Exhibitions, Art Events und TV-Tipps - von Frauen in Berlin - von Mai bis August 2018. Ausstellungen in Berlin, KĂĽnstlerin, KĂĽnstlerinnen - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 26.05.2018

Exhibitions, Art Events und TV-Tipps - von Frauen in Berlin - von Mai bis August 2018
AVIVA-Redaktion

Ein Kunstjahr voll Frauen, Kunst und Kultur! Hier finden Sie einen Ăśberblick ĂĽber Ausstellungen von etablierten ebenso wie noch unbekannten KĂĽnstlerinnen in Berlin.



Liebe LeserInnen, diese Seite wird regelmäßig aktualisiert, es lohnt sich also, öfter vorbeizuschauen! Zur Info - Sie finden die Termine chronologisch nach dem Beginndatum geordnet, bitte scrollen Sie sich daher am besten immer durch diesen Kalender, um zu einem bestimmten Datum zu gelangen.
Ihre AVIVA-Berlinerinnen


Wenn Sie zu Besuch in Berlin sind und eine der hier im AVIVA-Berlin-Veranstaltungskalender veröffentlichten Veranstaltungen besuchen möchten, aber noch keine Unterkunft haben, finden Sie sicherlich beim Hotelpreisvergleich trivago eine Unterkunft.

Terminsuche: 2018

  • 09. Februar – 03. Juni 2018
    Sigrid Neubert – Fotografien. Architektur und Natur. Eine Sonderausstellung der Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin
    Sigrid Neubert (geboren 1927) ist eine der bekanntesten Architekturfotografinnen Deutschlands. Rund 30 Jahre lang arbeitete sie fĂĽr bedeutende ArchitekturbĂĽros und entwickelte dabei mit ihren kontrastreichen, die Strukturen der Bauten klar herausarbeitenden Fotos einen eigenen Stil. Seit den 1970er-Jahren schuf sie ebenso eindrucksvolle Naturbilder, denen sie sich ab 1990 ausschlieĂźlich widmete. Die Retrospektive im Museum fĂĽr Fotografie ist mit einer groĂźzĂĽgigen Schenkung wesentlicher Werkkonvolute an die Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek verbunden.
    Sigrid Neubert machte 1954 an der Bayerischen Staatslehranstalt für Fotografie ihre Meisterprüfung. Nach einer Zeit als Werbefotografin für die Glas- und Keramikindustrie konzentrierte sie in der zweiten Hälfte der 1950er-Jahre ganz auf die Architekturfotografie. Stilistisch orientierte sie sich dabei an US-amerikanischen Vorbildern und entwickelte eine eigene, immer wieder durch atmosphärische Dichte und ungewöhnliche Perspektiven gekennzeichnete Bildsprache.
    Veranstaltungsort: Museum fĂĽr Fotografie
    Jebensstr. 2
    10623 Berlin
    Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa + So 11 – 19 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
    Mehr Infos unter: www.smb.museum

  • 18. Februar bis 17. Juni 2018
    DIE ERSTE GENERATION. Bildhauerinnen der Berliner Moderne
    Mit Sophie Wolff, Käthe Kollwitz, Milly Steger, Marg Moll, Tina Haim-Wentscher, Renée Sintenis, Christa Winsloe, Emy Roeder, Jenny Mucchi-Wiegmann und Louise Stomps formierte sich eine erste Generation von freischaffenden Bildhauerinnen in Deutschland, die von ihrer Kunst leben konnten und der Weimarer Republik Anerkennung bei Kunstkritik und Publikum fanden. Nicht alle dieser heute zum großen Teil vergessenen Künstlerinnen überlebten, denn die Naziherrschaft setzte ihrem Leben und Werk ein jähes Ende. Das Leben und Wirken der Vorreiterinnen bildet die Ausstellung ab.
    Veranstaltungsort: Georg Kolbe Museum
    Sensburger Allee 25
    14055 Berlin
    Mehr Informationen finden Sie unter:
    www.georg-kolbe-museum.de sowie www.facebook.com/GeorgKolbeMuseum

