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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 26.08.2009

Cheri
Tatjana Zilg

In der opulent inszenierten Historien-Komödie spielt die glamouröse Michelle Pfeiffer eine Pariser Kurtisane, die zu ihrem eigenen Erstaunen eine leidenschaftliche Liebesaffäre zu einem ...



... erheblich j√ľngeren Mann beginnt.

Der Fortbestand √ľber den Zeitraum von sechs Jahren erscheint f√ľr diese Konstellation lang. Und doch f√§llt es der charismatischen Diva Lea und dem sinnlichen Dorian Gray alles andere als leicht, sich wieder voneinander zu l√∂sen, als seine Mutter (Kathy Bates) beschlie√üt, den attraktiven Sohn an die neunzehnj√§hrige Tochter einer befreundeten Kurtisane zu verheiraten.

Die wahren Gef√ľhle bleiben hinter einer luxuri√∂sen Fassade verborgen

Es entsteht ein Dreiecks-Gef√ľhlsfeld, das im Milieu der Pariser Kurtisanen w√§hrend der Belle Epoque angesiedelt ist. Cheri (Rupert Friend) und seine zuk√ľnftige Ehefrau (Felicity Jones) sind ohne Vater aufgewachsen. Ihren M√ľttern gelang es, durch ihren ungew√∂hnlichen Beruf - in einer Zeit, wo Frauen selten eigenst√§ndig durch Arbeit ihr Geld verdienen konnten - einen ansehnlichen Reichtum aufzubauen. Sie leben in gro√üz√ľgigen Stadtvillen mit bl√ľhenden G√§rten. Das klingt m√§rchenhaft und so ist auch die Geschichte, die der versierte Regisseur Stephen Frears durch einen Off-Sprecher erz√§hlen l√§sst. Weniger um einen Einblick, wie Kurtisanen wirklich gelebt haben geht es ihm, vielmehr nutzt er den au√üergew√∂hnlichen Hintergrund, um seinen hochkar√§tigen Cast in farbenpr√§chtigen Kost√ľmen in aufwendigen Kulissen die zeitlose Frage nach der Beschaffenheit der Liebe aufwerfen zu lassen.

Savoir Vivre und tragische Trennungen

Lea und Cheri beginnen ihre Aff√§re mit einer bewundernswerten Leichtigkeit und erheitern sich selbst und das Kinopublikum mit spitzz√ľngigen Dialogen und harmonischen Liebesspielen. Als die sch√ľchterne Edmee pl√∂tzlich als Cheris Verlobte die B√ľhne betritt, setzt Lea ihre ganze Kraft daf√ľr ein, nicht zu zeigen, wie sehr sie dies verletzt. Nur allein in ihrem Zimmer l√§sst sie den Trennungsschmerz zu und wird sich bewusst, dass Cheri ihr mehr bedeutet hat als je ein Geliebter zuvor. Der junge Mann hingegen f√ľhlt sich als der St√§rkere und begibt sich unbetr√ľbt auf Hochzeitsreise, auf der seine Stimmung jedoch umschl√§gt. Emdee hat keine Chance, N√§he zu ihm aufzubauen. Zur√ľck in Paris setzt er alles daran, Lea wiederzusehen, aber seine Gef√ľhle f√ľhren ihn erneut auf unerwartete Wege.

AVIVA-Tipp: Nicht nur das zeitliche Setting erinnert an Stephen Frears gro√üen Kinoerfolg "Gef√§hrliche Liebschaften". Es √ľberrascht nicht, dass beide Romanadaptionen vom selben Drehbuchautoren bearbeitet wurden. Die Feinheiten und die Gemeinheiten w√§hrend eines Liebes-Parcours werden auch in "Cheri" unterhaltsam, humorvoll und pointenreich inszeniert. Dabei r√ľckt die Frage nach den inneren Sehns√ľchten zu einer dauerhaften Beziehung in den Vordergrund, wodurch der Film eine melodramatische Entwicklung erh√§lt.

Cheri
Großbritannien 2009
100 Minuten
Regie: Stephen Frears
Drehbuch: Christopher Hampton
Nach dem gleichnamigen Roman von Sidonie-Gabrielle Colette
DarstellerInnen: Michelle Pfeiffer, Rupert Friend, Kathy Bates, Felicity Jones, Iben Hjejle
Verleih: Prokino
Kinostart: 27. August 2009
Der Film im Netz:
www.cheri-movie.com


Kultur Beitrag vom 26.08.2009 AVIVA-Redaktion 





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