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AVIVA-Berlin.de im Juni 2021:

Unsere aktuellen Top - Themen:

Women + Work:

Stiftung ZURÜCKGEBEN schreibt Förderung für 2022 aus. Die Bewerbungsfrist läuft vom 01.06. – 01.08.2021
Jüdische Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben, können sich ab sofort für Stipendien und Zuschüsse im Rahmen der Ausschreibung der Stiftung ZURÜCKGEBEN. Stiftung zur Förderung jüdischer Frauen in Kunst und Wissenschaft für das Jahr 2022 bewerben. Informationen zur Ausschreibung sowie das Antragsformular finden Sie hier auf AVIVA-Berlin.

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Jüdisches Leben:

Jüdinnen in Deutschland nach 1945 – Erinnerungen, Brüche, Perspektiven. Ein Projekt des Deutschland Archivs der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
Mit der Veröffentlichung wissenschaftlicher Beiträge und Essays sowie Interviews und Porträts bilden die beiden Herausgeberinnen Anja Linnekugel (bpb) und Sharon Adler (AVIVA-Berlin, Stiftung Zurückgeben) die Diversität der Lebens- und Arbeitswelten wegweisender und engagierter Jüdinnen ab.

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Sport:

Bayern München ist zum vierten Mal deutsche Frauenfußball-Meisterin
Titelverteidigerin VfL Wolfsburg wird Vizemeisterin und sichert sich zum achten Mal den DFB-Pokal. Mehrere Stars beenden ihre Karrieren. DFB startet Online-Kampagne Fußball, die (feminin)

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Literatur:

Audre Lorde – Sister Outsider. Essays
Audre Lorde: Schwarze lesbische feministische Sozialistin und Ikone des Schwarzen Feminismus hat vor vierzig Jahren mit "Sister Outsider" ein eindringliches politisches Werk herausgegeben, das in deutscher Neuübersetzung im April 2021 erschienen ist. Die antirassistischen und antisexistischen Texte sind aktueller denn je!

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Women + Work:

Deutschlandweit Spitze: rund 170 Berliner Initiativen engagieren sich für Frauen in der Wirtschaft
Die Publikation "Women Empowerment in Berlin" ist erschienen. Nach einer aktuellen Erhebung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe setzen sich aktuell rund 170 Initiativen aktiv für das Empowerment von Frauen ein. Gemeinsam ist allen Initiativen Sichtbarkeit, Vernetzung und Professionalisierung von Frauen.

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Literatur:

Beate & Serge Klarsfeld – Die Nazijäger (Un combat contre l´oubli). Eine Graphic Novel von Pascal Bresson und Sylvain Dorange
NS-Verbrecher aufspüren, entlarven und sie ihrer gerechten Strafe zuführen. Beate und Serge Klarsfeld haben ihr Leben dem Kampf gegen die Vertuschung nationalsozialistischer Verbrechen gewidmet. Neben der Suche nach untergetauchten Nazi-Funktionären leisten sie mit ihrer Organisation der "Association des fils et filles des déportés juifs de France" (FFDJF) und ihren Publikationen und Aktionen Erinnerungsarbeit gegen das Vergessen.

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Kunst + Kultur:

Courage - Dokumentarfilm über die Protestbewegung in Belarus. Beim Berlinale Summer Special am 11. und 13. Juni und ab 1. Juli 2021 im Kino
Initiativen wie #Stand with Belarus und das Belarus Free Theatre kritisieren, trotz Bedrohungen und Repressalien, die Brutalität der belarussischen Diktatur. Ihr Mut verbindet sie mit den Menschen bei den friedlichen Protesten gegen Machthaber Lukaschenko. Aliaksei Paluyan porträtiert...

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Women + Work:

Dritter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung beschlossen
Mit dem Titel "Digitalisierung geschlechtergerecht gestalten" setzt der am 9. Juni 2021 vom Bundeskabinett verabschiedete Dritte Gleichstellungsbericht erstmalig einen thematischen Schwerpunkt. Zentrale Befunde der Sachverständigen zeigen noch immer einen digital gender gap.

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Sport:

bett1open 2021 vom 14. bis 20. Juni 2021. Ashleigh Barty führt das hochkarätige Starterinnenfeld bei den bett1open 2021 in Berlin an
Neben der Stuttgart-Siegerin haben 14 weitere Spielerinnen aus den Top 20 für die Premiere im Grunewald gemeldet. Auch Angelique Kerber direkt qualifiziert. Bei der Premiere des Rasenturniers können Fans die Matches wieder vor Ort verfolgen.

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Literatur:

Margarete Beutler. Ich träumte, ich hätte einen Wetterhahn geheiratet
Sprachgewaltig, scharfsinnig und humorvoll. Über siebzig Jahre nach ihrem Tod erscheinen Erzählungen aus dem Nachlass einer in Vergessenheit geratenen Schriftstellerin und Übersetzerin. Was für eine Wiederentdeckung!

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Veranstaltungen in Berlin:

Women + Work - Veranstaltungen für Unternehmerinnen, Freiberuflerinnen, Angestellte, arbeitslose oder geflüchtete Frauen auf AVIVA-Berlin von Juni bis September 2021
Liebe Leserinnen, aufgrund der Situation durch die COVID-19-Pandemie finden die meisten Veranstaltungen (Weiterbildungen, Workshops oder Kurse) weiterhin virtuell statt. Fortbildungen, Seminare und Workshops, Diskussionsveranstaltungen, Konferenzen und Vorträge, Orientierungskurse. Von Frauen für Frauen. In und um Berlin. Auf AVIVA-Berlin finden Sie Veranstaltungen u.a. bei Raupe und Schmetterling - Frauen in der Lebensmitte e.V. und im FrauenComputerZentrumBerlin...

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Literatur:

Philosophinnen - Von Hypatia bis Angela Davis: Herausragende Frauen der Philosophiegeschichte. Herausgegeben von Rebecca Buxton und Lisa Whiting
Die Schlüsselwerke der Philosophie wurden alle von Männern geschrieben? Ganz und gar nicht! Zwanzig Essays portraitieren brillante Frauen von der Antike bis zur Gegenwart, deren Beiträge zur Philosophie bis heute zu wenig anerkannt wurden.

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Literatur:

Helge-Ulrike Hyams - Denk ich an Moria. Ein Winter auf Lesbos
Mit siebenundsiebzig Jahren ging Helge-Ulrike Hyams, Professorin für Erziehungswissenschaften und Mit-Herausgeberin des Katalogs zur Ausstellung "Jüdisches Kinderleben im Spiegel jüdischer Kinderbücher", im Herbst 2019 als Freiwillige in das Flüchtlingslager Moria auf Lesbos. In fünfunddreißig prägnanten Kapiteln...

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Jüdisches Leben:

Wehrhafte Kunst. DAGESH-Kunstpreis 2021 geht an Talya Feldman
Die Künstlerin ist Überlebende des rassistischen und antisemitischen Anschlags in Halle an Yom Kippur. Ihre Arbeit präsentiert u. a. Sprachaufnahmen von Überlebenden rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, Familien der Terroropfer und Initiativen, die gegen rechten Terror kämpfen. Ihre Installation "The violence we have witnessed carries a weight on our hearts" wird vom 21. Mai bis Ende Juli 2021 im Jüdischen Museum Berlin gezeigt.

