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AVIVA-BERLIN.de im Juli 2018 - Beitrag vom 12.02.2007

Natalie Cole – Leavin`
Silvy Pommerenke

Stephanie Natalie Cole, die black power lady, kommt nach Jahren der Abstinenz mit einem fabelhaften neuen Studioalbum in die Verkaufsregale. Songs der siebziger bis neunziger Jahre werden von ihr...



...frisch interpretiert. Der Tochter von Nat King Cole sieht man ihre 57 Jahre bei weitem nicht an – mögen da auch Computerprogramme ihr übriges zu beigetragen haben.

Ihre Stimme klingt gereifter denn je, und mit dem frisch gepressten Album, nach knapp vierjähriger Pause, hat sie sich altbekannter Klassiker (zudem ihrer Lieblingslieder) aus dem Pop- und Rockgeschehen bedient, die sie mit Jazz-, Gospel- und Soulinterpretationen regelrecht aufpeppt. Sie schlug die Idee der Plattenfirma Verve zuerst aus, weil sie von sich behauptet: "Ich singe Jazz, aber ich bin keine Jazzsängerin", hat sich dann aber auf dieses Jazzalbum, das in Wahrheit mehr ein Soulalbum geworden ist, eingelassen.

Die studierte Kinderpsychologin hat in ihrer mehr als dreißigjährigen Musikkarriere über zwanzig Alben produziert. Bereits das Debutalbum von 1975 "Inseparable" brachte ihr zwei Grammys ein. Wen wundert es, ist sie doch dank ihres Vaters in Musikerkreisen groß geworden und hat quasi den Soul mit der Muttermilch eingesogen. Nachdem sie sich früher stark Interpretationen von Liedern der Generation ihres Vaters gewidmet hat, schrieb mit dem Titelsong "Calling you" des Films "Out of Rosenheim" (der wiederum genial von Cæcilie Norby umgesetzt wurde!) Musikgeschichte. Ihr letztes Album "Ask a Woman Who Knows” von 2002, stieg umgehend auf Platz eins der Billboard-Jazz-Charts - ein gleiches Schicksal dürfte ihr mit "Leavin´" blühen.

Ihr Leben verlief allerdings nicht ganz so gradlinig, wie man es erwarten könnte, denn neben Alkohol-, Drogensucht und Prostitution hat sie so allerlei Tiefen durchlebt. Andererseits gehören diese im Showbizz wohl zum Berufsrisiko (siehe Whitney Houston), das Mann, respektive Frau eingeht. Wie viele ihrer Kolleginnen hat auch sie letztendlich den Absprung von diesen nur scheinbaren Lebenssinngebern und –aushaltern geschafft, und man sieht ihr dieses extreme Vorleben so gar nicht an.

Anspieltipps: "Old man", die berühmt berüchtigten Generationskonfliktshymne von Neil Young, in femininer Umsetzung – für alle Young Fans sei gesagt, dass sie mehr als großartig geworden ist. Des weiteren ist "Man with the child in his eyes", originär von Kate Bush, grandios umgesetzt, und Cole beweist, dass dieser Song auch in einigen Tonlagen tiefer wunderschön klingen kann! "You gotta be" von ihrer schwarzen Kollegin Des´ree einst in den neunziger Jahren zum Ohrwurm generiert, hat gute Chancen auf eine Single-Auskopplung und damit auf erneuten Ruhm!

Natalie Cole im Netz: www.nataliecole.com

Weiterhören: Randy Crawford und Diana Ross.

Weiterlesen: "Angel on My Shoulder: An Autobiography" (Warner Books, November 2000).

AVIVA-Tipp: Kommt immer gut, währt ewig lang. Klassiker der Popgeschichte von Miss Cole neu interpretiert – wundervoll!

Natalie Cole
Leavin`

Label: Universal Music, VÖ Februar 2007

Music Beitrag vom 12.02.2007 Silvy Pommerenke 





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