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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 25.05.2003

Rami Be┬┤er bringt mit Screensaver Tanz der Spitzenklasse nach Berlin
Natasa Konopitzky

An dem Ort, an dem wir Recht haben, werden niemals Blumen wachsen im Fr├╝hjahr. Ein t├Ąnzerisches Pl├Ądoyer gegen Krieg und Gewalt in der Komischen Oper Berlin



(Zweifel und Liebe aber lockern die Welt auf wie ein Maulwurf, wie ein Pflug. Und ein Fl├╝stern wird h├Ârbar an dem Ort, wo das Haus stand, das zerst├Ârt wurde).

So ganz wohlgef├╝hlt hat sich Rami Be┬┤er w├Ąhrend der Proben zu seinem neuen St├╝ck wohl nicht in Berlin. Der Sohn ungarischer Holocaust-├ťberlebender sieht jedoch nicht nur die traurige Vergangenheit, sondern sp├╝rt in Berlin auch eine aufregende Gegenwart. Eine, an der er nun Anteil hat. Screensaver hat in Israel Riesenerfolge gefeiert und alles deutet darauf hin, dass sich Rami Be┬┤ers t├Ąnzerische Pl├Ądoyer gegen Krieg und Gewalt auch in Berlin zum Publikumsmagnet entwickeln k├Ânnte.

Rami Be┬┤er, Leiter der Kibbutz Contemporary Dance Company wurde 1999 in Israel mit dem Preis des Kultursministeriums als kreativster K├╝nstler ausgezeichnet und feierte auch international gro├če Erfolge. Seine neueste Arbeit Screensaver ist ein mulitmediales Ereignis: Eine beeindruckende Kombination aus Video-Projektionen, Lichtdesign, B├╝hnenbild und nicht zuletzt der akrobatischen Performance des Tanzensembles der Komischen Oper. ├ťberschattet wird diese hervorragende Leistung der Tanzkompagnie von den Sparpl├Ąnen des Kultursenator. Nach dem heutigen Stand der Dinge werden die T├Ąnzer und T├Ąnzerinnen der Komischen Oper im Juli 2004 auf der Strasse stehen. Frau kann nur hoffen, dass die Rettungsversuche des Intendanten Albert Kost erfolgreich sind.

Doch zur├╝ck zu Screensaver. Den Rahmen bildet ein Gedicht "Der Ort, an dem wir Recht haben" des israelischen Literaten Jehuda Amichai. Rami Ba┬┤ar sieht Rechthaberei als die Wurzel des ├ťbels. Konflikte zwischen Paaren, der Gruppe, der Gesellschaft und des Staates sind das Thema seiner Choreographie. Betten auf der B├╝hne dienen den T├Ąnzern zur Visualisierung von Konfliktverl├Ąufen.
Doch wie soll mit Konflikten umgegangen werden? Die L├Âsung, die Rami Ba┬┤ar anbietet, lautet simpel: Nachgeben! Wenn es so einfach w├Ąre! Eine Message, die implizit auch auf die israelische Siedlungspolitik in den besetzten Gebieten verweist.

Das farbenpr├Ąchtige und ├Ąsthetisch anspruchsvolle Gesamtkunstwerk von Rami Ba┬┤ar ist noch bis Mitte Juli in Berlin zu sehen. Viele Termine gibt es nicht mehr. Also: Karten sichern!

Vorstellungen amÔÇŽ 25.5/31.5/20.6/23.6/1.7/11.7, 20:00 Uhr

Choreographie... Rami Be┬┤er, Israel
B├╝hnenbild, Licht und Video, Screening Design: Rami Be┬┤er
Kost├╝me: Laura Dinulescu
Video: Irit Batsry
Musik.: Lisa Gerrard, Trent Rezor, Alessandro Scarlatti, Peter Bourke, Clint Mansell, Anonymus (Italien, 16. Jahrhundert), Stephen Sondheim



komische oper berlin
Behrenstra├če 55-57
10117 Berlin
Tel.: +49.(0)30.202 60 -0
www.komische-oper-berlin.de

Kultur Beitrag vom 25.05.2003 AVIVA-Redaktion 





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