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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 04.10.2005

Norwegisches Filmfestival vom 6. - 31.10.2005
Tatjana Zilg

Anlässlich der Einhundertjahrfeier zum Staatsjubiläum zeigt das Arsenal eine Retrospektive mit 21 Titeln. Mit Werken von Regisseurinnen Edith Carlmar, Liv Ullmann. Lena Endre zur Eröffnung anwesend



Die norwegische Filmgeschichte reicht bis in die Zeit des fr√ľhsten Kinos zur√ľck. Erste eigene Filme entstanden 1907. In der umfassenden Retrospektive sind deshalb drei Stummfilme aus den 20er Jahren zu sehen wie "Schneeschuhbanditen" (1929), am Samstag, dem 15.10. um 19.00 Uhr.

Norwegen zeichnet sich als Filmland auch dadurch aus, dass dort besonders viele Regisseurinnen aktiv sind. Von ihnen werden folgende Filme gezeigt:

Trölosa - Die Treulosen, Norwegen/Schweden 2000, Regie: Liv Ullmann, Drehbuch: Ingmar Bergmann, OmE 155 Minuten
Die Zusammenarbeit zwischen Ingmar Bergmann und seiner langj√§hrigen Film- und Lebenspartnerin Liv Ullmann zeigt gro√üartiges Erz√§hlkino. Die schwerm√ľtige Handlung wird durch ein dichtes Drehbuch, reife Schauspielkunst und pr√§zise Regief√ľhrung zu einem tief in seinen Bann ziehenden Epos √ľber eine zerbrochene Ehe. Marianne (Lena Andre) f√ľhrt ein scheinbar sch√∂nes Leben. Sie ist mit dem erfolgreichen Dirigenten Markus verheiratet und geht in ihren Beruf als Schauspielerin auf. Ihr besonderes Stolz ist die gemeinsame neunj√§hrige Tochter Isabel. Doch von einem Tag auf den anderen setzt sie alles aufs Spiel, als sie eine Aff√§re mit einem langj√§hrigen Freund der Familie eingeht. Zun√§chst wird das Dreiecksverh√§ltnis von allen Beteiligten in dekadenter Offenheit toleriert bis die Emotionen hervorbrechen... Die Besonderheit der Inszenierung liegt in der Perspektive des Erz√§hlers, der als Drehbuchautor Marianne lange nach den tragischen Ereignissen in sein Haus am Meer eingeladen hat, um ihre Geschichte zu einem Manuskript zu verarbeiten.
Donnerstag, 6.10.2005, 19.00 Uhr
Eröffnung des Festivals in Anwesenheit der Schauspielerin Lena Andre

sowie Dienstag, 18.10.2005, 19.15 Uhr

Doden er et kjaertegn - Der Tod hat dich lieb, Norwegen 1949, Regie: Edith Carlmar, OmU 95 Minuten
Der Film Noir beobachtet die schwierige Beziehung zwischen Erik und Sonja. Sie ist eine reiche, verheiratete Frau, er ein Automechaniker. Sie lässt sich scheiden, um mit ihm zusammenzuleben. Aber es kommt zu immer gewalttätigeren Auseinandersetzungen.
Dienstag, 11.10.2005, 19.30 Uhr

Liten Ida - Die kleine Ida, Norwegen/Schweden 1981, Regie: Leila Mikkelsen, OmE 80 Minuten
Die Mutter der siebenj√§hrigen Ida arbeitet w√§hrend des 2. Weltkrieges f√ľr die Deutschen und unterh√§lt eine Beziehung zu einem SS-Offizier. Ida st√∂√üt auf das Problem, eine Mutter zu haben, die sich mit dem Feind einl√§sst, ohne zu begreifen, was eigentlich vor sich geht. Sie bekommt die Verachtung der Umwelt bitter zu sp√ľren.
Mittwoch, 19.10.2005, 21.00 Uhr

