liedern eine CD zu produzieren.
"Den Deal Drehbuch gegen eine CD konnte ich nicht ablehnen. Ich durfte musikalisch machen, was ich wollte und konnte mein Gl├╝ck kaum fassen." Dankbar f├╝r diese einmalige Gelegenheit nimmt sie an. Er stellt ihr den Produzenten Kay Mason zur Seite. Von 2001 bis 2002 arbeiten sie mit verschiedenen Musikern, wie z.B. Till Br├Ânner oder Jazeboo zusammen an ihrem ersten Album.
Als die Aufnahmen beendet sind gr├╝ndet Sharon 2003 zusammen mit FreundInnen ein Musik-Label und vertreibt ihre erste CD "Sharon" ├╝ber das Internet. Die CD sorgte kurz f├╝r Furore, weil die erste Auflage nach einem NDR-Fernsehauftritt, in dem sie live singt, innerhalb von einem Tag vergriffen ist.

2002 dreht sie als Regisseurin den Kurzfilm "Leben und leben lassen", der in vielen L├Ąndern und mehrmals im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wird. Er wird bis heute regelm├Ą├čig in Organisationen wie z.B. "Gesicht zeigen", "Amadeu Antonio Stiftung" und in einigen Schulen als
Nachdem die Produktion zu ihrer ersten deutschsprachigen CD beendet ist, widmet Sharon sich jiddisch-deutschen Volksliedern, die sie aus ihrer Kindheit kennt und die zum Teil Jahrhunderte alt sind. Zusammen mit der Musikerin Vivian Kanner und dem Musiker Harry Ermer beginnt sie, die Lieder in ein neues musikalisches Gewand zu h├╝llen und in unsere Zeit zu holen. "Um nicht nach Klezmer zu klingen, haben wir die Geige gegen Gitarre und Klarinette gegen Mundharmonika getauscht." Sie w├╝rzen die Lieder mit Swing, Jazz und Pop, sowie Balkan-Polka, arabischen Arabesken, s├╝damerikanischen Rhythmen, mit Reggae, Walzer-, Country- und Tangoelementen. Sharon und Vivian stellt die Lebensfreude der Lieder in den Vordergrund, ohne dabei die Seele des St├╝cks zu verlieren. Sie nennt das Live-Musik-Projekt "The Jewels". "The Jewels" feiern 2004 Premiere in der "Bar jeder Vernunft" in Berlin. Es folgen Auftritte im Tr├Ąnenpalast, im Tipi am Kanzleramt, im Wintergarten, f├╝r Unicef, Terres des Hommes und andere Wohlt├Ątigkeitsorganisationen. Im Herbst 2005 machen sie eine erste kleine, erfolgreiche Deutschlandtournee, die schlie├člich in der Max-Schmeling-Halle, bei einem Friedenskonzert im Vorprogramm der S├Âhne Mannheims, vor 10.000 ZuschauerInnen endet. Ein Live-Mitschnitt einiger Lieder wird durch Mund-zu-Mundpropaganda weiterempfohlen und kommt dem Regisseur Oliver Hirschbiegel zu Ohren, der gerade einen Film mit Ben Becker dreht. Ihm gef├Ąllt die Aufnahme, so dass er sie als Soundtrack f├╝r den Film "Ein ganz gew├Âhnlicher Jude" benutzt.

2005 wirkt Sharon als Schauspielerin in Prag in Joseph Vilsmeiers Kinofilm "Der letzte Zug" mit. Danach beginnt f├╝r Sharon ein zweij├Ąhriger Ausflug ins politische Kabarett, die renommierte "Leipziger Pfefferm├╝hle". Es folgen von 2006 bis 2008 knapp 350 Auftritte in Deutschland und Portugal.

"Leipzig ist eine wunderbare Stadt und t├Ąglich auf der B├╝hne zu stehen, war eine wichtige Erfahrung. Ich nutzte die einsame Zeit zwischen dem Ende einer Vorstellung und dem Einschlafen, um an Songs zu basteln und Texte zu schreiben. Wann immer ich frei hatte, fuhr ich nach Berlin, um mit meinen Musikern im ├ťbungsraum zu verschwinden."

2007 f├Ąngt sie an, mit ihrer Band (den drei blonden Musikern Helmut Bruger am Keyboard, Daniel Zenke am Bass und Stephan Genze am Schlagzeug) ihre zum Gro├čteil elektronisch produzierte Musik der ersten CD mit Live-Instrumenten einzustudieren. Dabei entstehen neue eigene Lieder und das Live-Projekt "Blond & Brauner", das im Oktober 2007 Premiere im Berliner Admiralspalast feiert. 2008 verl├Ąsst sie die "Leipziger Pfefferm├╝hle" und arbeitet von nun an bis zum Fr├╝hjahr 2009 im A-Trane-Studio in Berlin mit ihren Musikern an ihrem zweiten selbst komponierten deutschsprachigen Album "gl├╝cklich unperfekt".
Die Musik ihrer neuen CD ist eine Melange aus deutschem Lounge-Pop mit Jazz-, Reggae- und Chanson-Einfl├╝ssen sowie Bossa-Nova-Rhythmen. "gl├╝cklich unperfekt" ist ein Streifzug durch die Stadien der Liebe vom Fr├╝hling bis zum Winter. Vom magischen Moment des Verliebens bis hin zum Verfluchen dieses Augenblicks. Jedes Lied ist einem Ex, oder denen, die es h├Ątten werden k├Ânnen, gewidmet.
Es sind vertonte Stationen ihres Lebens, die Sharon Brauner wie aus ihrem Schlafzimmer heraus singt.

Veranstaltungsort: BAR JEDER VERNUNFT
Schaperstra├če 24
10719 Berlin
Tickets: 030.8831582
Weitere Infos finden Sie unter: www.bar-jeder-vernunft.de
Beginn: Di ÔÇô Sa 20:00 Uhr, Einlass und Restauration ab 18:30 Uhr, So 19:00 Uhr, Einlass und Restauration ab 17:30 Uhr
Sie haben freie Platzwahl - fr├╝hes Kommen sichert die besten Pl├Ątze. Platzreservierungen sind m├Âglich bei der Wahl eines gastronomischen Angebots. Men├╝s und gastronomische Angebote sind nur buchbar bei telefonischer Vorbestellung unter 030 - 883 15 82 (bis einen Tag vor der Vorstellung).
Preise: Von 19,00 Euro bis 27,00 Euro.
Sch├╝lerInnen, StudentInnen und Arbeitslose erhalten an der Abendkasse (ab Einlass) gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises Karten zum Einheitspreis von 12,50 Euro soweit verf├╝gbar.
Kassenzeiten: Mo - Sa 12 - 18.30 Uhr, sonntags 15 - 17.30 Uhr, Abendkasse ab 18.30 Uhr, sonntags ab 17.30 Uhr


Termine:

Premiere am 28. Juni 2011
28. Juni bis 24. Juli 2011
Dienstag bis Samstag, 20 Uhr
Sonntag, 19 Uhr

Es spielen:
Sharon Brauner (Gesang)
Harry Ermer (Klavier&Mundharmonika)
Daniel Zenke (Bass)
Joe Gehlmann (Gitarre)
Stephan Genze (Schlagzeug)

Weitere Informationen ├╝ber die K├╝nstlerin finden Sie unter:
www.sharonbrauner.de

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Jewels im Interview (2005)

Kultur Beitrag vom 17.06.2011 AVIVA-Redaktion 





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