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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 06.12.2010

Saint Jude - Diary Of A Soul Fiend
Yasmine Georges

Was haben Janis Joplin, Aretha Franklin und die Rolling Stones gemeinsam? Sie alle standen Pate f├╝r die Musik von Saint Jude. Die f├╝nf MusikerInnen kommen aus England und haben sich den alten...



...Zeiten verschrieben. Rock- und Gospelmelodien entf├╝hren beim H├Âren in das Jahr 1969 nach "Woodstock" und Harlem.

Eigentlich ist Saint Jude gar nicht so neu. Seit 2006 gibt es die Band bereits. Drei Jahre sp├Ąter trafen sie auf Chris Kimsey, den Produzenten der Rolling Stones, und nahmen das Album "Diary Of A Soul Fiend" in Nashville und Kentucky auf. Reichlich B├╝hnenerfahrung hat die Band rund um Frontfrau Lynne Jackaman auch schon sammeln k├Ânnen. Saint Jude war schon auf diversen Festivals wie dem englischen Isle Of Wight, dem Bospop der Niederlande und der Breminale in Deutschland zu sehen. Vielleicht klingt ihr Deb├╝t deshalb welterfahren und ausgereift. Gekonnt mixen die f├╝nf K├╝nstlerInnen Rock mit Gospel und kreieren ein stimmiges Gesamtkunstwerk mit Ohrwurmpotential.

"Soul on Fire" hei├čt der erste Song. W├Ąhrend Lynne Jackaman mit ihrer rauen Stimme, die sich vollt├Ânend um jede Silbe h├╝llt, die ersten Zeilen zum Besten gibt, wird sie von Adam Greene auf der Gitarre begleitet. Jo Glossop spielt Keyboard, Lee Cook sitzt an den Drums und Colin Palmer ├╝berzeugt als Bassist. Die Einstiegsnummer zeigt bereits das breite Spektrum von Saint Jude - vom ersten Ton an ├╝berzeugt die Vielfalt der Musik, die Soulstimme der S├Ąngerin tut ihr ├ťbriges. Auch der zweite Track hat es in sich. Auf "Garden Eden" wurde das Quintett au├čerdem von Rockikone Ron Wood unterst├╝tzt. Der Song schlie├čt mit einem Zum-in-die-Knie-gehen-Gitarrensolo der Extraklasse und bietet eine gute ├ťberleitung zu "Little Queen", der an Rockmelodien der 80er Jahre erinnert. Der dritte Song ist auch einer der wenigen Gute-Laune-Tracks des Albums. Verspielt, fr├Âhlich und tanzbar ÔÇô ein Lied wie geschaffen f├╝r einen Sommerabend, ein paar Bier und eine Runde auf dem Parkett.

Die Nummer Vier "Down This Road" f├╝hrt den Gospel ein. Gehaltvoll und kirchengerecht klingt er. Der Chor im Hintergrund unterst├╝tzt Lynnes rauchige Stimme, die sich nahtlos in die Soulmelodie einf├╝gt. Die anf├Ąngliche Skepsis verfliegt schnell, denn die als Rockband getarnte Gruppe entpuppt sich schnell als musikalisches Multitalent, das souver├Ąn die Gospelnummern meistert. Zum Dahinschmelzen und Mitschwingen sind diese Tracks, die dem Album das gewisse Etwas einhauchen. Auch die Nummer F├╝nf "Down And Out" ist ein melancholischer Gospelsong, erst bei "Pleased to meet you" schlagen die F├╝nf wieder Rockt├Âne an. "I┬┤ll be raising as you┬┤re going down" k├╝ndigt Lynne Jackaman auf dem Track an. Eine Kampfansage an die Casting-Bands der Neuzeit? Wer wei├č, fest steht: Saint Jude h├Ąlt das Versprechen, welches schon das Cover zum Album gibt: Authentizit├Ąt. Auf dem Deckblatt der CD sind Lynne und Gitarrist Adam Greene vor schwarzem Hintergrund zu sehen, darunter steht in Schreibschrift der Name des Albums geschrieben. Auf der R├╝ckseite sind drei der MusikerInnen im Studio abgebildet. So lebensecht wie sie sich auf dem Cover pr├Ąsentieren, klingen die F├╝nf auch. Hinter jedem Song steckt eine Geschichte, jeder Titel ├╝berzeugt durch seine Einzigartigkeit. Mit "Southern Belles" schlie├čt das Deb├╝t. "Watch me fly" singt Lynne darauf und tritt mit den anderen Bandmitgliedern den finalen H├Âhenflug an.

AVIVA-Tipp: Saint Jude passt zu 80er-Jahre-Freiheit, hautengen Jeans, schrillen Farben und muffigen Kneipen mit guter Musik und dann wieder zu ruhigen Stunden am Lagerfeuer, Abendspazierg├Ąngen am Meer und H├Ąngematten. Mit ihren Rock- und Gospelkl├Ąngen revolutionieren die F├╝nf vielleicht nicht die Musikszene, aber wer sehnt sich nicht nach wohlklingenden Neuinterpretationen des Altbekannten? Gegen die ├╝ber-geh├Ârte Stones-Platte kann frau nun Saint Judes Deb├╝t eintauschen und zur├╝ck in eine Zeit der Freiheit und Ideale reisen.

Saint Jude
Diary Of A Soul Fiend

Label: Saint Jude Records, V├ľ: 26.11.2010

Weitere Infos zu den K├╝nstlerInnen finden Sie auf:

www.saintjude.biz

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

"Janis Joplin"

"Aretha Franklin"

"Yeah Yeah Yeahs ÔÇô It┬┤s Blitz"



(Quelle: Gordeon Music Promotion)

Music Beitrag vom 06.12.2010 AVIVA-Redaktion 





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