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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 25.04.2010

Jahcoozi - Barefoot Wanderer
Tatjana Zilg

In Berlin fand sich das Trio vor acht Jahren zusammen, um die Club-Szene mit ihrem aufregend pulsierenden Sound aufzumischen. Mit Blickfang Sasha Perera in der Mitte wurden ihre Live-Auftritte ...



... umgehend unvergesslich und ließen Jahcoozi zum heiß umworbenen Insider-Tipp in der Post-Techno-Szene werden - und bei allen anderen kreativen Geistern, die experimentelle Beats lieben.

Ihre erste Veröffentlichung "Fish" kursierte durch alle Hände, die in der Szene etwas zu melden haben, und wurde rasch für außergewöhnlich gut befunden.

Jahcoozi, das sind neben Sasha Perera - der britischen Sängerin mit der verrucht-sexy, energetischen Stimme - der Ur-Berliner Robert Koch, der die elektronischen Beats beisteuert, und Oren Gerlitz aus Tel Aviv, der mit seinen unwiderstehlichen Basslines das Blut in den Adern pochen lässt. Von den Ex-Fabriketagen- und Hinterhausparties stiegen sie schnell auf in die Profi-Musikliga. 2005 erschien ihr Longplay-Debüt "Pudre Breed Mongrel", zwei Jahre später folgte "Blitz´n´Ass". Dazwischen und danach standen unzählige 12inch-Releases auf Labels wie Citizen Recordings, Crosstown Rebels, Playhouse bis sie bei Bpitch Control (mitbegründet von Ellen Allien) ankamen.
2008 startete die Band zu einer großen Tour auf vier Kontinenten durch, während der sie an den besten Orten der Welt spielte und endgültig zum globalen Gewinner wurde. Von der Transmediale in Berlin über Kuala Lumpur und St. Petersburg bis hin zu Raves in Transsilvanien: Nirgends fehlten ihre Aufsehen erregenden und unberechenbaren Live-Shows.

Mit dem Elfer-Track-Paket von "Barefoot Wanderer" zeigen sich die drei JahcoozianerInnen etwas gesettleter als zu ihrer turbulenten Anfangszeit und laden ein zu einer exzellent geführten Wanderung durch prickelnd eingängige Rhythmen, verziert mit einprägsamen, spannungsvollen Vocals. Nicht nur Sasha Perera sorgt für diese, auch Gäste wie Barbara Panther ("Barricaded") und M. Sayyid ("Powerdown Blackout") erklimmen die Gipfel des Sound-Trips mit barfüßiger Leichtigkeit.

Auch physikalisch blieben die AkteurInnen während des Aufnahmeprozesses nicht nur in der Berliner Wahlheimat. Mit Unterstützung des Goethe Instituts bereisten sie Kenia und nahmen dort den Track "Msoto Millions" mit MCs von Uko Flani, einer kenianischen Dancehall/Reggae-Crew in Nairobi auf. Desweiteren gesellten sich im Laufe der Tracks der Perkussionist Guillermo Brown aus New York und der Tontopfpercussionkünstler Oori Shalev aus Israel dazu.

Eine kleine Zeitmaschine hinaus aus dem elektronisch Dub- und Bass-Areal mit den hitzigen Reggae-Einschlägen (besondere Empfehlung: "Lost In The Bass") bietet das The Cure-Cover "Close To Me", das den ursprünglichen Charme eines der größten Erfolge der New Wave-Legende aus den 1980ern in einer ungewohnten und umso mehr bestechenden Variante in die Ohren der HörerInnen des Jahres 2010 beamt.

Weiterhören auf AVIVA-Berlin: Ellen Allien

Jahcoozi im Netz: www.myspace.com/jahcoozi

AVIVA-Tipp: Prädikat: Extravagant und dabei packend eingängig. Das illustre Trio von Jahcoozi liefert Rhythmen zwischen markanter Lässigkeit und hitziger Sommererwartung für die öffentlichen und geheimen Dancehalls ihrer Schaltzentrale Berlin, dem Kultur-Schmelztiegel des neuen Jahrtausends. Professionalität, Charme und Charisma kombinieren Sasha Perera und ihre Teamplayer mit Kreativität und Intuition und fügen sich so hundertprozentig in das kollektive Potential der Hauptstadt ein.

Jahcoozi
Barefoot Wanderer

Label: Bpitch Control, VÖ April 2010



Music Beitrag vom 25.04.2010 AVIVA-Redaktion 





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