Julia Marcell - It might like you - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Music
AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

Frauensommer 2018 - Mythos 68 etage7
AVIVA-Berlin > Music AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   J├╝disches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Happy Birthday AVIVA




AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2018




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 25.06.2009

Julia Marcell - It might like you
Sharon Adler

Am 12.06.2009 erschien das Deb├╝t-Album "It might like you" der geb├╝rtigen Polin Julia Marcell. Julia ist eine der ersten K├╝nstlerInnen, die es geschafft hat, auf der Plattform Sellabands.com ...



...gen├╝gend Fans und Mittel zu sammeln, um ihr erstes Album unabh├Ąngig von einer gro├čen Plattenfirma auf die Beine und in die L├Ąden zu stellen.

"Ich bin Julia und ich schreibe Songs. Ich nenne meine Musik ┬┤Classical-Punk┬┤ - Klassik wegen der Absicht, die da hinter steht und Punk wegen ihrer Umsetzung. Die meisten meiner Songs sind Geschichten. Ich halte sie einfach, damit sie jeder verstehen kann, doch auch nicht zu einfach, so dass jeder sie auf seine Weise interpretiert. Da meine Lieder/ Geschichten sehr unterschiedlich voneinander sind, bevorzuge ich eine unaufdringliche Instrumentierung, und schaffe so eine gute Balance zwischen den Songs. Nat├╝rliche, echte Kl├Ąnge, Holz, Streicher, das Klicken der Finger auf den Klaviertasten, Fl├╝stern, Knacken, Atmen - das sind die Sounds die mich faszinieren."

An einem wundersch├Ânen Sommertag im Juli 2008 stie├č die Musikerin zuf├Ąllig auf Sellaband.com, eine Plattform, auf der sich K├╝nstlerInnen vorstellen k├Ânnen, die keinen Plattenvertrag haben. Die UserInnen der Musik-Internetseite, haben dann die M├Âglichkeit, Geld zu spenden. Immerhin 50.000 Dollar sind notwendig, um ein Album aufnehmen zu k├Ânnen. Julia hatte Gl├╝ck. Nachdem sie einen Account erstellt und ihre Lieder hochgeladen hatte, war schon drei Monate sp├Ąter die ganze Summe beisammen. 657 Menschen aus der ganzen Welt mochten, was sie dort h├Ârten und gaben ihr die M├Âglichkeit, ihre Musik professionell im Studio aufnehmen und vermarkten zu k├Ânnen.

Musik, so erz├Ąhlt Julia Marcell, hat sie schon immer begleitet: "Um ein wenig von mir selbst zu erz├Ąhlen, fr├╝her da gab es nur mich, eine Gitarre und ein gro├čes Chaos. Ich habe wohl so um die 200 Songs dar├╝ber geschrieben und die Meisten, gl├╝cklicherweise, auch schon wieder vergessen. Musik schreiben erschien mir schon immer, irgendwie, als die packendste von allen m├Âglichen Aktivit├Ąten. So habe ich viel, viel Zeit mit der Aufnahme von eigenen Demos verbracht, nur um sie wegen eines Computerabsturzes zu verlieren, und sie dann wieder aufzunehmen."

Ein Klavier war das Instrument, das ihre musikalische Inspiration in neue Wege lenkte. Nachdem sie einige Jahre viel Spa├č mit Aufnahmeprogrammen, Drumloops und Songwriting "nach dem Legostein-Prinzip" hatte, wurde ihr im Jahr 2006 klar, dass sie nicht l├Ąnger ohne ein Klavier auskommen k├Ânne. Sie wollte auf direkterem, nat├╝rlicherem Weg Komponieren, einem Weg, in dem, wie sie selbst sagt, "die Emotionen einen gr├Â├čeren Einfluss haben konnten."

F├╝nfzigtausend Dollar in der Tasche

Gemeinsam mit einigen Freunden, talentierten StreicherInnen aus Polen, nahm Julia mit dem Produzenten Moses Schneider ihr Debutalbum auf. Musikerinnen aus Berlin schlossen sich in dieser f├╝r Julia aufregenden Zeit, dem Musikprojekt an:
"Wir nahmen die Songs live auf um die Performance in ihrer ganzen unperfekten Sch├Ânheit einzufangen, den Aufnahmeraum, quietschende St├╝hle, Verspieler und andere Unf├Ąlle - alles ist auf dem Album zu h├Âren. Mir schwebte es vor etwas zu kreieren, das nicht zu offensichtlich war, sondern viel mehr Aufmerksamkeit und wiederholtes H├Âren belohnte. Ich nannte die Platte "It might like you", da es sich genau so verh├Ąlt. M├Âchtest du sie dir anh├Âren, bereite dich auf eine Begegnung vor und lasse deine Erwartungen beseite. ├ľffne dich und lasse die Musik in dich hinein, dann wird sie dich vielleicht m├Âgen".

Julia Marcell im Netz: www.JuliaMarcell.com und www.myspace.com/juliamarcell

AVIVA-Tipp: Melancholisch-sch├Ân, dabei unpr├Ątenti├Âs bis dramatisch kommen die Songs der Julia Marcell daher und machen "It might like you" damit zu einem Album, das durch seine Authentizit├Ąt und Ehrlichkeit feine Stimmungen schafft, die es wert sind, wiederholt zu werden.

Julia Marcell - It might like you
Label: Sellaband. V├ľ: 12.06.2009
Julia Marcell - songs, voice, piano, violin
Adam Bruderek - violin, trombone, backing vocals
Anna Caban - violin, trumpet, backing vocals
Anna Prokopczuk - viola, backing vocals
Patrycja Taradejna - cello, backing vocals
Jakob Kiersch - drums, backing vocals
13,99 Euro

Music Beitrag vom 25.06.2009 Sharon Adler 





  © AVIVA-Berlin 2018 
zum Seitenanfang suche sitemap impressum datenschutz home Seite weiterempfehlenSeite drucken