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AVIVA-BERLIN.de im September 2021 - Beitrag vom 17.01.2005


AusstellerInnen, DesignerInnen und KünstlerInnen machen aus der Mode eine Show
AVIVA-Redaktion

Unter dem Motto "fashion ready to show" präsentiert das B-IN Team vom 21. - 23.01. die neuesten Trends der Womens- and Menswear, Casual/Lifestyle und Denim/Streetwear für den Herbst/Winter 2005/2006




Zusätzlich zeigen renommierte und avantgardistische Berliner DesignerInnen ihre originellen, eigenwilligen und individuellen Kreationen innerhalb spannender Defilés. Speziell für das Denim/Streetwear Segment werden die Blue Jeans mit Heavy Metall gemixt: Lässige Denim Outfits an schönen Körpern mit Metallkunstwerken. Für dieses optische Highlight konnte der Künstler Werner Zimmermann gewonnen werden, der das Handwerk der Metallverarbeitung verfeinert hat und filigrane, künstlerische Schmuckstücke für den Körper kreiiert. Optischer Höhepunkt der Schauen ist die Gala-Show "East of Berlin". Angesagte DesignerInnen aus Schweden, Polen, Russland und Griechenland stellen ihre eleganten Kreationen vor. Das Showprogramm findet an allen drei Veranstaltungstagen auf dem Catwalk in der Halle 4.1 statt. FachbesucherInnen können sich an den Showkalendern im Internet und in der Halle orientieren. Die B-IN-Trend Show und die Denim und Streetwear Show laufen täglich, die Berliner DesignerInnen präsentieren sich zum Auftakt der B-IN sowie zum Abschluß, die Gala-Show wird ausschließlich am Samstag Nachmittag präsentiert. Jeder interessierte Profi ist willkommen, es gibt keine Teilnahmebeschränkung.

Laufsteg Berlin
Am Freitag, 21. Januar 2005, präsentieren sechs DesigneInnen ihre unglaublich ideenreichen Kollektion "made in Berlin" Kreativ, frech, eine Kombination aus Alt mit Neu, aus Edel und Flippig mit szenischen wilden Accessoires. Die Createure verkörpern eine neue Berliner Modeszene, die sich nicht immer nach vorgegebenen Trends oder Farben internationaler Trendforen orientiert, sondern individuell und "aus dem Bauch heraus" agiert. High Fashion versehen mit einem sympathischen Bruch mit Konventionen agiert als frischer Kontrapunkt zur täglichen Mode.

Nanna Kuckuck: "Extravaganz mit sinnlicher Erotik und im Einklang mit der Persönlichkeit sein" ist ihre Zauberformel. Dieses Lebensgefühl verkörpern ihre Kreationen. Phantasievolle, farbenreiche Outfits, die indischen Saris vergleichbar sind oder handwerklich perfektionierte Materialien, "handgemachte Plissees aus originalfranzösischen Stoffen". Nanna Kuckuck: "Ich versuche Fernöstliches mit westlicher Metropolenmode zu verbinden". Der Interessentenkreis ihrer Gewänder liest sich entsprechend: Regina Ziegler, Filmproduzentin, Schauspielerinnen wie Katja Riemann, Sophie Schütt, Rebecca Immanuel, Maria Schrader, Lisa Ricken, Eleonore Weißgerber, Gudrun Landgrebe, Jenny Elvers. Viele Damen der klassischen Musik, z.B. die Konzertpianistin, Hideyo Harada, die Philharmonikerin Julia Gartemann und zahlreiche "Society Ladies" fühlen sich in ihrer Haute Couture feminin und glamourös. Nanna Kuckuck ergänzt ihre Outfits durch die phantastischen Kopfbedeckungen von Chapeaux - Hutmode Berlin, das Label der vielseitigen, ideenreichen Hutmacherin Andrea Curti.

Andrej Subarew
Haute Couture Collection TANGO
Im Gehör die Musik von Astor Piazolla, vor Augen die exakt aufeinander abgestimmten rhythmischen Bewegungen des tangotanzenden Paares, im Gefühl die sinnlich dunkle Atmosphäre eines Nachtlokals in Buenos Aires - so erspürt sich das Motto der Kollektion. Die Kollektion ist gekennzeichnet durch die schlichte Eleganz und den leise anklingenden Glamour in der Formensprache: Ein bisschen sexy, knieumspielende Röcke und tiefe Ausschnitte, extravagant in einer lang ausprobierten Schnittführung, kreativ in der textilhandwerklichen Verarbeitung, glamourös in der Materialausstattung. Alles ist handgenäht. Die Farben sind vorwiegend Rot/Schwarz, Weiß/Schwarz kontrastierend sowie Dunkelrot- und Violett Nuancen. Die Modelle reichen vom klassischem Hosenanzug über Tanzkleider bis hin zu Galaroben.

