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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 31.07.2008

ApothekerInnen warnen: Mädchen gegen Gebärmutterhalskrebs impfen
Stefanie Denkert

Geb√§rmutterhalskrebs ist in Europa die zweith√§ufigste Krebstodesursache bei Frauen unter 45, dabei k√∂nnen sich M√§dchen und Frauen rechtzeitig davor sch√ľtzen.



NEWSKASTEN

NEWS vom 29. Juli 2008
Bundessprecherinnenrunde der Feministischen Partei DIE FRAUEN kritisiert HPV-Impfung

Die Bundessprecherinnenrunde fordert die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt zum wiederholten Male auf, die Impfung zu stoppen und f√ľr eine Entflechtung zwischen Pharmaindustrie und der "St√§ndigen Impfkommission" zu sorgen. Neben einer Aufkl√§rungskampagne durch pharmaunabh√§ngige Wissenschaftlerinnen soll statt der Impfung der Abstrichtest gef√∂rdert werden, der bisher nur von jeder zweiten Frau in Anspruch genommen wird. "Es wird massiv daf√ľr geworben, junge M√§dchen zu impfen, obwohl es sich unabh√§ngigen Fachleuten zufolge um eine ungen√ľgend gepr√ľfte Impfung mit gef√§hrlichen Nebenwirkungen handelt.(...)" so die Bundessprecherin Monika Christann. "Die hohen Kosten der Impfung und die riesige PR-Kampagne (bspw. von "Merck") lassen die Vermutung aufkommen, dass die Pharmaindustrie ein enormes Interesse an der Durchf√ľhrung der Impfung hat." Christann kritisierte vor allem, dass die Betroffenen weder k√∂rperlich noch psychisch erwachsen seien. Weitere Informationen finden Sie unter: www.feministischepartei.de


NEWS vom 19.11.2007 "Gesellschaftspolitische Debatte zur Impfung gegen humane Papillomaviren nötig"
Mechthild Rawert, MdB in der SPD-Fraktion f√ľr Frauengesundheit, machte in einer Diskussionsveranstaltung mit Expertinnen, wie Dr. Ulrike Faber (Barmer-Pharmazeutin), Prof. Dr. Martina D√∂ren (Charit√© Berlin) und interessierten Frauen am 13. November 2007 auf noch unbeantwortete Fragen zur HPV-Impfung aufmerksam. Kritisch beleuchtet und thematisiert wurde der pers√∂nliche Umgang und Nutzen, Effektivit√§t der Impfung, Nebenwirkungen, Wirkungsdauer, Folgen f√ľr den Arzneimittelmarkt, f√ľr die Patientinnen, MedizinerInnen sowie f√ľr die Solidargemeinschaft

Bisher ist nicht geklärt,
  • warum der Impfstoff zugelassen ist, bevor die Untersuchungsstudien abgeschlossen wurden.

  • ob die Patientinnen wirklich ausreichend dar√ľber informiert werden, dass die Krebsvorsorgeuntersuchung weiterhin erforderlich ist.

  • warum Jungen und M√§nner nicht geimpft werden, obwohl sie als Sexualpartner bei der Infektion f√ľr die meisten Frauen eine wichtige Rolle spielen.

  • warum die Aufkl√§rung von den herstellenden und vertreibenden Firmen √ľbernommen und nicht den behandelnden √ĄrztInnen √ľberlassen wurde.


  • Die Diskussionsveranstaltung fand statt im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Politisch verantwortlich, pers√∂nlich betroffen‚Ķ", in der aktuelle medizinische und gesundheitspolitische Themen von Frauen f√ľr Frauen im Mittelpunkt stehen. Zielgruppe sind insbesondere Frauen in politisch verantwortungsvollen Positionen.

    Weitere Infos unter: www.mechthild-rawert.de


    Verantwortlich f√ľr die Entstehung von Geb√§rmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) sind vor allem die humanen Papillomaviren (HPV), und insbesondere die HPV-"Hochrisiko-Typen" 16 und 18. Die Mehrheit der Frauen - 60 bis 70 Prozent - machen die Infektion h√§ufig unbemerkt durch, denn meist besiegt das Immunsystem die Erreger. "Bleiben die Viren aber im K√∂rper, kann sich im Laufe von mehreren Jahren Krebs entwickeln." warnt das Deutsche Gr√ľnes Kreuz e.V. In Studien konnten humane Papillomaviren in mehr als 90 Prozent der b√∂sartigen Tumore des Geb√§rmutterhalses nachgewiesen werden.

