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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 10.11.2013

CĂ€the - Verschollenes Tier
Natalie Siehr

Deutschsprachiger vielschichtiger Rock mit Herz, Verstand und Poesie gewĂŒnscht? CĂ€the serviert das Ganze mit einer Stimme, die Vergleiche mit den Grandes Dames des Genres nicht zu scheuen braucht.



2011 machte CĂ€the, mit bĂŒrgerlichen Namen Catharina Sieland, erstmals von sich reden. Ihr damals erschienenes Debut "Ich muss gar nichts" ĂŒberraschte durch eine ungewöhnliche Kombination ihrer rauchigen, rockigen Stimme mit poetisch-ehrlichen Texten und solider Rockmusik. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Das Album platzierte sich in den Charts, es folgten verschiedene Fernsehauftritte, wie in der Sendung Inas Nacht oder der Harald Schmidt Show. 2012 erhielt sie den AutorInnenpreis der GEMA in der Kategorie "Komposition Rock". Und ganz nebenbei war sie noch auf Tour. In den Artikeln, die ĂŒber sie erschienen, wurde sie mit Nina Hagen oder Ina Deter verglichen, was ohne Frage fĂŒr die QualitĂ€t dessen steht, was CĂ€the musikalisch zu bieten hat.

Der Titel ihres neuen Albums "Verschollenes Tier" liegt CĂ€the am Herzen. "Das Tier steht fĂŒr die Verbindung mit dem UrsprĂŒnglichen, dem Instinktiven in mir. Im Alltag ist es oft verschĂŒttet und versteckt sich. Aber wenn ich mich mit mir befasse, Musik mache oder auf der BĂŒhne stehe, kommt es raus und kann atmen. Auf diesem Album komme ich dem verschollenen Tier, also mir selbst, sehr nah. Es fĂŒhlt sich an wie ankommen."
Und nach den ersten StĂŒcken erschließt sich der Hörerin, was sie damit meint. Es lĂ€sst sich hören, dass sie musikalisch bei sich angekommen ist, sie ist eine authentische ÜberzeugungstĂ€terin, die sich nicht verbiegt und das macht den Reiz dieses Albums aus.

Und wirklich, das, was CĂ€the da tut, ist ziemlich einmalig in der deutschen Musiklandschaft. Sie hat sich auch auf dem zweiten Album ihre Unangepasstheit bewahrt, auch wenn es beim ersten Hören vielleicht etwas eingĂ€ngiger erscheint. Aber dennoch kommt "Verschollenes Tier" mit Ecken und Kanten daher. Wie bei ihrem Erstlingswerk sind die Texte ohne Schnörkel – CĂ€the redet nicht drum herum und doch oder gerade deshalb gelingt es ihr, berĂŒhrende Poesie zu schaffen. Dabei werden ihre Texte umrahmt von einem rockigen, manchmal leicht in den Blues schimmernden, rustikalen Sound. Musikalisch ist das nicht ĂŒberraschend, aber es gelingt CĂ€the, trotz allem BodenstĂ€ndigen Leichtigkeit und Tiefe miteinander zu verbinden.

"Hoch Neben Dem Sturm" eröffnet das Album mit einem sehr dichten und leicht dunklen, treibenden Sound. "Geister" hingegen kommt leichtfĂŒĂŸiger daher, die Gitarren sind nicht so sehr im Vordergrund, hier hat die prĂ€gnante Stimme von CĂ€the noch mehr Raum, ihre Wirkung zu entfalten. "Tabula Rasa" nimmt noch etwas mehr die Instrumentierung zurĂŒck und hat fast schon eine poppige AttitĂŒde. Die Texte sind Mosaike aus dem Alltagsleben, kreisen um zwischenmenschliche Beziehungen und SehnsĂŒchte oder erzĂ€hlen kleine Geschichten wie in dem sehr schönen "Gelbe Kartons".

AVIVA-Tipp: "Verschollenes Tier" strotzt, auch in den ruhigeren Momenten, voll unbĂ€ndiger Energie. Es ist ein Album, das mit mehrmaligen Hören immer besser wird und neue Facetten entdecken lĂ€sst. Ihre ungewöhnliche Stimme, ihre Spielfreude und ihr musikalisches Talent ergeben eine beeindruckende Mischung, die nicht nur Fans von handgemachten Rock begeistern dĂŒrfte!

CĂ€the
Verschollenes Tier

Label: DEAG Music
VÖ: 14.06.2013

CĂ€the im Netz:

www.cÀthe.de

www.facebook.com/caethe.de

www.youtube.com

Weiterhören auf AVIVA-Berlin:

CĂ€the - Ich Muss Gar Nichts




Music Beitrag vom 10.11.2013 Natalie Siehr 





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