Barbara Sch├Âneberger - Nochmal, nur anders - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Music
AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

Frauensommer 2018 - Mythos 68 etage7
AVIVA-Berlin > Music AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   J├╝disches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Happy Birthday AVIVA




AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2018




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 01.12.2009

Barbara Sch├Âneberger - Nochmal, nur anders
Lisa Erdmann

Nach viel Swing und gro├čem Orchester tut sie es jetzt schon wieder, oder besser: nochmal, nur anders. Frau Sch├Âneberger pr├Ąsentiert ihr neuestes Werk und beliefert ihre H├Ârerinnen diesmal mit...



... jeder Menge Schweden-Pop und ansteckend guter Laune.

Sie ist klug, hat Charme und das Beste: sie nimmt sich selbst nicht zu ernst. Frauen wie Barbara Sch├Âneberger gibt es in der deutschen Medienwelt eindeutig zu wenige. Dabei scheint es, als sei es f├╝r die S├Ąngerin geradezu ein Bed├╝rfnis, ├╝ber sich selbst ab und zu mal kr├Ąftig zu lachen. Diese Selbstironie ist nicht nur sympathisch, sondern dar├╝ber hinaus auch ansteckend. Dass sich Barbara nach ihrer Premiere von "Jetzt singt sie auch noch" Ende 2007, nun, zwei Jahre sp├Ąter noch einmal traut und ihrem Publikum wieder gekonnt ihre Lieder ├╝ber die Liebe und das Leben vortr├Ąllert, erzeugt bei ihren Fans wiederholt Gl├╝cksgef├╝hle.

Bereits das Deb├╝talbum "Jetzt singt sie auch noch" war ein Riesenerfolg. Ihre Tour in 2008 ebenfalls, die Tickets waren innerhalb weniger Wochen ausverkauft. Deutschland hat mit Barbara Sch├Âneberger nun endlich wieder eine Diva, die die Pop-Herzen h├Âher schlagen l├Ąsst. Auf "Nochmal, nur anders" bereist das Show-Talent diesmal die Popgeschichte der 1970er Jahre. Zu Discotakten ├í la Abba und Udo J├╝rgens schmettert die geb├╝rtige M├╝nchnerin ihren Zuh├ÂrerInnen frech ihre deutschsprachigen Texte ans Ohr. Thema sind paarungsbereite Gro├čst├ĄdterInnen, das wundersame Berlin und Glamour als Lebenseinstellung. Logiert wird jedoch nicht mehr, wie auf der Deb├╝t-LP, in Balls├Ąlen und auf Jazz-Revuen. Es scheint, als sei die K├╝nstlerin musikalisch um Einiges gewachsen.

Die Tochter eines Konzertklarinettisten wei├č genau, was Frauen wollen und bedient ihr Auditorium diesmal mit jeder Menge tanzbaren Grooves, kraftvollen Bl├ĄserInnen und gro├čem Orchester. Der legend├Ąre Phillysound wird auf "Nochmal, nur anders" neu geboren und Frau Sch├Âneberger beweist ihr sicheres Gesp├╝r f├╝r gelungene Schlager und klangvolle deutsche Popmusik. Frau registriert sofort: diese Dame hat Spa├č an ihrer Musik und an der Produktion selbiger.

F├╝r ihr neues Konzept hat sich die 35-J├Ąhrige wieder tatkr├Ąftige Unterst├╝tzung ins Hamburger Studio geholt. Das Songwriterduo bestehend aus Frank Ramond und Matthias Ha├č leistete bei sechs der zw├Âlf Titel seinen gekonnten Beitrag und auch S├Ąngerin Pe Werner und ihr Co-Autor Peter Koobs beteiligten sich an Sch├Ânebergers zweiter LP. Die eing├Ąngigen Arrangements stammen wie schon beim Deb├╝talbum von Professor Wolf Kerschek.

Der Opener "Verboten gut" weckt mit schmissigen Up-Tempo Beats sofort auf und k├╝ndet das Motto der Platte gelungen an. Frau ahnt, was kommt und ist gespannt. Zum Thema "Liebesleben" gibt die Sch├Âneberger in ihrem zweiten Track ein paar Tipps und erkl├Ąrt mit klarer Stimme und ein bisschen Motown-Pop: "Man muss sein Liebesleben pflegen / Sonst wird sich bald gar nichts mehr regen / Man muss sein Liebesleben lieben / Beim Thema Liebe wird so h├Ąufig untertrieben".

Highlight auf "Nochmal, nur anders" ist aber in jedem Falle Sch├Ânebergers Interpretation des Udo-J├╝rgens-Klassikers "Ich wei├č, was ich will" von 1979. Konnte sich die H├Ârerin vorher nicht so recht vorstellen, wie das wohl klingen mag, ist sie bereits nach den ersten Takten begeistert. Die Version der Gro├čst├Ądterin h├Ąlt sich eng an das Original und huldigt damit respektvoll einem echten Oldtimer. Hier wird klar: Dieser Titel hat bis heute nichts von seiner Wirkung und seinem Gef├╝hl verloren.

Dass die S├Ąngerin sich nicht verstellt, einfach, weil sie es gar nicht n├Âtig hat, erkl├Ąrt sie in "Alles echt" mit den wunderbaren Zeilen: "An mir ist alles echt / Das Gute gut, das Schlechte schlecht / An mir ist alles dran / Was man von mir erwarten kann". Und zum Finale von "Nochmal, nur anders" l├Ądt die Tonk├╝nstlerin ein in ihr "Barbaradies", ihr kunterbuntes Leben, das auch ihren H├Ârerinnen einfach gute Laune macht.

Barbara Sch├Âneberger im Netz: www.barbara-schoeneberger.de

AVIVA-Tipp: Mit "Nochmal, nur anders" ist der Musikerin und Moderatorin ein ├╝berzeugendes Album gef├╝llt mit Sprachwitz und Selbstbewusstsein gelungen, das sp├Ątestens nach der ersten Wiederholung zum Mitsingen und -summen zwingt und in Erinnerungen an fr├╝here Discozeiten schwelgen l├Ąsst. Sehr sch├Ân Frau Sch├Âneberger!


Barbara Sch├Âneberger
Nochmal, nur anders

Label: Universal Music, September 2009


Weiterh├Âren auf AVIVA-Berlin:

Ina M├╝ller - Liebe Macht Taub

Ina M├╝ller ÔÇô Weiblich. Ledig. 40. - Live Edition

Annett Louisan - Teilzeithippie

Music Beitrag vom 01.12.2009 Lisa Erdmann 





  © AVIVA-Berlin 2018 
zum Seitenanfang suche sitemap impressum datenschutz home Seite weiterempfehlenSeite drucken