  • 09. März bis 15. Juli 2018
    Ich habe mich nicht verabschiedet. Frauen im Exil – Fotografien von Heike Steinweg
    Die Berlinerin Heike Steinweg mag einigen schon durch ihre Ausstellung "Israelis und Deutsche im Portrait" bekannt sein. Für ihr aktuelles Projekt porträtierte die Fotografin seit 2015 Frauen, die in Berlin im Exil leben. Sie haben die verschiedensten kulturellen, regionalen und sozialen Hintergründe. Gemeinsam sind ihnen jedoch der Mut und der Wille, neu zu beginnen. Die Fotografin zeigt Menschen, die die Entscheidung getroffen haben, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich eine neue Existenz aufzubauen. Sie verleiht ihnen eine Präsenz, in der ihre Würde und Individualität sichtbar werden. Die Porträts werden von persönlichen Texten der Frauen begleitet.
    Zu diesem Anlass werden sowohl Elisabeth Tietmeyer, die Direktorin des Museums Europäischer Kulturen, als auch die Fotografin persönlich sprechen.
    Am Sonntag, den 18.03.2018, wird um 16:00 Uhr im Museum Europäischer Kulturen der Syrische Frauenchor "Haneen" (arabisch für "Sehnsucht") ein Konzert geben. Vorab findet um 15 Uhr eine Führung durch die Fotoausstellung mit der Kuratorin und Fotografin statt.
    Veranstaltungsort: Museum Europäischer Kulturen
    Arnimallee 25
    14195 Berlin
    Öffnungszeiten: Di–Fr 10– 17 Uhr, Sa/So 11– 18 Uhr
    Eintritt: 8,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro
    Weitere Informationen zur Ausstellung unter:
    www.smb.museum/ausstellungen oder auf www.facebook.com/events
    Weitere Informationen zum Konzert unter:
    www.smb.museum/veranstaltungen
    Mehr Informationen zu Heike Steinweg photography unter:
    www.heikesteinweg.de

  • 30. März bis 04. Juni 2018
    "So was kann nicht existieren"
    Ein Fotoprojekt ĂĽber nicht heteronormative Ostpolinnen (Bialystok) von Emilia Oksentowicz & Anna Kozicka

    "Mit diesem Projekt ĂĽber nicht heteronormative Frauen haben wir einen fehlenden Raum in unserer Gesellschaft eingefordert. Einen freien und sicheren Raum fĂĽr alle Frauen, die nicht die traditionellen gesellschaftlichen Erwartungen erfĂĽllen", so die KĂĽnstlerinnen.
    Emilia Oksentowicz: Fotografin, Absolventin der Universität der Künste in Poznan, Kämpferin für eine gesellschaftliche Veränderung
    Anna Kozicka: Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungstrainerin fĂĽr Frauen, Art-Therapeutin, Slam-Poetin und leidenschaftliche Bergsteigerin
    Emilia und Ania sind zur Vernissage anwesend und erzählen über das Projekt sowie über das Leben nicht heteronormativer Frauen in Polen.
    Veranstaltungsort: BEGiNE - Treffpunkt und Kultur fĂĽr Frauen e.V.
    exklusiv fĂĽr Frauen
    Potsdamer Str. 139
    10783 Berlin-Schöneberg
    U2 BĂĽlowstr., U1 KurfĂĽrstenstr., U7 Kleistpark, Bus M48, M85, 187, M19 Haltestelle: U BĂĽlowstr.
    Telefon: 030 / 215 14 14, Email: kultur@begine.de
    www.begine.de

