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AVIVA-BERLIN.de im Juli 2018 - Beitrag vom 04.03.2006

Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors
Sarah Ross

Vom 10.3. bis 17.4.2006 werden in einer Ausstellung im Martin-Gropius-Bau 309 der eingegangenen Wettbewerbsarbeiten zu dem offenen und internationalen Realisierungswettbewerb gezeigt.



Die Topographie des Terrors gehört mit nahezu 400.000 BesucherInnen jährlich zu den meist besuchten Museen, bzw. Gedenk- und Erinnerungsorten in Berlin.
Das Museum steht an dem Ort, wo sich während des Nationalsozialismus die Zentralen der Geheimen Staatspolizei, der SS und des Reichssicherheitshauptamts befanden. Bereits seit 1987 können sich die BesucherInnen dort über die wichtigsten Einrichtungen des nationalsozialistischen Verfolgungs- und Terrorapparates informieren.
Eine Dauerausstellung, entlang der baulichen Überreste an der Niederkirchnerstraße, macht zudem die europäische Dimension der NS-Schreckensherrschaft sichtbar.

Die "Stiftung Topographie des Terrors" und das "Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung" zeigt nun vom 10. März bis 17. April 2006 im Martin-Gropius-Bau in Berlin eine Ausstellung, in der sämtliche Beiträge und Ergebnisse des offenen, internationalen Realisierungswettbewerbs Topographie des Terrors in Plänen und Modellen präsentiert werden. Die eingegangenen Entwürfe stammen von Arbeitsgemeinschaften von ArchitektInnen und LandschaftsarchitektInnen, sowie von den vier PreisträgerInnen des von der Bundesregierung ausgelobten Wettbewerbs, der im Januar 2006 entschieden wurde.

Die WettbewerbsteilnehmerInnen hatten die Aufgabe, für den "Ort der Täter" eine Gesamtkonzeption für das Gelände der Topographie des Terrors zu entwickeln, inklusive seiner materiellen Spuren und eines neuen Dokumentationszentrums, das der nationalen und internationalen Bedeutung des historischen Ortes im Zentrum der Hauptstadt gerecht wird. Aus dem gesuchten Konzept sollte vor allem die Gestaltung des Geländes als "Hauptexponat" hervorgehen, sowie ein Entwurf für ein sachliches Ausstellungsgebäude mit begleitenden wissenschaftlichen und pädagogischen Funktionen.

Der erste Preis ging an den Entwurf des Architekturbüros Heinle, Wischer und Partner (Ursula Wilms, Berlin) und des Landschaftsarchitekten Heinz W. Hallmann (Aachen). Die PreisträgerInnen erklärten, dass die Form und Situierung des Gebäudes für das Dokumentationszentrum sich in einen Dialog zum benachbarten Martin-Gropius-Bau stellen, aber auf dem Gelände selbst durch den quadratischen, eingeschossigen Kubus eine eindeutige Neutralität zum geschichtlichen Geschehen an diesem Ort bewahren.

Den zweiten Preis erhielt der Entwurf der ArchitektInnen Ramsi Kusus und Karin Melcher sowie des Landschaftsarchitekten Frank Kiessling (Berlin).
Außerdem vergab das Preisgericht zwei vierte Preise und vier Ankäufe.
Der Jury, die am 24.Januar 2006 über die 23 Entwürfe der zweiten Wettbewerbsphase entschied, gehörten sieben SachpreisrichterInnen, darunter fünf ArchitektInnen und zwei LandschaftsarchitektInnen an, sowie als Fachpreisrichter VertreterInnen der Bundesregierung, des Landes Berlin und der Stiftung Topographie des Terrors.

Zur Ausstellung erscheint auch ein Katalog (ISBN 3-9807205-7-8), der von der Stiftung Topographie des Terrors/Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung herausgegeben wird.

Weitere Informationen finden Sie auch unter:
www.topographie.de und www.gropiusbau.de


Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors
Wann:
10. März bis 17. April 2006
Öffnungszeiten der Ausstellungen: täglich 10-20 Uhr, außer Dienstag
Wo: Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstr. 7, 10963 Berlin
Eintritt: frei



Kultur Beitrag vom 04.03.2006 Sarah Ross 





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