Hustruer - Ehefrauen, Norwegen 1974, Regie: Anja Breien, OmU 84 Minuten
Bei einem Klassentreffen beschlie√üen drei Ehefrauen spontan, aus ihren Alltag, den sie als einengend und langweilig empfinden, auszubrechen. Bizarre Begegnungen und etliches m√§nnliches Machogehabe erschweren ihnen die Odyssee durch die Stadt. Die Flucht erm√∂glicht ihnen jedoch die eigenen W√ľnsche und Bed√ľrfnisse besser zu erkennen und durchzusetzen.
Donnerstag, 20.10.2005, 19.30 Uhr
Samstag, 22.10.2005, 21.30 Uhr

L√łperjenten - Der Verrat, Norwegen 1981, Regie: Vibe L√łkkeberg, OmE 111 Minuten
Zwei siebenj√§hrige M√§dchen erleben die Verwirrungen der ersten Nachkriegsjahre in einer norwegischen Hafenstadt. Der hektische Wiederaufbau beginnt, Kriegsprozesse sind an der Tagesordnung und die wirtschaftliche und kulturelle Dominanz der USA zeigt ihre Auswirkungen. Die M√§dchen erfahren in ihren Familien wenig Zuneigung und Liebe, daf√ľr um so mehr die gleichg√ľltige und gedankenlose Einstellung der Erwachsenen untereinander.
Donnerstag, 20.10.2005, 19.00 Uhr

En Dame med Hatt - Eine Dame mit Hut, Norwegen 1999, Regie: Elsa Kvamme, OmE 52 Minuten
Der Film ist ein beeindruckendes Portr√§t der j√ľdischen Hutmacherin May Aubert, die in Kristiania, dem heutigen Oslo, als Tochter eines englischen Vaters und einer deutschen Mutter aufwuchs. Vor dem Zweiten Weltkrieg war sie in Berlin eine gefragte Putzmacherin, die H√ľte f√ľr Ufa-Stars wie Marlene Dietrich und Elisabeth Berger fertigte. Sp√§ter wurde sie zum Fl√ľchtling, zur Kriegsheldin und zur Geldschmugglerin. Es gelang ihr auch, die Bank des Casinos von Yokohama zu sprengen.
Samstag, 22.10.2005, 19 Uhr
In Anwesenheit von Elsa Kvamme


Ein Wiedersehen oder Gelegenheit zum Endlich-Einmal-Sehen gibt es mit zwei weiteren Highlights des norwegischen Filmes, die zu internationalen Lieblingen des anspruchsvollen Kinopublikums wurden.

Elling, Norwegen 2001, Regie: Peter Naess, OmU 90 Minuten
Im Mittelpunkt der oskarnominierten, soziokritischen Kom√∂die steht ein 40j√§hriger Mann, der die l√§ngste Zeit seines Lebens einer √ľberaus dominanten Mutter ausgesetzt war. Nach ihrem Tod kam er in die Psychiatrie. Nun soll er gemeinsam mit einem Zimmergenossen entlassen werden und muss sich den Alltagsanforderungen stellen. Sp√§ter wurde das Drehbuch von "Elling" als Theaterst√ľck umgesetzt und europaweit aufgef√ľhrt.
Donnerstag, 27.10.2005, 19.30 Uhr

Kitchen Stories, Norwegen/Schweden 2003, Regie: Bent Hamer, OmU 95 Minuten
Ein schwedisches Forschungsinstitut schickt in den 50er Jahren Beobachter in ein norwegisches Dorf, um das K√ľchenverhalten von Junggesellen zu studieren. Zwischen einem der Forscher und seinem "Objekt" entwickelt sich nach anf√§nglicher Abneigung eine Freundschaft. Bent Hamer inszeniert die skurrilen Figuren und die zeitgen√∂ssischen Fortschrittsabsurdit√§ten auf liebevoll-ironische Art. Der Film wurde im In- und Ausland mit vielen Preisen ausgezeichnet
Samstag, 29.10.2005, 21.00 Uhr

kino arsenal 1 & 2
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin
Fon: 269 55 100
www.fdk-berlin.de

Kultur Beitrag vom 04.10.2005 AVIVA-Redaktion 





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