  • 20. April - 22. Juli 2018
    Covered in Time and History: Die Filme von Ana Mendieta
    Eine Auswahl von 23 Filmen aus dem Werk Ana Mendietas (1948–1985), welches in einer mehrjährigen kooperativen Forschungsarbeit amerikanischer Institute aufgearbeitet und digitalisiert wurde.
    Die Ausstellung macht das vielschichtige Filmwerk der herausragenden kubanisch-amerikanischen Künstlerin, die sich frei zwischen Disziplinen wie Body-Art, Land-Art und Performance-Kunst bewegt, erstmals in großem Umfang zugänglich.
    Seit 1973 manifestierte sich deren künstlerische Praxis in Fotografie und Film in zweierlei Hinsicht: Einerseits existieren ihre Arbeiten als in der Natur geschaffene Werke, die sich allmählich verändern und verschwinden, andererseits überdauern sie als von ihr konzipierte bewegte und unbewegte Bilder. Verbindendes Element ist der immer wiederkehrende Einsatz der abstrahierten weiblichen Gestalt im Dialog mit der sie umgebenden Natur – nicht zuletzt, um die Trennung zwischen Natur und Körper infrage zu stellen. Das Werk überschreitet viele Grenzen, einschließlich geografischer und politischer Räume und der Erforschung von Geschichte, Geschlecht und Kultur.
    Eine Ausstellung in Kooperation mit der Katherine E. Nash Gallery an der University of Minnesota, kuratiert von Lynn Lukkas und Howard Oransky.
    Ă–ffnungszeiten ab 20. April 2018:
    Mittwoch bis Montag 10:00 – 19:00 (Dienstag geschlossen)
    Eintritt: Regulär 9 Euro, ermäßigt 6 Euro. Freier Eintritt bis 16 Jahre.
    Weitere Informationen und Tickets unter: www.gropiusbau.de
    Veranstaltungsort: Martin-Gropius-Bau
    NiederkirchnerstraĂźe 7
    10963 Berlin

  • 26. April 2018 – 26. August 2018
    Fotoausstellung: "Inge Morath 1923–2002. Aus einem fotografischen Kosmos"
    Das Verborgene Museum widmet sich in Zusammenarbeit mit dem FOTOHOF archiv Salzburg dem Werk der Magnum-Fotografin Inge Morath. Sowohl als Dokumentaristin des alltäglichen Lebens wie auch stille Beobachterin, gelang es ihr mit der Kamera weltweit Menschen und Orte in "sentimentaler Zärtlichkeit" (Arthur Miller) festzuhalten.
    Mit einer Auswahl ihrer KünstlerInnenbildnisse und Reisefotografien u.a. aus Europa, China, Russland, dem Iran und USA begibt sich die Ausstellung auf die Spuren der Fotografin. Neben ihren Arbeiten und denen des österreichischen Fotografen Kurt Kaindl, ist in der Ausstellung auch der Dokumentarfilm "Copyright by Inge Morath" zu sehen, den die Filmemacherin Sabine Eckhard 1991 in enger Zusammenarbeit mit der Fotografin konzipiert und gedreht hat.
    Die in Graz 1923 geborene Inge Morath war nach dem Studium zunächst als Redakteurin für Magnum tätig, begann gleichzeitig zu fotografieren. 1954 wurde sie von Magnum erstmals zu einer ausgedehnten Reportage-Reise nach Spanien geschickt, ein nächster Auftrag führte sie nach London. Aufträge aus der Filmindustrie brachten sie zusammen mit Henri Cartier Bresson in die USA, wo sie u.a. 1960 am Set des Films "Misfits - Nicht gesellschaftsfähig" fotografierte. Das Drehbuch stammte von Arthur Miller, den sie 1962 heiratete.
    Weitere Informationen zur Ausstellung unter:
    www.dasverborgenemuseum.de
    Mehr Informationen zu Inge Morath unter:
    www.ingemorath.org
    www.twitter.com
    www.facebook.com
    Eintritt: 3 Euro, Ermäßigt 1,50 Euro
    Veranstaltungsort: DAS VERBORGENE MUSEUM
    Dokumentation der Kunst von Frauen e.V.
    SchlĂĽterstraĂźe 70
    10625 Berlin
    Öffnungszeiten: Do & Fr 15 – 19 Uhr, Sa & So 12 – 16 Uhr

  • 27. April bis 21. Juni 2018
    "Spring is Whispering – Der Frühling flüstert"
    Mit Werken der KĂĽnstlerin AyĹźe Domeniconi

    "Bei meiner Arbeit lasse ich mich gerne von den Jahreszeiten inspirieren. Der unermüdliche Wechsel von entstehen, reifen, vergehen, sterben und wiederauferstehen fasziniert mich. Nicht nur die Pflanzen, die Farben, das Licht – auch die Stimmungen sind immer wieder anders. Meine Ausstellung bei den Frauenkreisen im Frühjahr 2018 wird die fröhlich hoffnungsvolle Jahreszeit zum Thema haben. Gezeigt werden Malereien auf Leinwand sowie Drucke auf Papier.
    Ayse Domeniconi, geboren in Izmir, TĂĽrkei, kam nach Berlin in den 70er Jahren. Sie studierte Malerei in der Julius Hebing Malschule. Ayse lebt heute als freischaffende KĂĽnstlerin in Berlin und pendelt zwischen ihrer ursprĂĽnglichen und ihrer Wahlheimat.
    Veranstaltungsort: Frauenkreise
    Choriner Str. 10
    10119 Berlin
    Email: kontakt@frauenkreise-berlin.de
    www.frauenkreise-berlin.de
    www.ayse-domeniconi.de