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Public Affairs:

Wir lassen uns nicht trennen - Ein offener Brief jüdischer und muslimischer Initiativen
Im Hinblick auf die aktuell eskalierende Lage haben sich 22 jüdische, muslimische und jüdisch-muslimische Organisationen, Initiativen und Bündnisse, sowie Einrichtungen, die Räume für jüdisch-muslimische Begegnung schaffen, zusammengefunden, um ein gemeinsames Zeichen gegen antisemitischen und antimuslimischen Hass zu setzen Am 20. Mai 2021 veröffentlichten sie einen offenen Brief, in dem sie sich zur jüdisch-muslimischen Solidarität bekennen.

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Literatur:

Irvin D. Yalom und Marilyn Yalom - Unzertrennlich: Über den Tod und das Leben
Die Yaloms, ein US-amerikanisches Traumpaar, das sich in ihrer Arbeit als Wissenschaftler*innen und Autor*innen ein Leben lang gegenseitig inspirierte und zu kreativen Höchstleistungen brachte. Als Marilyn Yalom die Diagnose einer unheilbaren Krankheit erhält, beginnt sie gemeinsam Irvin D. Yalom ihre letzten Tage in diesem Buch zu verewigen.

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Jüdisches Leben:

AVIVA-Interview- + Fotoprojekt JETZT ERST RECHT! STOP ANTISEMITISMUS: Elisa Lubarov
Um die Erfahrungen von Jüdinnen und Juden zu (Alltags-)Antisemitismus in Dortmund sichtbar zu machen, hat AVIVA-Berlin in Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund – Koordinierungsstelle Vielfalt, Toleranz und Demokratie dieses Projekt initiiert. Eine der Teilnehmer:innen ist Elisa Lubarov. Die Studentin der Raumplanung an der TU Dortmund engagiert sich als eine der beiden Leiterinnen des Dortmunder Jugendzentrums Emuna der Jüdischen Kultusgemeinde Dortmund. Ihr Slogan lautet: "JETZT ERST RECHT! - STOP ANTISEMITISMUS" – "Dafür einstehen, dass wir in der Öffentlichkeit nicht mehr unsere Davidstern-Ketten oder Kippot verstecken müssen".

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Public Affairs:

150 Jahre §218 und §219, 150 Jahre zu viel
Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung rief am 15.5.2021 zu bundesweiten Protesten auf. Zweiter Aktionstag am 18.9.2021. Fachkongress "150 Jahre § 218 Strafgesetzbuch" der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin - Stadt der Frauen e.V. Ende August in Berlin und in Online-Formaten. AVIVA-Berlin informiert über die 150-jährige Geschichte des Widerstands gegen die Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen. AVIVA-Berlin fordert mit allen teilnehmenden Organisationen die ersatzlose Streichung aus dem Strafgesetzbuch!

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Literatur:

Colette – La Vagabonde
Der stark autobiographisch gefärbte Roman "La Vagabonde" bedeutete 1910 den Durchbruch für die Varietékünstlerin und Schriftstellerin Sidonie Gabrielle Colette, genannt Colette, die 1873 …

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Jüdisches Leben:

AVIVA-Interview- + Fotoprojekt JETZT ERST RECHT! STOP ANTISEMITISMUS: Melissa Vapner
Um die Erfahrungen und Forderungen von Jüdinnen und Juden zu (Alltags-)Antisemitismus in Dortmund sichtbar zu machen, hat AVIVA-Berlin in Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund – Koordinierungsstelle Vielfalt, Toleranz und Demokratie dieses Projekt initiiert. Eine der Teilnehmer*innen ist die angehende Abiturientin Melissa Vapner, die sich als Madricha im Jugendzentrum der Jüdischen Kultusgemeinde Dortmund und auf den Ferienlagern der ZWST engagiert. Ihr Slogan lautet: "JETZT ERST RECHT! - STOP ANTISEMITISMUS" – "Für mehr Diversität und Toleranz von Dorstfeld bis Wickede"

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Literatur:

Zum 100. Geburtstag von Sophie Scholl - Ein Ausblick auf Neuerscheinungen und Veranstaltungen anlässlich des Jubiläums am 9. Mai 2021
Die Widerstandskämpferin der "Weißen Rose" gilt bis heute als Vorbild für einen ungebrochenen Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Drei Publikationen zeigen die Entwicklung einer jungen Frau von der begeisterten Gruppenführerin im "Bund Deutscher Mädel" und als Angehörige in der "Hitlerjugend" zur mutigen Flugblattaktivistin, die bereit ist, ihr Leben für ihre Überzeugungen zu geben.

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Literatur:

Elisa Macellari Kusama. Eine Graphic Novel. Eine Retrospektive im Berliner Gropius Bau vom 19. März bis 1. August 2021
Yayoi Kusamas berühmteste Werke kennt wahrscheinlich jede/r: Bunte Punkte, die über Leinwände, Skulpturen, Wände, Körper und Kürbisse wandern und geradezu halluzinatorische Wirkung entfalten. Und das nicht aus purem Spaß am Malen: Die 1929 in Matsumoto, Japan geborene Künstlerin...

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Sport:

Ashleigh Barty gewinnt als erste Spielerin beim Porsche Tennis Grand Prix 2021 in Stuttgart neben dem Einzel- auch den Doppeltitel
Die australische Weltranglisten-Erste bezwingt im Finale zunächst Aryna Sabalenka aus Belarus und ist anschließend an der Seite von Jennifer Brady auch im Doppel gegen das topgesetzte Duo Krawczyk/Mattek-Sands erfolgreich. Titelverteidigerin Petra Kvitová scheidet im Viertelfinale aus. Spielerinnen äußern sich zu ihren Erfahrungen während der Pandemie.

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Literatur:

Juli Zeh - Über Menschen
Der neue Roman von Juli Zeh ist ganz im Zeichen der Corona-Pandemie geschrieben, und hat als Schauplatz, wie bereits in ihrem Roman "Unterleuten", das ländliche Umland von Berlin. Dora, Werbetexterin und Protagonistin, verwirklicht sich ihren Traum und kauft ein kleines Häuschen in dem fiktiven Örtchen Bracken und wird dort mit AfD-Wähler*innen und Nazis konfrontiert.

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Literatur:

Asal Dardan - Betrachtungen einer Barbarin
Wer bin ich denn, fragt sich Kulturwissenschaftlerin Asal Dardan zu Beginn ihres Buches. Denn als sie ein Jahr alt ist, fliehen ihre Eltern mit ihr aus dem Iran nach Deutschland. Entlang ihrer Biographie beschreibt sie, wie sie mit ihren Vorstellungen von Zugehörigkeit kämpfen musste, um...

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Women + Work:

BücherFrau des Jahres 2021: die Autorin, Übersetzerin, Herausgeberin und Redakteurin Doris Hermanns
Die Autorin, Übersetzerin, Herausgeberin und Redakteurin Doris Hermanns wird BücherFrau des Jahres 2021. Mit dieser Auszeichnung ehren die BücherFrauen sie als Kämpferin für die Sichtbarmachung von Frauen und ihrem Werk und würdigen ihr jahrelanges, ehrenamtliches Engagement für das Netzwerk.

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Kunst + Kultur:

MARIANNE FAITHFULL & WARREN ELLIS - She Walks in Beauty
Nach ihrem letzten, hochgelobten Album "Negative Capability" aus dem Jahr 2018 erscheint am 30. April 2021 das neue Werk der Ausnahmekünstlerin. Einzigartig, mystisch, voller Poesie und hypnotischer Klangteppiche. Vertont von Warren Ellis, unter Mitarbeit von Nick Cave, Brian Eno und Vincent Ségal.

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Literatur:

Joshua Sobol - Der große Wind der Zeit
Eine junge israelische Verhörspezialistin verlässt die Armee und studiert ihre Familiengeschichte. An vier Generationen entlang entwirft der israelische Schriftsteller Joshua Sobol in seinem neuen Roman ein komplexes Gesellschaftspanorama Israels. Aus dem Hebräischen von Barbara Linner.

