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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 05.09.2008

MIA. im Interview
Silvy Pommerenke

Am 05.09.2008 erschien das neue Album "Willkommen im Club" von MIA. AVIVA-Berlin f├╝hrte im Sommer diesbez├╝glich ein Interview mit dem sympathischen Quintett, das sich seit einigen Jahren...



...erfolgreich im deutschen Popmusikgesch├Ąft tummelt. Die Location des Interviews war wieder einmal mit Bedacht ausgew├Ąhlt: Eine klitzekleine Garage im Prenzlauer Berg war f├╝r die JournalistInnen in Form eines kuscheligen Privatclubs hergerichtet, der an die Zeiten von Erdbeerbowle, heimlich gerauchten Zigaretten und ersten K├╝ssen erinnerte.

AVIVA-Berlin: Die neue CD hei├čt "Willkommen im Club". Geht es euch dabei um einen speziellen Club, zu dem ihr die Leute zum Tanzen einladen wollt, oder meint ihr das im ├╝bertragenen Sinn, in Anlehnung an die Redewendung "Willkommen im Club"?
Andy: Der Albumtitel passt nat├╝rlich wunderbar in unsere Albumtiteltradition, denn auch beim letzten Album "Zirkus" gab es eine Doppeldeutigkeit. Bei der Redewendung "Willkommen im Club" geht es darum, dass Menschen etwas Verbindendes haben. Das ist dann meistens der Punkt, wo man sagt: "Willkommen im Club." Nat├╝rlich spielt aber auch das Tanzen eine Rolle, denn wir wollten gerne etwas tanzbareres machen und uns mehr darauf fokussieren. Au├čerdem hatten wir an der Wand des Studios einen Zettel h├Ąngen, auf dem stand "Komm, lass uns tanzen". Letzten Endes hat das nat├╝rlich was mit Club zu tun. Der Club im Allgemeinen ist ja auch immer etwas, was mindestens zwei Menschen mit einschlie├čt. Uns war aber auch wichtig, durch das "Willkommen" zu sagen, dass wir nicht diesen elit├Ąren Club meinen, sondern den Club, der f├╝r jeden offen ist.

AVIVA-Berlin: In der Beschreibung zur neuen CD hei├čt es, dass niemand perfekt ist, weder Menschen noch Beziehungen, auch kein/e Musiker/in. Dies trifft auf eure Platte allerdings ├╝berhaupt nicht zu, denn die ist perfekt geraten. Es gibt eine deutliche musikalische Entwicklung, denn w├Ąhrend das erste Album noch ein wenig "trashig" gewesen ist ÔÇô im positiven Sinne -, sind nun die Komposition deutlich ausgefeilter und Miezes Stimme klingt immer umfangreicher. Mieze, nimmst du Gesangsunterricht?
Mieze: Ich glaube, der beste Gesangsunterricht ist das Singen, und mir geht es da wohl nicht anders, als den Jungs an ihren Instrumenten. Wir alle werden besser und lernen uns besser auszudr├╝cken. Es geht bei der Stimme schlie├člich auch darum, einen Inhalt nach au├čen zu transportieren, mit der Stimme eine Geschichte zu erz├Ąhlen, und sie als Instrument zu benutzen.
Andy: Wir haben das auf der Platte deutlicher als vorher ausgedr├╝ckt. Es gibt ja eine Komposition und eine Produktion, es gibt aber vor allem auch eine Interpretation. Wir haben bei der ersten Platte unsere eigenen St├╝cke gar nicht interpretiert, sondern einfach nur gespielt. Mehr und mehr macht man sich auch Gedanken dar├╝ber, was man mit einem St├╝ck will bzw. wie es wirken soll. Da ist ehrlich gesagt die Referenz nicht der H├Ârer, sondern wir: was wollen wir von dem St├╝ck? Wir haben uns fr├╝her nie so eingehend mit dieser Thematik befasst, weil man letzten Endes einen Akkord auf einfache Art, aber auch auf tausend verschiedene Arten spielen kann - auch wenn es die gleichen Noten sind. Diese Sachen sind uns viel klarer als vorher, aber wir sind jetzt erst an diesem Punkt angekommen und h├Ątten das vorher gar nicht machen k├Ânnen.
Mieze: Erst entstehen die St├╝cke, dann gibt es Remixe davon. Aber es ist zum Teil so, dass es eine Skizze von den Songs gibt, die sich schon w├Ąhrend des Schreibens ver├Ąndert. Sie wird also zu einer Art eigenem Remix. Es gibt auch Songs, die auf dem Album weit von der urspr├╝nglichen Skizze entfernt sind und sich jetzt deutlich verbessert haben. Da wurde das Maximale an Song und Message herausgeholt, und jeder Ton, jedes Ger├Ąusch dient dazu, das Lied den Menschen noch n├Ąher zu bringen. Wir haben sehr detailverliebt gearbeitet, um Raum f├╝r die verschiedenen St├╝cke und Stimmen zu schaffen und haben tagelang daran gefeilt und experimentiert.