  • 27. April - 27. August 2018
    EVA & ADELE - L´AMOUR DU RISQUE
    EVA & ADELE – L´AMOUR DU RISQUE präsentiert in einer retrospektiven Gesamtinstallation Werke des Künstler*innenpaares aus den letzten 25 Jahren und erläutert die konzeptuelle Haltung, sowie ihre Bildwelten.
    Unterschiedlichste Medien wie Zeichnungen, Malerei, Fotografie, Video und Skulptur aus den wichtigsten Werkgruppen, sowie selbstentworfene Kostüme und Kostümpläne, verdeutlichen ihre radikal Grenzen überschreitende, hoch differenziert ausgearbeitete künstlerische Existenz. In dieser leben sie selbst ihren Alltag als permanente Performance, die sie aus ihrem Konzept Wherever we are is Museum entwickelt haben. Mit dieser verbindlichen Gemeinschaft zeigen sie - ganz nach dem von ihnen entwickelten Slogan Over the Boundaries of Gender - die Vision einer neuen Rollendefinition auf.
    Der Titel der Ausstellung L´AMOUR DU RISQUE verdeutlicht nicht nur ihre Liebe, sondern auch das gemeinsam getragene Risiko, sich mit dieser Existenz radikal den äußeren und inneren Gefahren bis heute auszusetzen.
    Zur Ausstellung haben EVA & ADELE kleine Geschenkobjekte wie Parfum aus Grasse und Handtaschen kreiert, zudem erscheint ein Katalog und ein umfassendes Begleitprogramm.
    Kuratiert von Heike FuhlbrĂĽgge.
    Öffnungszeiten: Mi – Mo, 12 – 18 Uhr
    Veranstaltungsort: me Collectors Room Berlin / Stiftung Olbricht
    AuguststraĂźe 68
    10117 Berlin
    www.me-berlin.com

  • 5. Mai – 16. Juni 2018
    Künstleringespräch zur Finissage: 16.6.18, 16:00

    Über Allem Die Sterne – Sobre Todo Las Estrellas - Gisela Weimann
    30 Jahre Städtepartnerschaft Berlin – Madrid – 30 años de hermanamiento Madrid – Berlín
    "Über Allem Die Sterne - Sobre Todo Las Estrellas" ist der Titel der parallelen Einzelausstellungen von Gisela Weimann in Berlin und Madrid, die im Rahmen der 30jährigen Partnerschaft beider Städte 2018 stattfindet. Der Titel suggeriert reale Verbindungen – ein die künstlerische Praxis der kosmopolitischen, netzwerkenden Künstlerin seit Jahrzehnten bestimmender Ansatz – zugleich verweist er auf das Kosmische, die Kraft des Überirdischen – ebenfalls wiederkehrende Themen in Weimanns Arbeiten.
    Das dialogische Prinzip zeigt sich auch in der Verbindung verschiedener Ausdrucksformen wie Bildern, Poesie, Text, Musik und Tanz in Weimanns Werken, wofĂĽr sich die KĂĽnstlerin der Zeichnung, Collage, Fotografie, des Videos bis hin zur raumgreifenden Installationen bedient. Viele ihrer Werkgruppen sind als Serie angelegt und stellen sich so dem Eigensinn der Zeit entgegen.
    Veranstaltungsort: alpha nova-kulturwerkstatt & galerie futura
    Am Flutgraben 3
    12435 Berlin
    Mi-Sa, 16:00-19:00 Uhr.
    U1 Schlesisches Tor, S Treptower Park, Bus 265 Heckmannufer
    Weitere Infos unter: www.alpha-nova-kulturwerkstatt.de und www.facebook.com
    Email: mail@alpha-nova-kulturwerkstatt.de