Thatchers
"Lebensfreude, Femininität und Funktionalität" sind die Säulen, auf denen das Kollektionskonzept der Designer Ralf Hensellek und Thomas Mrozek basiert. Sie sprechen die selbstbewussten Frauen zwischen 20 und 45 Jahren an, die mitten im Leben und im Beruf stehen. Asiatisch inspiriert geht die neue Kollektion von Thatchers kraftvoll in den Winter 2005. Schwarz/Rot, Schwarz/Grau sind die bevorzugten Farbkombinationen. Gestreifte geschlitzte Ärmel, Tüllunterkleider sowie asymmetrisch gestaltete Kleider und Oberteile nehmen Bezug auf das Thema "Samurai". Ralf Hensellek und Thomas Mrozek von Thatchers Berlin sind die neue Generation von Createuren, die mit Mut und Herz die Modemetropole Berlin bereichern. Sie verkörpern das Flair der jungen Hauptstadt und tragen ihre produktive Kreativität in die USA, Japan, Dänemark, Frankreich und Italien.

Burkhard Wildhagen
Der Designer Burkhard Wildhagen "brennt" für seine Ideen und Kreationen. Er ist Stoffkenner, bevorzugt insbesondere fließende Materialien und hat ein Faible für Abendkleidung, in die er seinen Ideenreichtum verwirklicht. Seinen Kundinnen schneidert er nicht nur ein Kleid auf den Körper, sondern vor allem ein Schmuckstück für die Seele. Raffinierte Ausschnitte, tiefe Rückendekolletés, zauberhafte Oberteile erzeugen Spannung. Svarowski Kristalle drapiert an alten Stoffe aus den 40er, 70er, 80er Jahre des vorherigen Jahrhunderts stehen für die Wollust der Sinne. Das Thema Asien wird von Burkhard Wildhagen interessant und einfühlsam umgesetzt.

Ilka Fiedler
Zurückhaltender Stil, perfekte Verarbeitung, Witz und feminine Ausstrahlung, darum geht es der Designerin Ilka Fiedler: "In der Großstadt ist ein Kleid wie ein Chamäleon. Es muss sich jeder Situation anpassen." Sich Wohlzufühlen ist der Designerin das Wichtigste: "Zeitgemäße Mode will nicht zurechtmachen. Sie funktioniert morgens, mittags und abends. Sie wird wie eine zweite Haut übergestreift und vermittelt auch im Alltag das Gefühl entspannter Weiblichkeit." Leichte Materialien, klare Linien, pointierte Farben - beim Label Ilka Fiedler gibt es Mode für Frauen, die den ganzen Tag unterwegs sind. Die Kollektionen zeigen viel Silhouette, satte Farben, kontrastreich abgesetzt mit Nähten. Das Angebot setzt auf eine Auswahl ausdrucksstarker Einzelteile: ausgestellte Röcke, taillierte kurze Jäckchen, Wickelkleider, schmale Mäntel.

Bei Pia Fischer ist das Zubehör die Hauptsache der Mode. Ihre Kleider bestehen aus Etiketten, Rockaufhängern, Reißverschlüssen, Bändern und Knöpfen. Die Schweizerin mit Wohnsitz in Berlin recycelt in ihrem Schöneberger Atelier Krawat-ten, Häkeldecken, sie garniert mit Federn, Litzen, Perlen und Pailletten. Nur eines verwendet die Designerin nie: ganz normale Stoffe. Versace, Armani, Gucci und Chanel finden ihren Platz neben H&M und C&A - Pia Fischer kennt keinen Respekt vor großen Namen. Für ihre Label-Robe hat sie in drei Jahren über 3.000 Etiketten gesammelt. Diese wurden in rund acht Wochen zu einem festlichen langen Kleid zusammengenäht. Jedes Stück ist ein absolutes Unikat. Dabei legt die Schweizerin Wert auf beste Verarbeitung.

B-IN Galashow "East of Berlin"
Mode aus Paris oder Mailand sehen gehört zum Business Programm eines jeden Mode-Profis. Das B-IN Team hat Designer und Kreative gewinnen können, die zwar dort ausstellen, aber für eine neue definierte Form von Fashion stehen. Createure aus Schweden, Polen, Russland und Griechenland - östlich von Berlin - werden am Samstag Nachmittag eine spektakuläre Gala-Show inszenieren. Hier wird das kundige Publikum sich überzeugen können, dass ein neuer inspirativer Geist weht, der der Modewelt frischen Wind einhaucht.

Weitere Infos:
http://vi8prod.messe-berlin.de


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Beitrag vom 17.01.2005

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