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Literatur:

Carolin Emcke - Journal. Tagebuch in Zeiten der Pandemie
Die Bestseller-Autorin und Friedenspreis-Trägerin Carolin Emcke hat zu Beginn des ersten Lockdowns im März 2020 angefangen, ein Tagebuch zu schreiben. Dafür, dass sie es mit uns teilt, können wir ihr dankbar sein. Die Chronistin beobachtet klug und eloquent die Auswirkungen, die uns alle gleichermaßen, andere aber ungleicher, durch das Virus betreffen.

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Literatur:

Claudia Durastanti - Die Fremde
Exzentrisch, gehörlos und frei. Die Eltern von Claudia Durastanti sind "Menschen wie Erdrutsche". Anhand zerklüfteter Familienbande erzählt die italienische Autorin und Romanprotagonistin von Beziehungen zwischen Stille und Sprache.

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Literatur:

Amanda Gorman - The Hill we Climb / Den Hügel hinauf. Zweisprachige Ausgabe
Mit 22 Jahren ist Amanda Gorman die jüngste Inaugurationsrednerin in der Geschichte der USA. Ihr ergreifendes Gedicht hat wohl alle berührt, die Präsident Joe Bidens und Vize-Präsidentin Kamala Harris´ Amtseinführung mitverfolgt haben. Im März 2021 wurde die deutsche Übersetzung herausgegeben, die im Vorfeld zu heftigen Diskussionen führte.

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Kunst + Kultur:

The United States vs. Billie Holiday – ab 23.04.2021 als digitaler Download und ab 14.05.2021 als Blu-ray & DVD
Die afro-amerikanische Jazz-Sängerin Billie Holiday wurde in den 1940er Jahren zur Zielscheibe des Federal Department of Narcotics, weil sie den Song "Strange Fruit" auf der Bühne interpretierte. Darin geht es um die Lynchmorde an Schwarzen – für die (weiße) US-amerikanische Regierung Grund genug, eine rassistische Hetzjagd auf sie zu beginnen, um sie zum Schweigen zu bringen.

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Public Affairs:

Antisemitische Vorfälle auf hohem Niveau – RIAS Berlin stellt Bericht für 2020 vor
Zum zweiten Mal seit 2018 sind der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin über eintausend antisemitische Vorfälle bekannt geworden: Insgesamt 1.004 Fälle dokumentierte RIAS Berlin im Jahr 2020. Der am 19. April 2021 in Berlin vorgestellte Bericht "Antisemitische Vorfälle in Berlin 2020" verzeichnet somit eine Zunahme von 13 % gegenüber 2019.

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Sport:

Grand Slam-Siegerin Ashleigh Barty führt das hochkarätige Starterinnenfeld beim Porsche Tennis Grand Prix 2021 vom 19. bis 25. April 2021 in Stuttgart an
Neben der australischen Weltranglisten-Ersten haben auch Wimbledon-Champion Simona Halep sowie zehn weitere Spielerinnen aus den Top 20 für Deutschlands ältestes WTA-Turnier gemeldet. Turnier ohne Publikum, jedoch mit vielen Multimedia-Highlights für die Fans: Live-Übertragung sämtlicher Einzelmatches auf der Turnierwebseite

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Kunst + Kultur:

Woman. Was wir erleben, träumen hoffen. Dokumentarfilm und Foto-Bildband von Anastasia Mikova und Yann Arthus-Bertrand. Kino-Start: 22. April 2021. DVD-Start: 21. Mai 2021
Wie wichtig der globale Kampf um die Rechte der Frauen ist, darüber sprechen im Film- und Foto-Projekt "Woman" Interviewpartnerinnen aus über 50 Ländern. Nachdrücklich erzählen sie von den Gewalttaten, die ihnen angetan wurden, nur weil sie Frauen sind.

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Literatur:

Kamala Harris. Der Wahrheit verpflichtet – Meine Geschichte
Mit ihrer 2018 geschriebenen Autobiographie "The Truths We Hold. An American Journey" lässt die neue (erste Schwarze) Vizepräsidentin der USA die Leser*innen an ihrem erfolgreichen, bewegten und inspirierenden Leben teilhaben. Im Frühjahr 2021 ist das Buch im Siedler Verlag auf Deutsch erschienen.

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Kunst + Kultur:

Silence Radio - Carmen Aristegui, Mexikos Stimme der Wahrheit. Kinostart bzw. digital verfügbar ab 15. April 2021
Carmen Aristegui ist eine der einflussreichsten Journalist*innen Lateinamerikas und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes. Wegen ihrer kritischen Berichterstattung wird sie in Mexiko, einem der weltweit gefährlichsten Länder für Medienschaffende, von der Bevölkerung hoch geschätzt. Die Dokumentarfilmerin Juliana Fanjul hat sie...

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Women + Work:

Berliner Frauenpreis 2021 für Astrid Landero
Die Preisträgerinn des Berliner Frauenpreises Astrid Landero war bis 2020 Projektleiterin des Frauenzentrums Paula Panke e.V. Sie ist ein engagiertes Mitglied im Arbeitskreis Pankower Frauenprojekte, gehört zu den Initiatorinnen des Bündnisses "Pankower Frauen gegen Rechts" und war Sprecherin des Berliner Frauennetzwerkes. Auch im Rahmen ihres Einsatzes für die Zusammenarbeit von Frauenprojekten in Ost und West und für geflüchtete Frauen, ging und geht ihr Engagement weit über das ihres beruflichen Wirkens hinaus.

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Women + Work:

Auszeichnung für Peggy Parnass - Die Reporterin und Autorin wurde im März 2021 zum Ehrenmitglied des deutschen PEN-Zentrums ernannt
Peggy Parnass gehört zu den letzten Überlebenden des Holocaust. Als Kolumnistin und Gerichtsreporterin berichtete sie in der Zeitschrift "konkret" in den 1970er und 1980er Jahren unter anderem über Prozesse gegen NS-Kriegsverbrecher. Bis heute engagiert sie sich für …

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Jüdisches Leben:

Ausgezeichnet: Jewish Places
Die Lernplattform für die interaktive Webseite "Jewish Places" des Jüdischen Museums Berlin ist mit dem Deutschen Preis für Kulturelle Bildung "KULTURLICHTER" 2020 ausgezeichnet worden. Die partizipative Lernplattform ermöglicht, dass Schulen selbstständig jüdische Orte in der eigenen Umgebung entdecken, jüdische Regionalgeschichte kennenlernen und jüdische Geschichte und Gegenwart so erfahrbar wird.

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Jüdisches Leben:

Dortmund setzt ein Zeichen gegen Antisemitismus. Aufgerufen zur Teilnahme am AVIVA-Interview- + Fotoprojekt JETZT ERST RECHT. STOP ANTISEMITISMUS im Jahr 2021 sind Jüdinnen und Juden aus Dortmund
Antisemitismus in Deutschland hat viele Gesichter: Die Publizistin und Fotografin Sharon Adler und die Künstlerin Shlomit Lehavi wollen mit diesem Projekt die Erfahrungen von Jüdinnen und Juden abseits der Statistiken abbilden und deren Perspektiven und Strategien erfragen. Durchgeführt wird es von AVIVA-Berlin in Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund – Koordinierungsstelle Vielfalt, Toleranz und Demokratie und in Partnerschaften mit der Jüdischen Kultusgemeinde Groß-Dortmund, dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund, und der Amadeu Antonio Stiftung. > Alle Infos zur Teilnahme hier auf AVIVA-Berlin >

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Women + Work:

Frauen, Arbeit und Corona - Die Pandemie als Backlash für die Gleichberechtigung
AVIVA informiert und benennt Anlaufstellen und Unterstützungsangebote. Die Corona-Pandemie macht Missstände sichtbar, die immer noch deutlich das Geschlechterverhältnis bestimmen. Nicht nur auf dem Arbeitsmarkt sind Frauen verstärkt die Verliererinnen, auch im familiären Bereich sind sie diejenigen, die beim Lockdown...