  • 10. Mai – 20. August 2018
    LESBISCHES SEHEN – Positionen von Künstler_innen in Berlin
    Die Ausstellung LESBISCHES SEHEN rückt künstlerische Positionen von queeren FLT* (Frauen, Lesben, Trans) aus über 100 Jahren in den Blick und zeigt Werke von mehr als 30 Künstler_innen aus sechs Generationen. Damit unternimmt das Schwule Museum im Rahmen des "Jahres der Frau_en" einen ersten Versuch, sie und ihre Arbeiten zu würdigen. Präsentiert wird ein "verborgenes Museum" queerer Kunst – aus nicht hegemonial-männlicher Perspektive – ein nicht nur für das Schwule Museum wichtiger Meilenstein, dessen Gründung mit der Ausstellung "Eldorado. Homosexuelle Frauen und Männer in Berlin 1850-1950" seinen Ausgang nahm.
    LESBISCHES SEHEN nimmt Bezug auf die legendären Ausstellungsprojekte feministischer Kulturaktivist_innen: Etwa die Schau "Künstlerinnen International 1877–1977", 1977 in (West-) Berlin von einer Gruppe von Künstlerinnen initiiert – darunter Ursula Bierther, Evelyn Kuwertz und Sara Schumann – oder die wegweisende Ausstellung "Das Verborgene Museum", welche 1987 die Kunst von Frauen in den Berliner Sammlungen dokumentierte und unter anderem von Evelyn Kuwertz und Gisela Breitling kuratiert wurde. Inspiriert ist LESBISCHES SEHEN nicht zuletzt von der "Great American Lesbian Art Show" (GALAS), 1980 im Woman´s Building, Los Angeles, mit Werken von u. a. Tea Corinne, Harmony Hammond und Kate Millet.
    Diese Projekte waren programmatisch für den Kampf von FLT* um Repräsentation in der Kunstwelt und damit ein erstes Aufbegehren gegen die ungleiche Verteilung von ökonomischem und kulturellem Kapital, die heute noch bestimmt wird von Heteronormativität, Geschlechterbinarität, Klassenverhältnissen und Rassismus.
    Motiviert ist das Ausstellungsprojekt LESBISCHES SEHEN von der Beobachtung, dass auf den ersten Blick wenig "Lesbisches" in der Kunstgeschichte zu finden ist und der Frage, wonach eigentlich zu suchen wäre: Der Selbstdefinition der Künstler_in? Nach dem Inhalt oder der Form des Kunstwerkes? Den Produktionsbedingungen, den sozialen Kontexten, innerhalb derer Kunst entsteht? Oder nach der Interpretation durch die Betrachter_innen? Wie kann überhaupt etwas als "lesbisch" gesehen werden in einer Kultur, in der ein "male gaze" die Blickregime fundamental bestimmt? Und würde all das heute nicht eher unter dem Begriff "queer" verhandelt werden?
    Die Ausstellung entwirft eine utopisch-melancholische Galerie, die lesbischen Begehrensformen, Erfahrungswelten, Identitätsentwürfen und Lebensweisen auf der Spur ist. "Lesbisch" wird dabei in seinem umfassendsten Sinn verstanden und anerkannt, dass Begehren und Geschlechtsidentitäten fluide und komplex sind.
    Kuratiert von Birgit Bosold und Carina Klugbauer.
    Eintritt: 7,50 Euro, ermäßigt 4 Euro
    Veranstaltungsort: Schwules Museum
    LĂĽtzowstraĂźe 73
    10785 Berlin
    Ă–ffnungszeiten: Sonntag, Montag, Mittwoch & Freitag: 14-18 Uhr. Donnerstag: 14-20 Uhr. Samstag: 14-19 Uhr. Dienstag: Ruhetag
    Weitere Informationen unter: www.schwulesmuseum.de oder auf www.facebook.com