AVIVA-Berlin: Wie lange habt ihr an dem Album gesessen?
Mieze: Im Grunde genommen haben wir nach "Zirkus" nicht aufgeh├Ârt zu schreiben. Es war ein flie├čender Prozess, aber trotzdem ist die Platte recht frisch. Wir haben vor einer Woche aufgeh├Ârt aufzunehmen, und dann gleich am n├Ąchsten Tag angefangen zu mastern. Sie ist also echt noch warm!

AVIVA-Berlin: Ihr spielt seit elf Jahren zusammen. Au├čer Hannes Schulze, der 2001 gegangen ist. Gunnar ist sozusagen der Frischling, da er "erst" seit sieben Jahren dabei ist. H├Ąttet ihr euch damals ansatzweise vorstellen k├Ânnen, dass ihr an dem Punkt angelangt, an dem ihr heute steht?
Ingo: F├╝r mich pers├Ânlich ist es so, dass ich ein Album immer nach seiner Komplexit├Ąt beurteile, egal was ich h├Âre. Ich finde die ersten beiden Alben gut, aber insgesamt betrachtet sind sie nicht so ganz komplex. Bei "Zirkus" war ich das erste Mal komplett zufrieden, da hatte ich keine Verbesserungsvorschl├Ąge mehr. "Zirkus" war relativ poppig, und f├╝r mich kann es immer noch ein Tick heftiger, oder sagen wir tanzbarer sein. Ich finde, das haben wir bei "Willkommen im Club" vollkommen erreicht. F├╝r mich war es immer ein Ziel, dass alle aus der Band damit zufrieden sind, und dass es au├čerdem meine pers├Ânlichen Anspr├╝che erf├╝llt.

