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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 15.06.2011

Rickie Lee Kroell - Otherwise
Lisa Erdmann

So gegens├Ątzlich wie M├╝nchen und New York sind auch die K├╝nstlerin und der Sound dieses Deb├╝talbums. Hinter unaufgeregtem bis ernstem Jazz-Pop verbirgt sich eine junge Frau, die trotz ihres...



... Alters unheimlich erwachsen und fast frei von Klischees den Ton angibt.

W├Ąhrend andere K├╝nstlerinnen seit viel zu vielen Jahren ihre ewige Jugendlichkeit zelebrieren, schl├Ągt Rickie Lee Kroell den entgegengesetzten Weg ein und pr├Ąsentiert mit "Otherwise" ein Deb├╝talbum, das bedacht und ernsthaft, mit kitschloser Melancholie gl├Ąnzt. Die in 1990 in New York geborene und im Alter von vier Jahren nach M├╝nchen umgesiedelte Rickie Lee Kroell textet, komponiert und singt ihre ersten zehn Titel, als w├╝rde sie seit Jahren nichts anderes tun.

Als Tochter eines Komponisten und Schlagzeugers liegt der 20-J├Ąhrigen Musik im Blut und sie hat schon in jungen Jahren gelernt, mit ihrem Talent klug umzugehen. Im Altern von sieben Jahren erh├Ąlt sie den ersten Klavierunterricht Als Vierzehnj├Ąhrige wechselt sie zu Geige und Schlagzeug und belegt am musischen Pestalozzi-Gymnasium in M├╝nchen, wo sie 2009 Abitur macht, die Leistungskurse Englisch und Musik. W├Ąhrend sich Rickie Lee Kroell f├╝r ihr Abitur intensiv mit dem Piano besch├Ąftigt, beginnt sie nebenbei auch, ihre ersten Songs zu schreiben. Das Ergebnis kann frau nun auf "Otherwise", dem Deb├╝talbum der M├╝nchnerin mit den New Yorker Wurzeln bestaunen - ein Longplayer voller stilsicherer Botschaften rund um das (Liebes-)Leben.

Auch wenn der Opener "Thanks To Dean" noch etwas beil├Ąufig daherpl├Ątschert, h├Ârt frau sp├Ątestens beim zweiten Titel "Call Me When It`s Over" genauer hin. Neben balladeskem Jazz-Rock steht bei der ersten Single-Auskopplung auch Kroells durchaus facettenreiche Stimme im Vordergrund - und erinnert dabei erstaunlich eindrucksvoll an gro├če K├╝nstlerinnen wie ihre Namensgeberin Rickie Lee Jones. Um die Gemeinsamkeiten von Liebe und Krieg geht es in dem jazzigen "It`s All At War", ein charmanter, pianogetragener Song zum Abschalten und Mitsummen.

W├Ąhrend "Voices" mit schnippendem Bass und weicher Gitarre ins Ohr geht, schleicht sich "More To Me" vor allem durch Kroells zart-fordernden Gesang in die Geh├Ârg├Ąnge der H├Ârerin. Auch "Can`t Be That Bad" ist ein Song mit Charakter, der, getragen von schweren Klavier-Takten, seine Botschaft langsam und feinf├╝hlig entschl├╝sselt. Das Finalst├╝ck "Otherwise" schlie├člich l├Ąsst als schlichte Sehnsuchts-Ballade das gleichnamige Album warm ausklingen.

Richie Lee Kroell im Netz: www.rickieleekroell.de

AVIVA-Tipp: Es scheint, als wisse diese junge Frau genau, was sie tut. Dass Jazz-Melodik, Akustik-Gitarre und Pop-Sound wunderbar zusammen passen, d├╝rfte sp├Ątestens nach diesem Deb├╝talbum keine mehr bezweifeln. Bleibt zu hoffen, dass aus dem Geheimtipp "Rickie Lee Kroell" bald eine der besten Entdeckungen des Jahres wird.


Rickie Lee Kroell
Otherwise

Label: 4.1 Records (New Music Distribution), V├ľ: Mai 2011


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Music Beitrag vom 15.06.2011 Lisa Erdmann 





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