  • 18. Mai – 12. August 2018. Eröffnung am 17. Mai 2018 um 19 Uhr
    Elfi Mikesch, Rosa von Praunheim und Werner Schroeter. "Abfallprodukte der Liebe." Ausstellung mit Begleitprogramm
    Werke der Fotografin, Kamerafrau und Regisseurin Elfi Mikesch sowie dem Filmemacher, Maler, Autor und Aktivisten Rosa von Praunheim und dem Regisseur von Film-, Theater- und Operninszenierungen Werner Schroeter (1945 – 2010) werden erstmals räumlich zusammengeführt.
    Bereits in den 1960er Jahren griff das Trio Fragen zu Gender, Body-Politics und Otherness auf und prägt bis heute den Bilderkanon des künstlerischen Undergrounds. In der Ausstellung werden die gemeinsamen Wurzeln in der Westberliner Subkultur sichtbar und die künstlerische Freundschaft zu einem Motiv verdichtet. Umgesetzt wird dieses durch begehbare Räume, die die vielfältigen ästhetischen und biografischen Bezüge von fünf Dekaden bis in die Gegenwart untereinander auffächern.
    Filmvorführungen, Performances, Talkshows und Diskussionen mit internationalen GästInnen ergänzen die Ausstellung.
    Der Eintritt ist zur Ausstellungseröffnung mit Jeanine Meerapfel, Elfi Mikesch, Rosa von Praunheim am Donnerstag, den 17. Mai 2018, frei.
    Veranstaltungsort: Akademie der KĂĽnste
    Pariser Platz 4
    10117 Berlin
    Öffnungszeiten: Di – So 11 bis 19 Uhr
    Eintritt 9 Euro, Ermäßigt 6 Euro
    Bis 18 Jahre und dienstags (15 – 19 Uhr) ist der Eintritt frei.
    Mehr Infos unter: www.adk.de

  • 9. Juni bis 9. September 2018
    Eröffnungsveranstaltung am Freitag, 8. Juni 2018 ab 19 Uhr

    10. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst: We don´t need another hero
    Unter dem Motto "We don´t need another hero" findet die 10. Berlin Biennale in der Akademie der Künste am Hanseatenweg, den KW Institute for Contemporary Art, dem Volksbühne Pavillon und dem ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik statt. Die 10. Berlin Biennale bringt gesellschaftspolitische und historische Erzählungen in einen Dialog mit den umfangreichen Archivbeständen der Akademie – aber auch mit ihren Mitgliedern von damals bis heute.
    Die Veranstaltung wird kuratiert von Gabi Ngcobo und einem Team, dem Nomaduma Rosa Masilela, Serubiri Moses, Thiago de Paula Souza und Yvette Mutumba angehören.
    Eintritt: 16 Euro, ermäßigt 10 Euro (Für alle Ausstellungsorte)
    Tickets unter Tel.: (030) 200 57-1000 oder per Mail: ticket@adk.de
    Weitere Informationen zum Programm und den Ausstellungsorten unter: www.adk.de
    Das Programmheft der Akademie der KĂĽnste steht zum Download bereit unter: www.adk.de
    Veranstaltungsort: Diverse Ausstellungsorte in Berlin

  • 10. Juni – 08. August 2018
    Vernissage: Sonntag, 10. Juni 2018, 15.00 Uhr

    Göttinnen – Fotografien von Inga van Ginneken
    Inga van Ginneken, queere Fotografin und Autorin, Jahrgang 1981, Mutter zweier Kinder, lebt und arbeitet im Schwarzwald und in Berlin. Ihre fotografischen Schwerpunkte sind Gesellschaftskritik, Satire und Mythologie. Ihre Bildergeschichten sind oftmals von der ganz eigenen Geschichte ihrer Models inspiriert, sie zeigen Verletzlichkeit, Schmerz, Trauer, Befreiung, Tod und Überleben. Ihre aktuelle Ausstellung widmet sich den Frauen: Den Göttinnen der Vergangenheit und der Gegenwart, Metamorphosen, der Überwindung von Grenzen, oftmals auch der Grenzen zwischen den Geschlechtern oder jenen, die die Normen der Gesellschaft den Göttinnen der Gegenwart auferlegt. Grenzen, die dazu da sind, überwunden zu werden, sich von alten Denkmustern zu befreien, die Göttin in sich selbst zu entdecken - die Göttin, die jede Frau in sich trägt.
    Veranstaltungsort: BEGiNE - Treffpunkt und Kultur fĂĽr Frauen e.V.
    exklusiv fĂĽr Frauen
    Potsdamer Str. 139
    10783 Berlin-Schöneberg
    U2 BĂĽlowstr., U1 KurfĂĽrstenstr., U7 Kleistpark, Bus M48, M85, 187, M19 Haltestelle: U BĂĽlowstr.
    Telefon: 030 / 215 14 14, Email: kultur@begine.de
    www.begine.de