    Im Jahr 2004 sind in Deutschland 1.660 Frauen an Gebärmutterhalskrebs gestorben, während - laut Robert Koch Institut - jährlich etwa 6.500 Frauen an Gebärmutterhalskrebs erkranken. Dabei sind die Vorstufen nicht erfasst, denn per Definition sind sie noch keine Krebserkrankung.

    Pr√§vention durch Impfung: Die Impfung gegen HPV ist die erste Impfung, die als Prophylaxe gegen einen Krebs zugelassen wurde. Die ABDA (Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverb√§nde) empfiehlt jetzt dringend, dass M√§dchen zwischen dem 12. und 17. Lebensjahr sich gegen humane Papillomaviren (HPV) impfen lassen. Eine Infektion mit diesen Viren steigert das Risiko f√ľr Geb√§rmutterhalskrebs und auch von Genitalwarzen. √úbertragen werden sie durch ungesch√ľtzten Geschlechtsverkehr. Es ist wichtig, schon so fr√ľh zu impfen, weil sich etwa drei Viertel aller Frauen zwischen dem 15. und 24. Lebensjahr infizieren. Die Impfung mit drei Dosen sollte vor dem ersten Geschlechtsverkehr abgeschlossen sein. "Derzeit ist noch nicht absehbar, nach welchem Zeitintervall eine Auffrischimpfung erfolgen muss, um einen andauernden zuverl√§ssigen Schutz zu erhalten", sagte Apotheker Prof. Hartmut Morck, Chefredakteur der Pharmazeutischen Zeitung. "Durch Studien ist bisher ein Schutz von f√ľnf Jahren belegt."

    Ein HPV-Impfstoff ist seit 2006 erh√§ltlich, die Zulassung eines zweiten wird f√ľr Mitte 2007 erwartet. Die St√§ndige Impfkommission (STIKO) hat die HPV-Impfung in die Liste der Standardimpfungen aufgenommen und wird dies im Juli 2007 mit der aktuellen Fassung des Impfkalenders ver√∂ffentlichen.

    Bei ihrem ersten Geschlechtsverkehr vergessen fast 30 Prozent das Kondom. Dabei k√∂nnen Jugendliche sich "in der Apotheke diskret dar√ľber informieren, worauf es beim "ersten Mal" ankommt. Ob Infektionskrankheiten oder Schwangerschaft: Kondome sch√ľtzen", sagte Magdalene Linz, Pr√§sidentin der Bundesapothekerkammer.

    Fr√ľherkennung durch regelm√§√üige Arztbesuche: "Erwachsene Frauen sollten sich von ihrem Frauenarzt regelm√§√üig auf Schleimhautver√§nderungen untersuchen lassen." Das Durchschnittsalter von Patientinnen mit Geb√§rmutterhalskrebs im Fr√ľhstadium liegt bei etwa 35 Jahren - j√ľngere Frauen gehen vergleichsweise regelm√§√üig zum Frauenarzt. Wird bei ihnen eine Erkrankung festgestellt, hat der Tumor oft die Gewebegrenzen noch nicht √ľberschritten und sich nicht in andere Organe ausgebreitet.

    Besonders betroffen und h√§ufig in einem fortgeschrittenen Erkrankungsstadien sind Frauen ab dem 60. Lebensjahr. Bis zur Einf√ľhrung des gesetzlichen Fr√ľherkennungsprogramms 1971 war Geb√§rmutterhalskrebs die h√§ufigste Krebserkrankung bei Frauen. Durch die Fr√ľherkennungsma√ünahmen ist dieser Krebs - laut dem Krebsinformationsdienst - insgesamt auf Platz zehn gefallen.
    In den Entwicklungsl√§ndern, in denen die medizinische Versorgung schlechter ist als in den westlichen Industrienationen, treten die meisten der j√§hrlich √ľber 470.000 Geb√§rmutterhalskrebserkrankungen auf.

    Mehr zur HPV-Impfung und Gebärmutterhalskrebs:
    Pharmazeutische Zeitung: www.pharmazeutische-zeitung.de
    ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: www.abda.de
    Robert Koch Institut: www.rki.de
    Deutsche Krebshilfe e.V.: www.krebshilfe.de
    Krebsinformationsdienst: www.krebsinformationsdienst.de
    Telefon: 0 800 - 420 30 40 (Mo-So von 8.00 bis 20.00 Uhr werden hier Ihre Fragen beantwortet. Der Anruf ist f√ľr Sie aus dem deutschen Festnetz kostenlos.)
    Deutsches Gr√ľnes Kreuz e.V.: www.dgk.de

    (Quelle: ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, 02.05.2007)

    AVIVA - Tipps + Tests Beitrag vom 31.07.2008 AVIVA-Redaktion 





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