AVIVA-Berlin: Wobei sich die neue Platte kaum einordnen l├Ąsst. Zum Beispiel h├Ârt man am Schluss von "Mein Freund" v├Âllig unvermittelt, angerissene E-Gitarren, die quasi aus dem Gesamt-Konzept ein bisschen rausfallen. Zwischendurch bekommt man das Gef├╝hl, dass es keine Club-Platte ist, weil so viele ruhige Element drin sind, aber gibt es auch wieder super gut tanzbare Songs. Es ist von allem etwas dabei.
Andy: Wir haben fr├╝her sehr oft auf einer Platte ein Rock-St├╝ck, ein Club-St├╝ck und ein langsames St├╝ck gemacht, jetzt toben wir uns stilm├Ą├čig quasi innerhalb der einzelnen St├╝cke aus. Trotzdem haben wir auf der Platte noch weitere Facetten ausprobiert. Wir h├Âren einfach nicht auf rumzuspielen, und das finde ich richtig.
Mieze: Eine von Andys Visionen war, dass wir die langsame Elektrotanzrunde einf├╝hren. Apropos "Willkommen im Club" und Tanzen: Musik ist das Einzige, was dich zum Tanzen bringt, egal ob schnell oder langsam. Es ging uns darum, Tanzmusik zu machen. Mit allen Mitteln, die uns zur Verf├╝gung stehen. Auch Walzer hei├čt tanzen und eng tanzen eben auch.
Bob: Zu deiner Ausgangsfrage, auf welcher Stufe oder Gr├Â├če wir uns jetzt befinden. Wir haben uns damit fr├╝her nicht dezidiert auseinander gesetzt, wie es im Jahr 2008 konkret aussehen wird. Aber den n├Ąchstgr├Â├čeren Schritt haben wir immer provoziert, und das wollen wir auch. Wir sind damit auch noch nicht fertig.
Mieze: Es hat im ├ťbrigen elf Jahre gebraucht, um so ein Lied, wie "Mein Freund" entstehen zu lassen. Nichts von dem, was jetzt da ist, w├Ąre ohne "Stille Post", ohne "Hieb & Stichfest", ohne "Zirkus" m├Âglich gewesen. Wir brauchten genau diesen Weg, den wir gegangen sind. Ich glaube jedes Album ist die richtige Herausforderung, f├╝r die jeweilige Zeit. Wir m├Âgen uns nicht wiederholen, uns nicht langweilen und nicht irgendein Lied noch mal schreiben. Im Gegenteil, wir gucken, wie viele Facetten wir in uns selbst finden k├Ânnen. Jede Entwicklung, die wir musikalisch oder inhaltlich machen, machen wir auch in uns. Das finde ich enorm wichtig. Wir konnten aus ganz, ganz vielen Skizzen ausw├Ąhlen. Und wir haben uns mit Absicht f├╝r zw├Âlf entschieden. Jeder Ton liegt dabei auf der Goldwaage. Aber von mir aus kann das jemand anders total easy-listening-m├Ą├čig begreifen. Das ist mir nur Recht. Wenn jemand das Fahrstuhl-Musik benennt, empfinde ich das nicht als Beleidigung.

AVIVA-Berlin: MIA. ist ein Gesamtkonzept. Ihr macht nicht einfach nur Musik, sondern ihr habt immer auch eine tolle B├╝hnenshow, tolle Ideen f├╝r Interviews und auch was eure Klamotten betrifft. Dieses Mal hat Mieze eine roten Lackmantel an, drei von euch M├Ąnnern tragen witzige karierte Klamotten, nur Ingo nicht. Du tr├Ągst einen goldfarbenen Anzug. Was hat das zu bedeuten, dass du so aus dem karierten Rahmen f├Ąllst?
Ingo: Die Grundidee war nicht, dass ich aus dem Rahmen falle. Es war einfach so, dass wir eine gewisse Linie festgelegt haben. Die bestand aus dem Gr├╝n und das andere ist Braun und Beige. Dabei ist zuf├Ąlligerweise Gold rausgekommen.
Mieze: Es gibt in dieser Band einfach niemanden au├čer Ingo, der einen goldenen Anzug tragen kann. Und dieser goldene Anzug war ein Muss. Die beiden haben sich magisch angezogen ...
Andy: Bei aller Liebe zum Verkleiden ist uns wichtig, dass es keine Uniformit├Ąt gibt. Das ist der wichtige Punkt, und letzten Endes gibt es Elemente, die sich ├╝berall wiederfinden.