  • 14. Juni – 12. Juli 2018
    Vernissage am Donnerstag, 14. Juni 2018, 19.00 Uhr

    Colours of Intuition
    Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.: "Wir sind schon so gespannt auf die Zeichnungen, die unsere Freundin Naomi Bendt in den letzten Jahren geschaffen hat: Sie verspricht uns leuchtende Farbenspiele, verwoben mit Gesichtern und Formen, die in ihren Bildern Traumwelten entstehen lassen."
    Zur Vernissage gibt es eine musikalische Untermalung.
    Veranstaltungsort: Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.
    Innsbrucker Str. 58
    10825 Berlin
    Weitere Informationen finden Sie unter: www.susi-frauen-zentrum.com

  • MIDISSAGE: Samstag, 16. Juni 2018 um 19 Uhr
    FINISSAGE: Freitag, 22. Juni 2018 um 19 Uhr

    Werke der Malerin Ayşe Domeniconi & musikalisch/poetische Performances. Derya Ülker wird orientalische Laute spielen, Beate Krützkamp liest ihre Frühlingsgedichte "Zärtlichkeiten ungenau".
    "Bei meiner Arbeit lasse ich mich gerne von den Jahreszeiten inspirieren. Der unermüdliche Wechsel von Entstehen, Reifen, Vergehen, Sterben und Wiederauferstehen fasziniert mich. Nicht nur die Pflanzen, die Farben, das Licht – auch die Stimmungen sind immer wieder anders. Gezeigt werden Malereien auf Leinwand und Drucke auf Papier."
    AyĹźe Domeniconi, geboren in Izmir, TĂĽrkei, kam in den 70er Jahren nach Berlin. Sie studierte Malerei in der Julius Hebing Malschule. AyĹźe lebt heute als freischaffende KĂĽnstlerin in Berlin und pendelt zwischen ihrer ursprĂĽnglichen und ihrer Wahlheimat.
    Derya Ülker ist geboren und aufgewachsen in Istanbul. Sie lebt seit 1982 in Berlin. Nach ihrem Gitarren-Studium an der Universität der Künste in Berlin unterrichtet sie Gitarre, u.a. an der Freien Musikschule Berlin, und gibt Konzerte in diversen Kontexten. Beate Krützkamp ist geboren und aufgewachsen bei Osnabrück. Sie studierte erst Heilerzieherin, dann Schauspiel und arbeitet als Dozentin für Sprachgestaltung an der UdK in Berlin.
    Veranstaltungsort: Frauenkreise
    Choriner Str. 10
    10119 Berlin-Mitte Nähe U-Bhf Senefelder Platz und Tram 1 / 12 Zionskirchplatz
    Telefon: 030 - 280 61 85, Email: kontakt@frauenkreise-berlin.de
    www.frauenkreise-berlin.de
    www.facebook.com/frauenkreise

  • 28. Juni – 28. September 2018. Vernissage Donnerstag, 28. Juni 2018, 19 Uhr
    "Verstecken". Werke der KĂĽnstlerin Becky Jaraiz
    Die Werke dieser Ausstellung geben Einblick in den Verarbeitungsprozess der Künstlerin Becky Jaraiz mit eigenen Erfahrungen von "häuslicher" Gewalt. Statt sich zu verstecken und das Erlebte von sich fern zu halten, nutzt die Künstlerin feine Bleistiftstriche und Farben, um das Geschehene und vor allem das häufig in Diskussionen über Missbrauch Unausgesprochene Ausdruck zu verleihen.
    Verstecken bedeutet, etwas außer Sichtweite zu halten, während es jedoch weiterhin existiert. Genau dies passiert häufig mit den ersten Episoden der geschlechtsspezifischen Gewalt. Becky Jaraiz´ Werke regen uns an, über den Missbrauch nachzudenken, über jene seine Formen, die versteckt bleiben und eskalieren, bis sie völlig unbarmherzig werden. "Verstecken" ist ein Narrativ, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart.
    Veranstaltungsort: Frauenkreise
    Choriner Str. 10
    10119 Berlin
    www.frauenkreise-berlin.de

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