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Literatur:

Hengameh Yaghoobifarah - Ministerium der Träume
Unter dem Hashtag #Schauhin legten 2013 viele Menschen ihre Erfahrungen mit Alltagsrassismus über Twitter offen. Die Debatte um Rassismus und Polizeigewalt in Deutschland im Sommer 2020 hat jedoch gezeigt, dass bis heute noch immer nicht genug hingeschaut wurde. Das Debüt der Autor_in und taz-Kolumnist_in Hengameh Yaghoobifarah ist eine Möglichkeit, dies …

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Literatur:

Mai Thi Nguyen-Kim - Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit. Wahr, falsch, plausibel? Die größten Streitfragen wissenschaftlich geprüft
Die promovierte Chemikerin greift nach ihrem Debüt "Komisch, alles chemisch! Handys, Kaffee, Emotionen – wie man mit Chemie wirklich alles erklären kann" in ihrem zweiten Buch aktuelle Streitfragen um Themen wie Impfungen, Tierversuche oder die Legalisierung von Drogen auf. Erklärt in gewohnt professioneller und leicht eingänglicher Weise und ergänzt um die Methodenlehre der Statistik. Erschienen als Printversion und als Hörbuch.

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Interviews:

Frauen und Geld. Wichtig, aber (zu)wenig beachtet. das finanzkontor berät Frauen bei ihrer Lebensplanung aus finanzieller Sicht. AVIVA-Interview mit Claudia Liese
Sie kann auf eine über 30 Jahre lange Berufserfahrung als Vermögensbetreuerin sowohl im Firmen- als auch im Privatkundinnengeschäft bei verschiedenen Banken zurückblicken. Heute arbeitet sie als Finanzplanerin und Teamleiterin Finanz- und Ruhestandsplanung bei das finanzkontor Kindler, Korth & Kolleginnen. Acht Fragen an Claudia Liese zum Thema Frauen und Finanzen.

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Jüdisches Leben:

Schalom Sisters* Jüdisch-feministische Positionen
Erstmal nur digital. Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Augsburg Schwaben in Kooperation mit dem Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) und Ringfoto Tezel. Ein begleitender Podcast, moderiert von Judith Alberth, stellt sechs jüdische Frauen mit ihren individuellen jüdisch-feministischen Perspektiven in den Mittelpunkt.

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Literatur:

Caroline Bernard – Die Frau von Montparnasse. Simone de Beauvoir und die Suche nach Liebe und Wahrheit
Wie war das wohl Anfang des 19. Jahrhunderts, als Simone de Beauvoir gegen alle Regeln und Konventionen verstieß und zu einer der größten Intellektuellen wurde? Die Germanistin Caroline Bernard alias Tania Schlie weiß Antworten darauf und hat einen spannenden biografischen Roman über die französische Feministin geschrieben.

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Literatur:

Zweiter Band der Kritischen Gesamtausgabe von Hannah Arendt - Rahel Varnhagen. Lebensgeschichte einer deutschen Jüdin. Herausgegeben von Barbara Hahn
"Was machen Sie? Nichts. Ich lasse das Leben auf mich regnen." Dies ist wohl das berühmteste Zitat Rahel Varnhagens, der 1771 als Rahel Levin in Berlin geborenen jüdischen Salonnière aus der Romantik. Am 7. März 2021 jährt sich ihr Todestag zum 188. Mal, am 19. Mai 2021 ihr 250. Geburtstag.

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Literatur:

Mirna Funk – Zwischen Du und Ich
Nach "Winternähe" und ihrem Kinderbuch "Wo ist Papa?" erscheint der neue Roman der in Berlin und Tel Aviv lebenden Autorin, Journalistin, Moderatorin, Filmemacherin, Schriftstellerin und Vogue-Kolumnistin Mirna Funk. Darin verkörpern die Figuren Noam und Nike die jüdisch-deutsch und israelischen Traumata, die sich bis heute über mehrere Generationen übertragen.

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Kunst + Kultur:

Die 71. Berlinale findet 2021 in zwei Teilen statt - vom 1.-5. März und vom 9.-20. Juni 2021. AVIVA stellt ausgewählte Filme vor und informiert über Pro Quote Film, den Teddy und mehr
Die Berlinale-Fans bekommen aufgrund der Corona-Pandemie zweimal die Möglichkeit, das Filmfestival zu erleben. Anfang März in Online-Panels rund um die Filme und das Filmemachen im Live-Stream. Das große Summer Special im Juni bringt die Festivalfilme in Berlin (hoffentlich) auf die Kinoleinwand, begleitet von Diskussionen mit den Filmschaffenden und der Verleihung der Bär*innen.

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Literatur:

Bernardine Evaristo – Mädchen, Frau, etc.
Die Professorin für Kreatives Schreiben an der Brunel University London und stellvertretende Vorsitzende der Royal Society of Literature erhielt 2019 den Booker Prize für ihren achten Roman. Darin zeigt sie ein Panorama an diversen Stimmen und erzählt eine feministische Geschichte aus der Perspektive von Schwarzen Frauen der letzten einhundert Jahre in Großbritannien.

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Kunst + Kultur:

BELINA – Music For Peace. Eine CD/Vinyl-Produktion und der gleichnamige Dokumentarfilm von Marc Boettcher porträtiert die zu Unrecht vergessene jüdische Ausnahmekünstlerin
Am 26. Februar 2021 erscheint über UniSono Records das Album mit 22 Songs der jüdisch-polnischen Weltmusik-Künstlerin und Schauspielerin Lea-Nina Rodzynek (1925-2006). Trotz traumatischer Shoah-Erfahrungen repräsentierte sie unter ihrem Künstlerinnennamen "Belina" in den 1960er Jahren über das Goethe-Institut in mehr als 120 Ländern als "musikalische Botschafterin" ihre Wahlheimat Deutschland und rief zu Versöhnung und Toleranz auf.

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Literatur:

Christina Pareigis – Susan Taubes. Eine intellektuelle Biographie
Seit 2011 wird der schriftliche Nachlass der jüdischen Intellektuellen und Religionsphilosophin Susan Taubes (1928-1969) von der Literaturwissenschaftlerin Sigrid Weigel herausgegeben. An ihrer Seite: Christina Pareigis, die von der hohen Intellektualität und Kreativität Susan Taubes´ beeindruckt ist. Zehn Jahre lang hat sie an der Biographie über Susan Taubes gearbeitet, die im November 2020 im Wallstein Verlag erschienen ist.

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Sport:

Three Nations. One Goal. Fußballerinnen aus Belgien, Deutschland und den Niederlanden testen ihre Form
Weltmeisterin USA lädt zeitgleich zum SheBelieves Cup, während der Cyprus Womens Cup 2021 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt wurde. 800 Fußballer*innen machen sich im Magazin "11Freunde" unter dem Hashtag #IhrKönntAufUnsZählen gegen Homophobie stark.

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Literatur:

Sophy Roberts – Sibiriens vergessene Klaviere
Auf der Suche nach einem stimmungsvollen Klavier durchstreift die britische Journalistin Sophy Roberts die geographischen und historischen Weiten Sibiriens. Wie vielfältig, widersprüchlich und beeindruckend dieser nördlichste Teil Russland ist, kann die Leserin auf einer spannenden Lehnstuhlreise erfahren.

