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AVIVA-BERLIN.de im September 2021 - Beitrag vom 22.01.2009


DFB-Hallenpokal 2009 am 24. Januar 2009 in Magdeburg
Sylvia Rochow

Zum ersten Mal treten alle Teams der Frauenfußball-Bundesliga in diesem Jahr in der Bördelandhalle an. Der Umzug aus Bonn wurde wegen der großen Publikumsnachfrage nötig.




Nach neun Jahren in Bonn wird der DFB-Hallenpokal am 24. Januar 2009 zum ersten Mal in der Bördelandhalle in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) ausgetragen. Der Umzug wurde nötig, weil die ca. 3.500 ZuschauerInnen fassende Hardtberghalle für den immer weiter wachsenden Publikumsandrang zu klein geworden war. In Magdeburg können nun bis zu 8.000 Fans Platz finden.

Von 1994 bis 1996 fand die offizielle Hallenmeisterschaft der Frauenfußball-Bundesliga in Koblenz statt, 1997 und 1998 gastierten die besten Spielerinnen Deutschlands in Frankfurt/Main. 1999 wurde bereits ein Mal in Sachsen-Anhalt gespielt, in Dessau.

Rekordsiegerinnen sind bisher die Frauen des 1. FFC Frankfurt, die den Titel bereits sechs Mal (1997, 1998, 1999, 2002, 2006, 2007) holen konnten. Die Titelverteidigerinnen vom 1. FFC Turbine Potsdam kommen auf drei Siege (2004, 2005, 2008), der FCR 2001 Duisburg war zweimal (1996, 2000) erfolgreich.

Traditionell werden beim DFB-Hallenpokal die beste Torschützin, die beste Spielerin und die beste Torfrau des Turniers gewählt. 2008 entschied die Duisburger Nationalspielerin Linda Bresonik (damals noch SG Essen-Schönebeck) die ersten beiden Kategorien für sich, zur besten Torhüterin wurde Ulrike Schmetz vom FC Bayern München gewählt.

Die zwölf Mannschaften treten zunächst in drei Gruppen zu je vier Teams an. Die Gruppensiegerinnen, die Gruppenzweiten und die zwei besten Gruppendritten erreichen anschließend das Viertelfinale, ab dem es im K.O.-System weitergeht. Ein Spiel dauert in der Halle zwölf Minuten.

Weitere Infos unter: www.dfb.de


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Beitrag vom 22.01.2009

Sylvia Rochow