AVIVA-Berlin: Aber bei "Zirkus" gab es durchaus eine gewisse Uniformit├Ąt, denn ihr hattet ÔÇô bis auf Mieze - alle unterschiedlich farbige Hemden und Krawatten an.
Mieze: Das ist immer weiter verschwunden. Es gab Zeiten, da sind wir einfarbig aufgetreten. Wir haben mit Wei├č angefangen, dann in Orange und wir hatten eine hellblaue Phase. Das sind alles nur Mittelchen, um die Musik noch besser zu bebildern und an die Menschen ranzubringen. Es ist ein Tool, ein Werkzeug. Dieses sich Bereitmachen f├╝r den Auftritt, f├╝r das Gebet, das Besondere und das Gespr├Ąch ist f├╝r uns etwas Heiliges. Das geh├Ârt dazu, es ist kein Verkleiden, sondern ein innerer Ausdruck.
Bob: Bei allem was wir tun, lieben wir es verschiedene Facette zu benutzen, um ein bestimmtes Gef├╝hl oder einen Ausdruck zu beschreiben. Das sieht man auch an den Klamotten. Jeder hat etwas unterschiedliches an, und trotzdem geh├Ârt es zusammen und ergibt ein Bild. Genauso ist es mit dem Videoclip, der mit dem ganzen Chrom und den Klamotten schon etwas sehr modernes und hochglanzm├Ą├čiges hat. Es gibt dazu noch einen zehnmin├╝tigen Film, der auf der Single mit drauf sein wird. Das ist ein Remix zu allen Remixen. Gedanklich geh├Ârt das beides f├╝r uns dazu. Man beschreibt die eine Fahnenspitze mit dem Hochglanz und sehr modern, weil wir versucht haben die Musik f├╝r unsere Anspr├╝che sehr modern zu gestalten. In dem Film gehen wir noch mehr darauf ein, Freundschaftsmomente zu beschreiben und Old-School-Animationen zu nutzen. Das hat vielleicht auch etwas mit dem Gedanken der Animation zu tun, denn letzten Endes fu├čt er auf der ├ťberlegung, dass wir uns fragen, wie wir uns auf einer B├╝hne pr├Ąsentieren wollen. Es geht um unsere Vorlieben, und nat├╝rlich auch um eine thematische Verkn├╝pfung zur Musik.

AVIVA-Berlin: Das Cover ist mit einer saftpressen├Ąhnlichen Rakete gestaltet. Wo ist der Zusammenhang zwischen "Willkommen im Club" und der Rakete?
Mieze: Wir wollten schon immer, dass f├╝r ein Cover tats├Ąchlich ein Objekt gebaut wird. Genauso wie das Single-Cover nicht am Computer gebaut, sondern inszeniert und dann fotografiert wurde. Das sind Magnetsplitter und Metallkugeln und stehen f├╝r Magnetismus und Freundschaft. Wir haben beschlossen mit einem K├╝nstler-Team zusammenzuarbeiten, die die Rakete vorgeschlagen haben. Die sah am Anfang komplett anders aus und hat sich dann zu der MIA.-Rakete entwickelt. F├╝r mich ist die Rakete ein Symbol f├╝r Ver├Ąnderung, f├╝r das Sich-auf-den-Weg-machen, um andere Welten zu entdecken, um von A nach B zu kommen oder zu anderen Menschen hin. Es ist ein wunderbares Symbol f├╝r Verreisen und auch f├╝rs Zur├╝ckkommen
Andy: Es hat nat├╝rlich auch was mit der Sehnsucht nach dem Neuen zu tun. Der Antrieb f├╝r Raumfahrt war immer, dass Menschen andere Planeten kennenlernen wollten. Unter der Pr├Ąmisse unseres Klubs, bedeutet das, dass er jedem offen steht. Wir nennen die Rakete unser "Friend-Ship", mit der wir wie "Raumschiff Enterprise" neue Welten entdecken. Dabei geht es haupts├Ąchlich um den Gedanken, dass man sich zu etwas Neuem aufmacht.
Mieze: Es sieht super aus und passt total gut zu unseren Gedanken. Es gibt sogenannte "Space-Ch├Âre" oder "Space-Momente" auf der Platte, wo man merkt, dass das auch dort ineinander greift.

