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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2021 - Beitrag vom 26.01.2005


Neues Mutter-Kind-Zentrum in Berlin
AVIVA-Redaktion

Vivantes Klinikum Neukölln schafft optimale Bedingungen für schwangere Frauen, Mütter und Kinder. Im Mittelpunkt steht die "Perinatalmedizin" bei Problemen während und nach der Geburt.




Modernstes Mutter-Kind-Zentrum in Berlin bezogen
Mit dem Umzug vom Mariendorfer Weg in die Rudower Straße ist am 17. Januar 2005 am Vivantes Klinikum Neukölln ein hochmodernes und in seiner Konstruktion Beispiel gebendes Perinatalzentrum mit 104 Betten bezogen worden, das für schwangere Frauen, Mütter und Kinder optimale Bedingungen bietet. Mit dieser Einrichtung, deren erste Planungen bereits 15 Jahre zurückliegen, verfügt Berlin über ein einzigartiges Angebot für zahlreiche Frauen und Kinder.

Das Mutter-Kind-Zentrum am Klinikum Neukölln ist ein Krankenhaus der kurzen Wege. Die Geburtsmedizin (Direktor: Prof. Dr. Klaus Vetter), die Kinderheilkunde (Direktor: Prof. Dr. Rainer Rossi) und die Kinderchirurgie (Direktor: Dr. Bernd Tillig) liegen "Wand an Wand". Alle heute möglichen medizinischen Diagnostik- und Behandlungsverfahren sind hier in einem Gebäude etabliert.
"Die Vorteile für die Frauen und die Kinder sind immens. So müssen die Patienten keine langen Fahrtwege mehr in Kauf nehmen, um beispielsweise aufwändige Röntgenuntersuchungen durchführen zu lassen. Auch Ärzte aller medizinischen Fachbereiche wie zum Beispiel Urologie, Augenheilkunde oder Hals-Nasen-Ohrenheilkunde können schneller in Notfällen herangezogen werden", betont
Prof. Dr. Dr. Alfred Holzgreve, Direktor des Klinikum Neukölln.

Das insgesamt 15.000 qm große Gebäude ist in die Funktionsbereiche Bettenhaus sowie Untersuchungs- und Behandlungsbereich gegliedert. Das halbkreisförmige, nach Süden ausgerichtete Bettenhaus bietet auf zwei Ebenen die Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin sowie die Klinik für Geburtsmedizin. Hier sind u.a. ein Bereich für die pädiatrische Intensivtherapie, die Stationen für Säuglinge, Klein- und Schulkinder sowie für Schwangere, die vor der Geburt eines Krankenhausaufenthalts bedürfen. In dem angrenzenden Funktionsbau ist u.a. die Rettungsstelle für Kinder integriert.

Am Klinikum Neukölln werden jährlich über 3.000 Kinder geboren. Neben den glücklicherweise vielen "normalen" Geburten werden in dem neuen Zentrum auch Hochrisikoschwangerschaften mit Kindern, die bei der Geburt deutlich weniger als 1.000 Gramm wiegen, betreut und in der mit allen technischen Mitteln ausgestatteten Neonatologie behandelt. Hier werden nicht nur die Risikoschwangerschaften bei den etwa 10.000 Geburten in Vivantes betreut, sondern auch die von anderen Krankenhausträgern in Berlin und dem angrenzenden Brandenburg.

Neben der Medizin und der Pflege auf höchstem Niveau wurde in dem neuen Zentrum großer Wert auf Komfort und eine angenehme Umgebung gelegt: Alle Räume sind hell und mit "wohltuendem", freundlichem Mobiliar ausgestattet. Für die PatientInnen und ihre Angehörigen stehen zahlreiche Aufenthalts- und Erholungsräume zur Verfügung.

Möglich geworden ist dieses knapp 23 Millionen Euro teure Highlight im Süden Berlins nur, weil sich die PolitikerInnen parteiübergreifend sowohl im Bezirk Neukölln als auf Landesebene auch in Zeiten knapper Kassen einig waren, gerade in einem Bezirk wie Neukölln bewusst ein Zeichen zu setzen. Das einzige außeruniversitäre Perinatalzentrum in Berlin ist eingebettet in ein Krankenhaus der Maximalversorgung mit allen medizinischen Fachgebieten. Unmittelbar angegliedert an das Mutter-Kind-Zentrum sind ein sozialpädiatrisches Zentrum und weitere Spezialeinrichtungen, die gerade auch bei gehäuft vorliegenden sozialproblematischen Verhältnissen in ihrer Ausrichtung familien- und kinderzentriert arbeiten.

Der Umzug von drei medizinischen Fachabteilungen (neben der Geburts- und Kindermedizin ist auch die Gynäkologie vom Mariendorfer Weg in das Zentralgebäude nach Neukölln umgezogen) erfolgte mit zahlreichen DRK-Einsatzfahrzeugen. "Eine logistische Meisterleistung!", lobte Prof. Dr. Dr. Holzgreve.

Alle Einrichtungen von "Vivantes, dem Netzwerk für Gesundheit", auf einen Blick:
www.vivantes.de/daten

Quelle: Vivantes GmbH, Januar 2005)


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Beitrag vom 26.01.2005

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