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Women + Work:

Auf dem Rücken liegend, rauchend, zur Ikone
Fran Lebowitz ist die quintessentielle Personifikation von New Yorker Coolness und noch immer "the funniest woman in America", wie die Washington Post in den 1980ern titelte. Martin Scorsese hat ihr nun in seiner neuen Netflix-Doku-Serie "Pretend it´s a City" ein Denkmal gesetzt. Und: Es lohnt sich sehr, neben Scorseses filmischer Femmage noch einmal einen Blick auf das Leben und Werk dieser außergewöhnlichen Frau zu werfen.

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Literatur:

Dan Morain – Kamala Harris. Die Biografie
"Du magst die Erste sein, die viele Dinge tut, aber stell sicher, dass du nicht die Letzte bist" ermahnte Shyamala Gopalan Harris, die Mutter der neuen Vizepräsidentin der USA, Kamala Harris. Wie ihr Weg zur ersten Frau und zugleich die erste Person of Color in dieser Position verlief, ist in der ersten deutschsprachigen und spannenden Biografie nachzulesen.

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Literatur:

Esther Becker – Wie die Gorillas
Drei Freundinnen, die gemeinsam erwachsen werden – was heißt das heutzutage, wenn Selbstoptimierung und "Body-Enhancement" schon für kleine Mädchen zum Alltag gehören? Wie geht frau damit um?

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Literatur:

Megan Rapinoe – One Life. Das Leben der Fußballikone und ihr Kampf gegen Diskriminierung und Rassismus
Megan Rapinoe, Weltfußballerin des Jahres 2019, Kapitänin des US-amerikanischen Fußballteams und politisch engagierte Frau, hat mit CO-Autorin Emma Brockes ihre Geschichte aufgeschrieben. Dabei geht es um weit mehr als ihre sportliche Karriere, sondern auch um ihr Engagement gegen die Ungleichbehandlung von LGBTQ im Sport, ihr Engagement gegen soziale Ungerechtigkeit und Rassismus und nicht zuletzt gegen den Gender-Pay-Gap.

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Literatur:

Christina Maria Landerl - Alles von mir
Ein schmales Buch mit überbordendem Inhalt – auf diese knappe Formel ließe sich Christina Maria Landerls Roman "Alles von mir" bringen, der im Titel einen berühmten Song von Billie Holiday zitiert...

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Literatur:

Belarus! Das weibliche Gesicht der Revolution. Save the date: February 7th, 2021, International Solidarity Day with Belarus. Internationaler Tag der Solidarität mit Belarus am 7. Februar 2021
Mit Originaltexten und Gedichten von dreiundzwanzig Autorinnen (Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Journalistinnen und Schriftstellerinnen) gibt die "Flugschrift" der edition.foto_TAPETA einen Einblick in die Kämpfe um die Demokratie in Belarus aus der Sicht der Frauen. Ergänzt wird der Reader durch ausgewählte Internetbeiträge von der Plattform "Stimmen aus Belarus", und einer Chronik der Ereignisse zwischen dem 6. Mai und dem 26. Oktober 2020.

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Jüdisches Leben:

AVIVA-Interview- + Fotoprojekt JETZT ERST RECHT! STOP ANTISEMITISMUS: Rebecca
Um Erfahrungen und Forderungen jüdischer Menschen zu Antisemitismus in Deutschland sichtbar zu machen und ihnen abseits der Statistiken ein Gesicht und eine Stimme zu geben, hat Sharon Adler, Fotografin und Herausgeberin von AVIVA-Berlin das Projekt "JETZT ERST RECHT! STOP ANTISEMITISMUS!" initiiert, das von der Amadeu Antonio Stiftung gefördert wird. Eine der Teilnehmer*innen ist die 1. Vorsitzende der Liberalen Jüdische Gemeinde Hannover, selbständige Unternehmensberaterin und Dozentin an der Hochschule Hannover, Dr. Rebecca Seidler. Ihr Slogan lautet: JETZT ERST RECHT! - "Übernimm Verantwortung – Werde aktiv".

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Literatur:

Danielle de Picciotto. Die heitere Kunst der Rebellion. Eine Graphic Novel über die Geburt des neuen Berlin
Die wirkliche Wiedervereinigung fand auf dem Dancefloor statt, lautet Danielle de Picciottos These – erlebbar gemacht in ihrer Graphic Novel über die Berliner Clubkultur. Lag es an den Kohleöfen, dass im winterlichen Berlin der späten Achtziger und frühen Neunziger die Clubs immer so voll waren? Danielle de Picciotto wohnte selbst …

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Jüdisches Leben:

AVIVA-Interview- + Fotoprojekt JETZT ERST RECHT: Anetta
Um Erfahrungen und Forderungen von Jüdinnen und Juden zu Antisemitismus in Deutschland sichtbar zu machen, hat Sharon Adler, Fotografin und Herausgeberin von AVIVA-Berlin das Projekt "JETZT ERST RECHT! STOP ANTISEMITISMUS!" initiiert. Eine der Teilnehmer*innen ist Anetta Kahane, die sich als Vorstandvorsitzende der 1998 von ihr gegründeten Amadeu Antonio Stiftung gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus engagiert. Ihr Slogan lautet: "JETZT ERST RECHT! - STOP ANTISEMITISMUS" – "Jewish Empowerment Now!"

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Kunst + Kultur:

Das letzte Mahl. Ab 30. Januar 2021 auf DVD und BluRay
Zwischen Assimilation und Zionismus: Am Tag der Machtergreifung Adolf Hitlers, dem 30. Januar 1933, trifft sich die deutsch-jüdische Familie Glickstein wie so oft zuvor zum gemeinsamen Abendessen. Die meisten von ihnen – wie ein Großteil der jüdischen wie nichtjüdischen Deutschen zu jener Zeit – glauben, dass die Nazis nur eine Handvoll von harmlosen Spinnern sind...

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Literatur:

Hallie Rubenhold – The Five. Das Leben der Frauen die von Jack the Ripper ermordet wurden
Die britische Historikerin Hallie Rubenhold begibt sich auf die Suche nach den ermordeten fünf Frauen im Jahr 1888 durch Jack the Ripper. Durch akribische Recherche entstehen individuelle Biografien, und die Opfer werden so aus der Anonymität herausgelöst. #saytheirnames: Polly Nichols, Annie Chapman, Elizabeth Gustafsdotter, Kate Eddowes und Mary Jane

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Literatur:

Monika Hinterberger – Eine Spur von Glück. Lesende Frauen in der Geschichte
Die Historikerin Monika Hinterberger spürt die Geschichte der Frau als Leserin auf, die weit in die Antike zurückreicht. Ob auf Fresken aus Pompeji oder als frühneuzeitliche Kreidezeichnung – Frauen lasen mit Begeisterung und mit unterschiedlichsten Motivationen. Anhand von zehn Abbildungen tritt die Autorin der Annahme entgegen, Frauen seien über lange Zeit des Lesens unkundig gewesen.

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Jüdisches Leben:

AVIVA-Interview- + Fotoprojekt JETZT ERST RECHT: Judith
Um die Gedanken und Erfahrungen, Perspektiven und Forderungen jüdischer Menschen zu Antisemitismus in Deutschland sichtbar zu machen und ihnen abseits der Statistiken ein Gesicht und eine Stimme zu geben, hat die Fotografin und Journalistin, Herausgeberin von AVIVA-Berlin, Sharon Adler das Projekt "JETZT ERST RECHT! STOP ANTISEMITISMUS!" initiiert, das von der Amadeu Antonio Stiftung gefördert wird. Eine der Teilnehmer*innen ist die Kunsttherapeutin Judith Tarazi. Ihr Slogan lautet: "JETZT ERST RECHT! - STOP ANTISEMITISMUS" – "Kein Raum für Hass!"

