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AVIVA-BERLIN.de im Juli 2018 - Beitrag vom 11.10.2007

Helen Schneider - A Voice and a Piano
Silvy Pommerenke

Die ehemalige Frau des Rock`n`Roll Gypsy lädt zu einem unvergesslichen Konzerterlebnis in die Bar jeder Vernunft ein. Dabei lässt sie sich von ihrem Kompagnon Bruce W. Coyle am Klavier begleiten,...



...mit dem sie immerhin schon fünfundzwanzig Jahre zusammenarbeitet. (Schneider: "Wow, Bruce, ist das wirklich wahr, dass wir solange zusammenarbeiten? Oh mein Gott, bist du alt geworden...")

Die begnadete Sängerin nimmt die ZuhörerInnen mit auf eine musikalische Reise durch ihr Leben. Sie interpretiert Stücke von Stephen Sondheim und Bob Dylan, gibt unglaublich gefühlvoll und zerbrechlich Goethes "Heideröslein" wieder, das sie zu Ehren ihres deutschen Großvaters ausgewählt hat, ihr Meilenstein "Rock` n` Roll Gypsy" darf ebenso wenig fehlen, wie die Broadway-Melodien, die ihr Leben so stark geprägt haben.

Das besondere an diesen Konzertabenden ist jedoch, dass es sich um eine Art musikalisches Theater handelt. Denn Schneider bringt eine Kombination von Kabarett, Tragikkomik, Schauspiel - in einem liebenswerten Deutsch mit amerikanischem Akzent gesprochen -, Broadwaymusical und Chansons auf die Bühne. Sie fesselt von der ersten Minute den Saal, bekommt Bravo-Rufe und Standing Ovations, was wiederum die Musikerin fast zu Tränen rührt. Wer die ganz normalen Konzerte kennt, bei dem zwischendurch eine Sängerin brav "Dankeschön" sagt und nur kurz den nächsten Titel anmoderiert, der wird mit staunenden Augen und Ohren dieses Event eindeutig genießen.

Die quirlige 55-jährige erzeugt eine Intensität mit ihrer Stimme, der Gestik und ihrem Mienenspiel auf der Bühne, dass einem eine zweieinhalbstündige Gänsehaut über den Rücken läuft. Und wie lässig sie trotz eines Kaubonbons (der gehört zum Programm!) ihre Lieder singt, ist wirklich unglaublich. Obwohl: singen trifft es nicht wirklich, was Frau Schneider da macht. Sie lebt ihre Lieder aus, bekommt dafür frenetischen Beifall und – weil es sich ja auch um eine Form von augenzwinkernder Lebensrückschau handelt – die Lacher an den richtigen Stellen.

Die Bar jeder Vernunft hat ein illustres Gesamtprogramm, aber selten wurde eine Künstlerin dort so gefeiert, wie am gestrigen Premierenabend Helen Schneiders, die den Applaus und das Publikum mindestens genau so genoss. Sie sollten Sich dieses absolute Highlight im Berliner Konzertgewühl auf gar keinen Fall entgehen lassen!!!

Lesen Sie auch die CD-Review des aktuellen Albums "Like a woman" auf AVIVA-Berlin.

Helen Schneider
A Voice and a Piano

Bar jeder Vernunft
Schaperstraße 24
10719 Berlin
Konzertabende vom 10. bis zum 27. Oktober 2007
(außer 18., 20., 25., und 26. Oktober)
Dienstag bis Donnerstag um 20.30 Uhr, Freitag bis Sonntag um 20.00 Uhr
Karten: 23,20 Euro bis 32,00 Euro
Kartentelefon: 030 – 885 692 21
www.bar-jeder-vernunft.de
www.helenschneider.de

Music Beitrag vom 11.10.2007 Silvy Pommerenke 





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