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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 17.01.2006

Oh mein Gott
AVIVA-Redaktion

Lilly Walden ersch├╝ttert als altj├╝ngferliche Sekret├Ąrin singend, puppenspielend, tanzend und trompetend die Grundfesten der gro├čen Weltreligionen. Fundamentalismuskritik zum Nachdenken und Am├╝sieren



"Fundamentalismus heute" - zu diesem Thema ist ein Vortrag angek├╝ndigt. Hochrangige V ertreter der gro├čen Weltreligionen sind geladen und versammelt. Doch als der Hauptredner, ein Z├╝richer Professor ausf├Ąllt, springt seine altj├╝ngferliche, aber vielseitig begabte Sekret├Ąrin improvisierend f├╝r ihn ein und zieht alle Register der Unterhaltungskunst, um das Publikum bei Laune zu halten. Singend, puppenspielend, tanzend und trompetend ersch├╝ttert sie mit blitzgescheiter Naivit├Ąt die heiligen Grundfesten der gro├čen Weltreligionen. Fundamentalismuskritik zum Nachdenken und Am├╝sieren.

Lilly Walden als Sekret├Ąrin am Artistenxylophon umgeben von heiligen Exzellenzen
Lilly Walden zitiert aus den Heiligen Schriften, ob christlicher, j├╝discher, buddhistischer oder muslimischer Couleur und erm├Âglicht mit ihrem komisch-grotesken Glaubenstheaterst├╝ck einen kritischen Blick auf die zentralen Aussagen gro├čer Religionen. Ein idealer Einstieg zur Einf├╝hrung oder Diskussion kritisch-theologischer Fragen!

Zum Hintergrund:
Die Menschen suchen nach einem geistigen Fundament, auf das sie ihr Leben bauen k├Ânnen. Deshalb besch├Ąftigen sie sich mit Religionen und studieren alte Schriften.
F├╝r die Frau ergibt sich dabei das Problem: sie kann einen Glauben - welchen auch immer - nur annehmen, wenn sie zugleich bereit ist, sich selbst als minderwertiges Wesen zu akzeptieren. Denn als minderwertig gegen├╝ber dem Mann wird sie in allen so genannten Heiligen Schriften beschrieben.
Ein Mann im Gegenzug erf├Ąhrt, dass er allen Frauen ├╝berlegen ist. Deshalb tun sich M├Ąnner mit dem Glauben oft leichter.
Alle M├Ąnner und Frauen, die ein partnerschaftliches und gleichberechtigtes Verh├Ąltnis dem anderen Geschlecht gegen├╝ber wollen, finden logischerweise schwer eine Heimat in den organisierten Religionen.

Zur Darstellerin und zum Regisseur:
Lilly Walden hat schon in anderen St├╝cken Mord & Totschlag aus Glaubenseifer entlarvt und ausgelacht und macht sich seit 1984 als radikal denkende Kom├Âdiantin einen Namen. Sie wurde mit dem Deutschen Kleinkunstpreis 1989 und mit der Barocken Sau vom Bodensee 1993 ausgezeichnet.
Hubsi Kramar z├Ąhlt seit Jahrzehnten als Aktionist, Schauspieler (B├╝hne und Film) und Regisseur zu den wichtigsten Protagonisten der freien Theaterszene, dessen Werk politischem Engagement zutiefst verbunden ist.

F├╝r Gruppen steht Lilly Walden auf Anfrage nach der Auff├╝hrung gern f├╝r Informationen und Diskussion zur Verf├╝gung.

Oh mein Gott
Text & Darstellung: Lilly Walden
Regie & Dramarturgie: Hubsi Kramar
Premiere 15.02.2006
Weitere Spieltage: 16.-19.02.2006 und 23.-26.02.2006 und 02.-04.03.2006
Jeweils 20:00 Uhr, Eintritt: 13,- / erm. 9- Euro
HANS WURST NACHFAHREN
Theater am Winterfeldtplatz
Gleditschstra├če 5
10781 Berlin
Kartentelefon: 216 79 25
eMail: info@hans-wurst-nachfahren.de
Infos unter www.hans-wurst-nachfahren.de

Kultur Beitrag vom 17.01.2006 AVIVA-Redaktion 





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