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Literatur:

Die weibliche Seite Gottes / The Female Side of God. Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt, 20. Oktober 2020 –14. Februar 2021
Archäologische Objekte, zeremonielle Gegenstände, religiöse Schriftstücke und zeitgenössische Kunstwerke spannen einen kulturhistorischen Bogen von den Göttinnen des Alten Orients über die Arbeiten feministischer Künstlerinnen der 1970er Jahre bis zur Gegenwart. Der deutsch-englische Begleitband zur Ausstellung wurde herausgegeben von den Kuratorinnen der Ausstellung, Dr. Eva Atlan, Michaela Feurstein-Prasser, Dr. Felicitas Heimann-Jelinek, Mirjam Wenzel.

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Literatur:

Helen Wolff – Hintergrund für Liebe. Herausgegeben und mit einem Essay von Marion Detjen
Als legendäre Verlegerin und Vermittlerin europäischer AutorInnen in die USA ist Helen Wolff (1906-1994) bereits seit langem bekannt. Jetzt kann sie durch einen Fund in ihrem Nachlass – dank sei ihrer Großnichte Marion Detjen – mit ihrem Roman "Hintergrund für Liebe" auch als Schriftstellerin entdeckt werden.

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Literatur:

Candice Carty-Williams - Queenie
Ausgezeichnet als bestes Buch und bestes Debüt des Jahres bei den British Book Awards 2020 hat die britische Journalistin und Drehbuchautorin Candice Carty-Williams mit "Queenie" ein Buch geschrieben, das sich trotz aller Tragik mit viel Humor und noch mehr Tiefgang dem Thema Rassismus in allen Facetten widmet.

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Public Affairs:

Gemeinsame Pressemitteilung zur Urteilsverkündung im Halle-Prozess am 21.12.2020
Der Verband der Opferberatungsstellen, der Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Bundesverband RIAS) e.V., OFEK e.V. – Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung sowie die prozessbegleitenden Dokumentations- und Rechercheplattformen NSU Watch, Zentrum für demokratischer Widerstand e.V. – democ.de und Belltower News stellen zum mörderischen antisemitisch, rassistisch und misogyn motivierten Attentats in Halle (Saale) an Yom Kippur 2019 die Forderungen der Überlebenden des Attentats in den Mittelpunkt.

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Literatur:

Unda Hörner - 1929. Frauen im Jahr Babylon
Als die wilden Zwanziger Jahre zu Ende gehen, ist die Emanzipation der Frauen schon weit vorangeschritten – kaum etwas scheint die "moderne Frau" noch aufhalten zu können. Doch die Weimarer Republik bröckelt, die Vorzeichen verheißen nichts Gutes für die Zukunft. Weder für Männer noch für Frauen...

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Jüdisches Leben:

Die Stiftung ZURÜCKGEBEN fördert Jüdisches Leben in Deutschland – 2021 erhalten acht jüdische Frauen aus Kunst und Wissenschaft ein Stipendium
Die Stiftung ZURÜCKGEBEN freut sich, ihre Stipendiatinnen für das Jahr 2021 bekannt geben zu können, die Projektförderungen in Gesamthöhe von 27.000 Euro erhalten haben: Dorit Kedar, Noa Leibu, Na´ama Goldman, Yael Badash, Danielle Friedman, Rachel Sur, Nathalie Frank und Hadas Amster. Mazal tov! Mehr zu den Stipendiatinnen, ihren Projekten und zur Stiftung ZURÜCKGEBEN hier auf AVIVA-Berlin.

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Literatur:

Daniela Schenk - Mein Herz ist wie das Meer
Dieser ungewöhnliche Roman erzählt eine besondere Liebesgeschichte: Er erzählt von der Liebe zwischen einer "ganz normalen" Geschichtslehrerin, Zazou beziehungsweise Zsa Zsa, und der bipolaren Amelie.

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Literatur:

Margaret Goldsmith - Patience geht vorüber
Die von Margaret Goldsmith im Jahr 1931 in die Welt geschickte Patience ist eine moderne Heldin: an einem für Mädchen vorgesehenen "normalen" Lebenslauf ist sie nicht interessiert, sie will ihr Leben selbst gestalten. Erschienen im mit dem Berliner Verlagspreis 2020 ausgezeichneten AvivA-Verlag.

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Women + Work:

Berliner Unternehmerinnen 2020/2021
"Berliner Unternehmerin des Jahres" – mit dieser Auszeichnung würdigt das Land Berlin seit 2004 engagierte Berliner Unternehmerinnen, die den Wirtschaftsraum Berlin erfolgreich mitgestalten und die Vorbildfunktion für Frauen auf dem Weg in die Selbständigkeit haben. Am 8. Dezember 2020 wurden Nicole Wheadon, Christina Wille sowie Kati Ernst und Kristine Zeller als "Berliner Unternehmerinnen 2020/2021" ausgezeichnet.

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Jüdisches Leben:

AVIVA-Interview- + Fotoprojekt JETZT ERST RECHT: Lala
Um die Erfahrungen und Forderungen jüdischer Menschen zu Antisemitismus in Deutschland sichtbar zu machen und ihnen abseits der Statistiken ein Gesicht und eine Stimme zu geben, hat Sharon Adler, Fotografin und Herausgeberin von AVIVA-Berlin, das Projekt "JETZT ERST RECHT! STOP ANTISEMITISMUS!" initiiert, das von der Amadeu Antonio Stiftung gefördert wird. Eine der Teilnehmer*innen ist Lala Süsskind, die sich seit Jahrzehnten für Frauen, für Israel, gegen Antisemitismus, Rassismus und Homophobie engagiert. Ihr Slogan lautet: "JETZT ERST RECHT! - STOP ANTISEMITISMUS – Mehr Weisheit für Alle"

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Literatur:

Naika Foroutan, Jana Hensel - Die Gesellschaft der Anderen
Die Journalistin Jana Hensel und die Migrationsforscherin Naika Foroutan kritisieren in ihrem Gesprächsband das Nicht-Verhalten der Mehrheitsgesellschaft gegenüber Rassismus und Rechtsextremismus. Dazu ziehen sie ihre persönlichen Erfahrungen ebenso heran, wie…

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Jüdisches Leben:

AVIVA-Interview- + Fotoprojekt JETZT ERST RECHT: Esther
Um die Gedanken und Erfahrungen, Perspektiven und Forderungen jüdischer Menschen zu Antisemitismus in Deutschland sichtbar zu machen und ihnen abseits der Statistiken ein Gesicht und eine Stimme zu geben, hat die jüdische Fotografin und Journalistin, Herausgeberin von AVIVA-Berlin, Sharon Adler das Projekt "JETZT ERST RECHT! STOP ANTISEMITISMUS!" initiiert, das von der Amadeu Antonio Stiftung gefördert wird. Eine der Teilnehmer*innen ist die Museumspädagogin, Musikwissenschaftlerin, Judaistin und Übersetzerin Esther Kontarsky. Ihr Slogan lautet: JETZT ERST RECHT! - "STOP ANTISEMITISMUS & RASSISMUS – we need more education!"

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Literatur:

Ali Smith – Winter
Endlich liegt der zweite Band ihrer großen Jahreszeiten-Tetralogie vor! Ali Smith imaginiert in "Winter" ganz besondere Weihnachtstage im Familien- und Fremdenkreis. In unserem gegenwärtigen Changieren von echt und falsch, der allgemeinen Verunsicherung zwischen Fake und Realität ist auch Smith´ Personal nicht unbedingt das, was es zu sein scheint.