AVIVA-Berlin: Bei dem Video habt ihr etwas neues ausprobiert, n├Ąmlich eine Tanz-Choreographie. Wie ist es zu dieser Idee gekommen?
Mieze: Wir und unser Regisseur Frederik haben beim Video versucht, keine Geschichte, sondern auch hier einen fiktiven Raum zu erz├Ąhlen. Mit einer Vergangenheit, einer Zukunft und einer Gegenwart zu spielen, die wir selbst kreieren. Die Idee zu den Choreographien kam aus einer romantischen Musical-Sehnsucht. Zumindest habe ich mir vorher sehr viele Musical- und Tanzszenen angeguckt, weil in einem Club die Menschen aus einer normalen Situation heraus anfangen sich zusammen zu bewegen. Und doch hat jeder seinen individuellen Rhythmus. Das hat mich total inspiriert. Frederik ist darauf eingegangen und daher kam die Idee zu dieser Tanzgruppe. Jetzt sind wir gespannt, wie diese Gef├╝hle bei den H├ÂrerInnen ankommen, die wir versucht haben umzusetzen. Fordert es sie auch zum tanzen auf? Bekommen die pl├Âtzlich Lust zu tanzen?

AVIVA-Berlin: Ihr seid in der schwul-lesbischen Community super angesagt. K├Ânnt ihr euch das erkl├Ąren? Denn ihr habt ja ├╝berhaupt keinen schwul-lesbischen Inhalt. Ihr habt zwar auch zum CSD an der Siegess├Ąule gespielt, aber die Begeisterung war schon vorher da.
Bob: Wir k├Ânnen diese Frage nicht beantworten, aber wir freuen uns einfach, dass es so ist. Das hat wohl viel mit der Musik und den Textans├Ątzen zu tun, in denen eine gro├če Leidenschaft steckt. Zus├Ątzlich werden wir als Band oft anders als die anderen gesehen, die - den von au├čen wahrnehmbaren - komplizierteren Weg nehmen, und sich behaupten m├╝ssen. Das ist in vielen schwul-lesbischen Lebensabschnitten auch der Fall, dass man da durchkommt, dazu steht, um das dann voll auszuleben. Ein Vergleichsmoment, der musikalisch bei uns auch ganz gut passt. Viele Texte von uns, die mit verschiedenen, nicht immer perfekt verlaufenden Beziehungsmomenten spielen, passen auf jede Beziehung. Auch Mieze als "Express-Yourself-Woman" auf der B├╝hne k├Ânnte eine Antwort auf die Frage sein ...
Mieze: Der Punkt mit den Erwartungen ist f├╝r mich ganz wichtig. Wir werden keinen Erwartungen gerecht, wir ├╝berraschen uns auch selbst. Ich glaube, dass sich viele Menschen damit identifizieren k├Ânnen. Gewissen Erwartungen nicht gerecht zu werden, einen ganz eigenen Weg zu gehen, der nicht immer einfach ist und trotzdem dran zu bleiben und mutig zu sein. Wir sind extrem lebensbejahend, wir symbolisieren auch "Bei├č dich da durch, du schaffst es!" Das ist eine Ode an das Leben, an die Liebe und an die Freundschaft. Diese Leidenschaft von der du gesprochen hast, leben wir und leben die auch gerne f├╝r andere aus. Da teile ich gerne und gebe ab.

AVIVA-Berlin: Brennt euch noch was unter N├Ągeln, auf der Zunge, das ihr den LeserInnen von AVIVA-Berlin noch sagen wollt?
Mieze: Ja, wir wollen euch einladen, teilzunehmen. Kommt tanzen! Wir sind den kompletten Sommer unterwegs und planen wie immer eine eigene spektakul├Ąre Tour zum Album.

Lesen Sie auch die Rezension zu "Willkommen im Club" auf AVIVA-Berlin

Interviews Beitrag vom 05.09.2008 Silvy Pommerenke 





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