Die geheimnisvolle Welt der Nixen - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Buecher





 

Chanukka 5782




AVIVA-BERLIN.de im November 2021 - Beitrag vom 10.09.2002


Die geheimnisvolle Welt der Nixen
Silke Nenzel

Was sind überhaupt Nixen? Schlage ich im Lexikon nach, steht da etwas von "Wassergeistern und Wassergottheiten, die Macht über das Wasser haben und auch in ihm leben können".




Wie nicht jede weiß, gilt Estland im Volksglauben als das Heimatland der Nixen. Der Estländer Enn Vetemaa schrieb nun ein eher wissenschaftlich anmutendes Buch über die Spezies der Nixen. Er teilt die Nixen in Gattungen ein. Da gibt es z.B. die "grünhaarige Kokette", die "tränenreiche Goldblonde" oder die "sittsame waschversessene Rubbelfee".

Die Zeichnungen der Illustratorin Kat Menschik lassen die Leserin in eine fremde, skurrile Welt eintauchen. Kunstvoll stellt sie die einzelnen Elementargeister vor. In ihrer Bearbeitung verbindet sich die strenge Wissenschaft mit der heiteren Kunst. Das Buch erschien im Original bereits 1983 in Tallin. 1985 brachte es der Verlag Volk und Welt heraus.

Doch es stellt sich die Frage, ob man ein Phantasiewesen wie die Nixe

wissenschaftlich bestimmen kann. Die geheimnisvolle Welt der Nixen ist ein sehr spezielles Buch, mit dem nicht jeder etwas anfangen kann.

Enn Vetemaa ist 1936 in Tallin geboren, dort lebt er auch noch heute. Seine Karriere als Chemieingenieur hat er zugunsten einer Kompositionslehre aufgegeben. Später arbeitete der Schriftsteller beim tallinischen Fernsehen. Vetemaa veröffentlichte Lyrik, Prosa und Theaterstücke, darunter auch "Die Silberspinne", "Ach so" und "Kleine Romane".

Vetemaa, Enn "Die Nixen von Estland"
Ein Bestimmungsbuch mit geographischen Karten,
naturwissenschaftlichen und technologischen Abbildungen.
Überarbeitung der Übersetzung von Kat Menschik
Eichborn Verlag Die Andere Bibliothek,
400 Seiten, gebunden, mit 16 Farbtafeln
EUR 29,50
ISBN 3-8218-4515-5200702522075" target="_blank"> .




Buecher

Beitrag vom 10.09.2002

AVIVA-Redaktion