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Literatur:

Alice Schwarzer - Lebenswerk
Die EMMA-Herausgeberin und Publizistin Alice Schwarzer ist streitbar in manchen ihrer Thesen, aber enorm wichtig für die Frauenbewegung. Mehr als achtzig Prozent der Deutschen kennen sie, und nicht nur für die fehlenden zwanzig Prozent hat sie ihre Autobiografie geschrieben. Darin beschreibt sie ihre politischen Arbeitsfelder, auf denen sie seit gut fünfzig Jahren nach wie vor unermüdlich kämpft.

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Jüdisches Leben:

Mias column: A Reflection on Hope and the American Presidential Election
Saturday, November 7th, 2020 was one of the best days of my life. Kamala Harris walked out on stage in Wilmington, Delaware. Wearing suffragette white, she credited all those who came before her, all those who made it possible to stand on that stage as Vice President-elect, including President-elect, Joe Biden, who chose her as his running mate. As I listened…

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Public Affairs:

25. November 2020: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen – Veröffentlichung des djb-Berichts zur Umsetzung der Istanbul-Konvention in Deutschland
Jeden dritten Tag tötet ein Mann in Deutschland seine (Ex-)Partner*in, jeden Tag versucht es einer. Am Internationalen Tag zur Bekämpfung von Gewalt an Frauen veröffentlicht der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) seinen Bericht zur Umsetzung der Istanbul-Konvention in Deutschland. Nach Analyse des djb besteht noch Umsetzungsbedarf im Hinblick auf die Vorgaben aus sämtlichen Bereichen der Konvention.

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Literatur:

Lydia Lierke und Massimo Perinelli (Hg.) - Erinnern stören. Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive
Die Herausgeber*innen Lydia Lierke und Massimo Perinelli versammeln in "Erinnern stören" ein breites Spektrum von Biografien, die bei der deutsch-deutschen Vereinigung ignoriert und ausgegrenzt wurden. Gerade deshalb sind diese Erzählungen von rassistischen und antisemitischen Erfahrungen, solidarischen Kämpfen und politischem Engagement ein...

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Literatur:

Jella Lepman – Die Kinderbuchbrücke. Herausgegeben von der Internationalen Jugendbibliothek unter Mitarbeit von Anna Patrucco Becchi
Die Kinder über eine Bücherbrücke zusammenführen und "der geistigen Verarmung der deutschen Nachkriegskinder entgegenzuwirken" – dies nahm sich die jüdische Journalistin Jella Lepman (1891–1970) vor und gründete 1949 in München die Internationale Jugendbibliothek. Ihr Bericht über deren Entstehung und über ihre Rückkehr aus der erzwungenen Emigration in das postfaschistische Deutschland ist ein Glücksfall: äußerst spannend, nach-denkenswert und gewürzt mit viel Humor.

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Literatur:

Gesichter der Antimoderne. Gefährdungen demokratischer Kultur in der Bundesrepublik Deutschland. Herausgegeben von Dr. Martin Jander, Anetta Kahane.
Die Autorinnen und Autoren des Sammelbandes analysieren vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Themenfelder die Kontinuitäten von Antisemitismus und Antimoderne sowie ihre Präsenz in verschiedenen politischen Strukturen wie gesellschaftlichen Milieus. Weithin sichtbar in den wissenschaftlich-soziologischen, essayistischen oder empirischen Beiträgen werden die vielfältigen Erscheinungsformen von (Alltags)Antisemitismus und damit die Herausforderungen für die Demokratie: Zivilgesellschaft wie Politik oder Kunst und Kultur.

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Literatur:

Neuerscheinungen von und über Susan Sontag im Herbst 2020: Benjamin Moser – Sontag. Die Biografie. Sigrid Nunez – Sempre Susan. Erinnerungen an Susan Sontag. Susan Sontag – Wie wir jetzt leben. Erzählungen
Die jüdisch-amerikanische Intellektuelle und Publizistin Susan Sontag war zu Lebzeiten eine Ikone, und auch nach ihrem Tod vor 16 Jahren ist sie nie ganz aus dem Blick des öffentlichen Interesses verschwunden. Benjamin Moser hat eine beeindruckende Biografie über sie geschrieben, die mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde und Sigrid Nunez erinnert sich gefühlvoll in "Sempre Susan" an ihre gemeinsame Zeit. Und schließlich die Erzählungen von Susan Sontag selbst, erstmalig aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt von Kathrin Razum.

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Literatur:

Tuvia Tenenbom - Allein unter Briten. Eine Entdeckungsreise
Mit den Augen eines "Touristen vom Mars" hat der Dramatiker und Gründer des Jewish Theater of New York und Journalist Tuvia Tenenbom das Leben im Vereinigten Königreich betrachtet. Er staunt über die Selbstverliebtheit der Engländer und den alltäglichen Antisemitismus.

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Kunst + Kultur:

JENSEITS DES SICHTBAREN - Hilma af Klint. Ab 13. November 2020 auf DVD und im Stream
In ihrem Dokumentarfilm erkundet Regisseurin Halina Dyrschka Leben und Werk der Ausnahme-Künstlerin, die zu Unrecht fast einhundert Jahre lang unbeachtet blieb. Heute gilt sie als "Pionierin der abstrakten Kunst", noch vor Kandinsky, der bislang als Begründer der abstrakten Malerei galt.

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Literatur:

Ilka Piepgras (Hrsg.) – Schreibtisch mit Aussicht. Schriftstellerinnen über ihr Schreiben
In ihrer Anthologie versammelt die Journalistin und Autorin Ilka Piepgras eine Reihe bekannter und beeindruckender Schriftstellerinnen, um herauszufinden, was sie zum Schreiben motiviert, wie hoch der Preis dieser Berufswahl ist und ob sich der in den vergangenen Jahrhunderten für Frauen verändert hat.

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Literatur:

Seweryna Szmaglewska – Die Frauen von Birkenau
Kurz nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau schrieb die polnische Schriftstellerin Seweryna Szmaglewska ihren Bericht über die Grauen und die Jahre ihrer Gefangenschaft von 1942 bis 1945. Jetzt, 75 Jahre nach seinem Erscheinen in Polen, liegt er in deutscher Übersetzung vor.

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Veranstaltungen in Berlin:

Jüdisches Leben in Berlin
Liebe Leserinnen, aufgrund der aktuellen Situation durch die COVID-19-Pandemie wurden alle Veranstaltungen abgesagt, nun finden vereinzelt Veranstaltungen unter Beachtung der notwendigen Hygienebedingungen statt. Jüdisches und Israelisches Berlin. Auf AVIVA-Berlin informieren wir über eine Auswahl aktueller Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Filme, Debatten, Ausstellungen und Tagungen.

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Kunst + Kultur:

Winterreise. Kinostart 22. Oktober 2020
Der Flötist Günter Goldschmidt und die Bratschistin Rosemarie Gumpert fanden im Kulturbund deutscher Juden, von den Nazis umbenannt in "Jüdischer Kulturbund", einander und ein musikalisches Zuhause auf Zeit. 1941, in letzter Minute, verhalf ihnen ein Auftritt in der Botschaft der USA zum rettenden Visum und zur Flucht. Fast 60 Jahre später erzählt ihr Sohn Martin Goldsmith ihre Geschichte in seinem Buch "The Inextinguishable Symphony: A True Story of Music and Love in Nazi Germany".

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Jüdisches Leben:

#WIZOSafety Kampagne - 1stCare Aktion für Frauen und Kinder in Not
Die traurige Begleiterscheinung der Corona-Pandemie ist neben Existenzkrisen, Arbeitslosigkeit und Kinderarmut auch eine eklatante Zunahme von häuslicher Gewalt gegen Frauen und Kinder. Die Women´s International Zionist Organisation (WIZO) hat nun die Spendenaktion #WIZOSafety-Kampagne ins Leben gerufen. AVIVA-Berlin unterstützt. Call for action, Support ausdrücklich erwünscht.

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Literatur:

Wir haben uns lange nicht gesehen. Kunst der Verlorenen Generation. Sammlung Böhme
Seit mehr als zwanzig Jahren sammelt Prof. Dr. Heinz R. Böhme Kunst von verfemten und weitgehend vergessenen Künstler_innen aus der Zeit 1920 bis 1945. Unter den Verfolgten, Entrechteten, Enteigneten waren viele jüdische Kunstschaffende. Sie wurden ins Exil oder in den Untergrund gezwungen, sie begingen Selbstmord oder wurden ermordet. Seit 2017 macht der Privatsammler die von den Nationalsozialisten als "entartet" diffamierten Werke in seinem Museum "Kunst der Verlorenen Generation" in Salzburg für die Öffentlichkeit zugänglich. Unter dem Titel "Zur falschen Zeit am falschen Ort" präsentiert das Haus bis Sommer 2021 seine dritte Ausstellung.

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Literatur:

Isabel Rohner – Taugenixen
Isabel Rohner ist nicht nur Literaturwissenschaftlerin und Hedwig-Dohm-Expertin, sondern sie schreibt auch Krimis. Einer davon ist "Taugenixen". Ein erfrischender Kriminalroman, mit feministischem Einschlag und queeren Figuren, in deren Mittelpunkt zwei Kölner Freundinnen um die vierzig stehen, die eigentlich nur einen entspannten Spanienurlaub verbringen möchten. Daraus wird aber nichts, denn es geschehen mehrere Morde...

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Kunst + Kultur:

I am Greta - Dokumentarfilm von Nathan Grossman, Kinostart: 16.10.2020
Dass Greta Thunberg als Fünfzehnjährige einen Sitzstreik gegen die politische Ignoranz der Klimakrise vor dem schwedischen Reichstag begann, ist vielen bekannt. Dass von Anfang an eine Kamera dabei war, die damit die Entstehung der Fridays For Future Bewegung dokumentieren konnte, war Zufall und ein Glück für die weltweite Initiative für Klimagerechtigkeit.

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Jüdisches Leben:

AVIVA-Interview- + Fotoprojekt JETZT ERST RECHT: Jessica
Um die Gedanken und Erfahrungen, Perspektiven und Forderungen jüdischer Menschen zu Antisemitismus in Deutschland sichtbar zu machen und ihnen abseits der Statistiken ein Gesicht und eine Stimme zu geben, hat die jüdische Fotografin und Journalistin, Herausgeberin von AVIVA-Berlin, Sharon Adler das Projekt "JETZT ERST RECHT! STOP ANTISEMITISMUS!" initiiert, das von der Amadeu Antonio Stiftung gefördert wird. Eine der Teilnehmer*innen ist die Filmjournalistin, Dokumentarfilmautorin, und Herausgeberin des Buchs "Nach der Shoa geboren. Jüdische Frauen in Deutschland", Jessica Jacoby. Ihr Slogan lautet: JETZT ERST RECHT. STOP ANTISEMITISMUS. "Die verlogene Solidarität"

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Literatur:

NSU-Watch - Aufklären und Einmischen. Der NSU-Komplex und der Münchener Prozess
Über fünf Jahre begleitete die bundesweit aktive Initiative NSU-Watch das Gerichtsverfahren zu der rechtsterroristischen Mord- und Anschlagsserie des sogenannten "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) in München. Mit ihrem Buch zeigen sie, wie wichtig ihre Beobachtungen an jedem einzelnen Verhandlungstag waren,...

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Literatur:

Peggy Mädler – Wohin wir gehen
Zwei Generationen von Frauen hat Peggy Mädler in ihrem Roman in den Fokus gestellt. Dabei beleuchtet sie die Themen Freundschaft und Abschied, und bettet diese Szenarien vor allem in die frühe DDR-Geschichte ein.

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Literatur:

Rebecca Solnit – Unziemliches Verhalten. Wie ich Feministin wurde
Vergessen Sie den deutschen Titel, der mit dem Inhalt dieses Buches wirklich nichts zu tun hat. "Recollections of My Nonexistence" - so der Originaltitel – ist eines der besten, klügsten, berührendsten Bücher dieses Jahres. Rebecca Solnit nimmt uns mit in ihre eigene Geschichte und deckt dabei die Strukturen des Unsichtbarmachens von Frauen auf.

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fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen

Online: Die Videoaufzeichnung der Panel-Diskussion "Fragmented Narratives"

Erinnerungspolitiken im Spiegel von Rassismus und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart.
Mit Dr. Lea Wohl von Haselberg, Veronika Kracher, Dr. Ingrid Strobl, Dr. Michal B Ron. Moderiert von Sharon Adler. Im Rahmen der Ausstellung mit Werken von Elianna Renner und Sharon Paz bei alpha nova & galerie futura

Esther Dischereit - Mama, darf ich das Deutschlandlied singen. Politische Texte

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Esther Dischereit - Mama, darf ich das Deutschlandlied singen. Politische Texte
Jüdisch. Solidarisch. Antirassistisch. Der Essayband mit einem Vorwort von Aleida Assmann knüpft an die beiden Aufsatzbände "Übungen jüdisch zu sein" und "Mit Eichmann an der Börse" an.
Mehr zur Autorin, zum Buch, sowie Bestellung unter: www.mandelbaum.at

Hila Amit - Hebräisch für Alle. Von der Sprache zur Vielfalt.

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Hila Amit - Hebräisch für Alle
Das erste queere und feministische Hebräisch-Lehrbuch in Deutschland. Das Arbeitsbuch enthält zahlreiche lebensnahe Beispiele und Übungen, um den Wortschatz direkt anzuwenden und zu verinnerlichen.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter: www.edition-assemblage.de

Online: UNIDAS: Frauen im Dialog. Begegnungen, Diskussionen und Impulsvorträge aus Salvador, Brasilien und Berlin, Deutschland.

Eine digitale, transatlantische Konferenz von UNIDAS - dem Netzwerk von Frauen aus Deutschland, Lateinamerika und der Karibik, dem Goethe-Institut, dem Auswärtigen Amt, und dem Frauenministerium des Bundesstaates von Bahia.

Ina Schmidt - Die Kraft der Verantwortung

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Ina Schmidt - Die Kraft der Verantwortung
Ob Klima, Politik, Arbeit oder Beziehung: Überall sollen wir verantwortungsvoll handeln. Wie aus dieser Pflicht eine liebende Sorge für die Zukunft wird, zeigt die Philosophin Ina Schmidt klug und lebensnah.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellungen unter: www.edition-koerber.de

Ahima Beerlage - Riss in der Zeit

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Ahima Beerlage - Riss in der Zeit
Jana geht nicht gern unter Menschen. Und erzählt nie von ihrer Vergangenheit. Ihre Lebensgefährtin Frauke verbucht das unter "wortkarge Butch". Als Jana ins Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit gerät, ändert sich das Leben der beiden Frauen radikal.
Mehr zum Buch und Bestellinfos unter: www.krugschadenberg.de

Wir leben in Wohnungen mit Vergangenheit


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GEDOK-Berlin
BEGiNE
gründerinnenzentrale
Raupe und Schmetterling
Paula Panke

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